Unseriöser Anbieter verschleiern die Telefonnummer so:
0049 für Deutschland und 01133 für die Deutsche Telekom - ( 01 03) 301 900. Das ist das gleiche Ergebniß wie 0190 0
Klicken Sie umgehend aus "Abbrechen" und verlassen Sie die Seite.
Auf seriösen Homepages starten Downloads nur dann, wenn Sie Explizit einen Link anwählen.
Wenn Sie darüber hinaus noch kurzzeitig die Windows-typische Fortschrittsbalken erkennen können, sind das Anzeichen einer heimlichen Programminstallation. Ziehen Sie in dem Fall schleunigst das Modem- oder ISDN-Kabel aus der Wand und überprüfen Sie, ob sich ein Dialer auf Ihrem PC installiert hat.
ActiveX ermöglicht zusammen mit Javascript derartige automatische Programminstallationen und sollte unbedingt abgeschaltet werden.
Damit will man Sie nur unter Druck setzen.
Surfen Sie am folgenden Tag erneut vorbei - den Download wird es immer noch geben, wieder mit dem gleichen Hinweis - allerdings zählt der Countdown nun auf eine andere Zeit.
Ein untrügliches Zeichen für einen unseriösen Amnieter.
Eine beliebte Ausrede: Die IP-Adresse der Site würde derart häufig wechseln, dass ein kostenloses Tool zum "Wiederfinden" erforderlich sei.
Ein anderer Text könnte hier sein: "Aufgrund vieler Hacker-Angriffe mussten wir unsere Homepage leider verschlüsseln".
Das Tool an sich ist in der Tat Kostenlos - es stellt jedoch eine kostenpflichtige Verbindung her.
Deshalb Finger weg : Seriöse Webpräsenzen sind auch ohne Tool erreichbar oder informieren offen darüber, dass Sie Teilbereiche nur gegen Entgelt betreten können.
Sollten bei Internet-Angeboten Ansprechpartner und Postadresse fehlen, ist generell Vorsicht geboten.
Umgekehrt aber ist ein Impressum noch lange kein Hinweis auf die Seriosität eines Anbieters.
Anstelle des normalen Dialogs " Dateidownload" erscheint das Fenster Sicherheitswarnung. In dem Fall wird versucht, ein Programm via ActiveX automatisch zu installieren - und den normalen Download-Dialog dadurch zu übergehen.
Das sollten Sie grundsätzlich verhindern.
Klicken Sie im Fenster Sicherheitswarnung auf "Nein" und anschließend auf " Abbrechen". Lassen Sie sich auch nicht davon beirren, dass das Programm angeblich signiert und sicher ist.
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Als Beweis wird eines Ihrer Verzeichnisse angezeigt. Ihr Verzeichnis können nur Sie sehen - so wie auch alle anderen Surfer nur die eigenen Verzeichnisse angezeigt bekommen.
Der Betreiber selbst kommt nicht an diese Daten.
Mit einem kleinem Trick gaukelt man Ihnen diese Lücke vor.
Wenn Sie in Ihrem Internet Explorer die Adresse "file:///C:/" eingebe, erzielen Sie denselben Effekt - Seitenanbieter bauen diesen Link nur geschickt in Ihre Website ein.
Die Ausage ist gelogen, somit ist die ganze Webpräsenz unseriös.
Die Krönung sind dann als Sicherheits-Tools getarnte Dialer-Programme.
Stattdessen startet der Download einer EXE-Datei. Durch viele Links wird eine umfangreiche Webpräsenz vorgetäuscht.
Tatsächlich hat der Anbieter nur ein Interesse: ihnen einen Dialer unterzujubeln.
Manchmal trägt die EXE-Datei sogar die Namen der unterschiedlichen Links, auf die Sie geklickt haben - es handelt sich aber immer um die gleiche Datei.
Seriöse Dialer-Anbieter haben solche Tricks nicht nötig.
Stattdessen ist nach dem Programmstart ganz klein von "xxx €/Minute" die Rede. Sie sind an ein schwarzes Schaf der Branche geraten.
Seriöse Dialer-Anbieter informieren schon auf der Homepage über den Zweck des Programms und die anfallenden Kosten.
Schauen Sie noch einmal auf die Homepage und wählen Sie sich im Zweifelsfall nicht ein.
Nun aber startet der Dialer jedesmal, wenn Sie Windows hochfahren oder sich ins Internet einwählen wollen. Das Programm hat sich mit einem Autorun-Eintrag in der Registry eingenistet oder als Standardverbindung in das DFÜ-Netzwerk eingetragen.
Sollten Sie über dieses Verhalten nicht vorher informiert worden sein, handelt es sich um einen unseriösen Anbieter.
Das gilt auch, wenn Sie das Programm nicht über die übliche Windows-Deinstallationroutine ( Einstellungen/Systemsteuerung/Software) vollständig entfernen können.
Kein seriöses unternehmen verschickt unaufgefordert Programme.
Höchstwahrscheinlich ist die Absenderadresse gefälscht und bei Software handelt es sich um einen Dialer oder sogar um einen Trojaner.
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Zitate " Gib nur Freunden und Bekannten das Programm, niemals einem, den Du nicht kennst!
Logge Dich niemalslänger als 55 Minuten in den Chat ein ( fällt auf, und außerdem trennt die Telekom automatisch die Verbindung).
Verhalte Dich also wie ein normaler Bürger, der sich einwählt! " Der Dailer selbst ist ein Musterbeispiel für ein seriöses Programm: die Kosten werden gut sichtbar angezeigt.
Klickt der Anwender auf " Verbinden", folgt eine Explizite Nachfrage, ob die 0190-Nummer tatsächlich angewählt werden soll.
So mancher Anwender wird sich nun voll heimlicher Schadenfreude für "Ja" entscheiden - glaubt er doch, er habe sich erfolgreich um die Bezahlung gedrückt.
Die Ernüchterung kommt mit der nächsten Telefonrechnung: Gecrackte Dialer gibt es nicht. Beschwerden kann sich der Surfer über die Rechnung kaum - schließlich wollte er sich eine kostenpflichtige Leistung gratis erschleichen.