![]() | A/B Roll |
Unter A/B Roll versteht man die automatische Steuerung zweier Zuspieler beim Schnitt, bei dem vom Zuspieler A auf den Zuspieler B geschnitten wird. Die Bezeichnung A/B Roll stammt noch aus der Zeit, wo man am Schneidetisch von Filmrolle A auf Filmrolle B geschnitten hat. Hierbei werden Ein- oder Ausblendungen, Wischer oder andere Übergänge direkt von einer Videoquelle zur anderen vorgenommen. Die A/B Roll-Technik wird beim Mischen genutzt, um zwei Videogeräte präzise zu positionieren. Die Maschinen werden so gestartet, dass die Bänder bis zum Mischpult mit gleicher Bildsynchronisation laufen.
![]() | Aberration |
Optischer Fehler einer Linse bzw. eines Objektivs, der die Bildschärfe reduziert. Man unterscheidet sphärische (Linsenfehler) und chromatische Aberration (Licht wird von einer Linse gebeugt).
![]() | ActiveMovie |
ActiveMovie ist nicht nur der 32-Bit-Nachfolger von "Video für Windows", sondern laut Microsoft auch die neue Multimedia-Architektur. ActiveMovie basiert auf Filtern, hierbei unterscheidet man zwischen Source- (holt die Daten in den Speicher), Transform- (dekodiert die Daten je nach CODEC) und Rendering-Filter (stellt Daten dar). Das AVI Playback ist durch den Wegfall von MCI wesentlich verbessert worden.
![]() | Animation |
Ein Film, dessen bewegte Bilder mit Computerprogrammen erzeugt wurden.
![]() | Artefakt |
Bei der digitalen Bildbearbeitung beschreibt der Begriff Artefakt gut sichtbare und störende Bildfehler, die meist durch einen Kompressionsfehler entstehen.
![]() | ASA |
Die American Standard Association bezeichnet die Empfindlichkeit von Film oder CCD-Sensoren. Ein weiteres Meßverfahren basiert auf DIN (Deutsches Institut für Normung). ISO-Werte sind eine Kombination aus ASA- und DIN-Werten.
![]() | Assemble-Schnitt |
Das entscheidende bei diesem Schnittverfahren ist, dass immer eine Sequenz (Clip) an die nächste angehängt bzw. geschnitten wird, ohne die vorhergehende zu kürzen oder einen Zwischenraum zwischen den beiden Sequenzen zu lassen. Eine Vorkodierung des Bandes wie beim Insertschnitt ist somit nicht zwingend notwendig.
![]() | AV |
Kurze Zusammenfassung der Begriffe Audio und Video. Das Akronym wird meist in Kombination mit anderen Begriffen benutzt (Beispiel: AV-Festplatten).
![]() | BetacamSP |
Professionelles Videosystem von Sony, das in den heutigen Fernsehstudios langsam von DigitalBeta und Panasonics DVCPro50 abgelöst wird.
![]() | Blende |
Die im Durchmesser variable Öffnung eines Objetivs, mit der die Lichtintensität bzw. -menge gesteuert wird. Die Blendenöffnung wird anhand von Blendenstufen angegeben. Dividiert man die Brennweite eines Objektivs durch eine Blendenzahl, so erhält man den Öffnungsdurchmesser. Erhöht man diesen um eine Blendenstufe (nächstkleinere Blendenzahl), wird die doppelte Menge Licht durchgelassen.
![]() | Blooming |
Das Überlaufen der elektrischen Ladung zwischen CCD- Elementen, verursacht durch starke Überbelichtung. In den aufgenommenen Bildern sind um Lichtquellen oder helle Reflektionen Streifen oder Lichthöfe zu erkennen. Hochwertige CCD-Elemente besitzen ein Gate, das wie ein Überlauf funktioniert und die überschüssige Ladung aufnimmt.
![]() | Bluebox |
Unter dem Blueboxverfahren versteht man Aufnahmen, die vor einer blauen Wand gemacht werden. Diese blaue Farbe wird dann aus dem Bild gestanzt, d.h. mit der Komplettfarbe addiert. Nach dem sogenannten Keying sind nur noch Bildanteile vorhanden, die nicht blau waren. Beim Bluebox-Verfahren ist darauf zu achten, dass Personen (Kleidung) oder Gegenstände nicht die gleiche oder ähnliche Farbe besitzen wie die blaue Wand. Eine blaue Wand ist nicht zwingend notwendig, es kann auch jede andere Farbe eingestzt werden. Blueboxing ist ein Spezialfall des Chroma-Keyings, der besonders für Personenaufnahmen geeignet ist. Der Name rührt daher, dass der Aufnahmehintergrund blau ist, weil diese Farbe in den menschlichen Hautfarben nicht vorkommt.
![]() | Brechungsindex |
Maß für die Geschwindigkeit von Licht in einem bestimmten Medium im Vergleich zum Vakuum.
![]() | Brennweite |
Werden parallele Lichtstrahlen von einem entfernten Objekt mit einer einfachen Konvexlinse in einem Punkt fokussiert, entspricht die Brennweite der Entfernung zwischen dem Mittelpunkt der Linse (dem Bildknotenpunkt) und dem Brennpunkt.
![]() | Chrominanz |
Das Videobild teilt sich in zwei Signale auf, eines davon ist die Chrominanz, die jedem Bildpunkt einen Farbwert zuweist. Die Chrominanz unterteilt sich in Sättigung (Saturation) und Reinheit (Hue).
![]() | Codec |
Das sind Kompressionstechniken, mit denen die Größe von Audio- und Videodaten im PC reduziert wird. Da die Transferraten von Bussystemen (PCI, IDE, SCSI etc.) immer noch relativ gering sind, ist eine Kompression der Daten erforderlich. Ohne Datenreduktion besteht ein digitales Audio-Signal aus 16-bit großen Samples, bei einer Samplingfrequenz von 44,1 kHz bei einer Audio-CD. Mit der MPEG-Audio-Kompression lassen sich Kompressionsraten von bis zu 1:12 erreichen.
![]() | Composite-Video |
Im Unterschied zu Grafikkarte und Computermonitor tauschen der heimische Videorekorder und der Fernseher die Bildinformationen nicht in Form dreier getrennter Farbsignale (RGB entsprechend Rot, Grün, Blau) aus. Vielmehr sind dort Schwarzweiß (Luminanz) und Farbinformation (Chrominanz) auf raffinierte Weise in ein einzelnes Signal verschachtelt. Mit Hilfe dieses Composite oder FBAS genannten Signals lassen sich alle Informationen des Videobildes in nur einem Kabel übertragen. Diese auf den ersten Blick geniale und für die Bildübertragung per Fernseher unabdingbare Methode hat aber auch ihre Schattenseiten, denn bei der Verschachtelung von Lumineszenz (Y) und Chrominanz (C) schleichen sich durch unvermeidliche Ungenauigkeiten Fehler ins Videobild
![]() | CRT |
Die klassischen Röhrenmonitore bezeichnet man in Fachzeitschriften und Datenblättern oft nach ihrer Hauptkomponente, der Kathodenstrahlröhre - Cathode Ray Tube (CRT).
![]() | Data Rate |
Mit der Datenrate (Data Rate) wird die Geschwindigkeit eines Datentransfers angegeben, meist in den Einheiten Bit per Second (bps) oder in Bytes per Second (Bps). Die Datenrate gibt das Verhältnis einer Datenmenge zu einer bestimmten Zeit an.
![]() | Datenkompression |
Durch eine Datenkompression erreicht man eine Verkleinerung der Datenmenge. Hierbei ist zwischen verlustbehafteter und verlustfreier Kompression zu unterscheiden. Bei einer verlustfreien Kompression läßt sich die Orginaldatei wieder herstellen. Beispiele hierfür sind Packprogramme, wie ZIP oder ARC. Eine verlustbehaftete Datenkompression wäre zum Beispiel MPEG oder JPEG; hier gehen die Orginaldateien beim Kompriemieren verloren. Bei digitalem Video fallen enorme Informationsmengen an. Ohne Maßnahmen zur Datenreduktion füllt ein 90-min-Spielfilm über 120 GByte (1 GByte = 1000 MByte, 120 GByte sind ca. 200 volle CDs). Für heutige CD- ROM-Laufwerke ist der Umgang mit so enormen Datenmengen nicht praktikabel. Um der gigantischen Datenflut Herr zu werden, speichert MPEG nicht jedes Einzelbild, sondern nur die Veränderung von Bild zu Bild. Dadurch ergibt sich eine Reduktion auf etwa 0,7 % der ursprünglichen Datenmenge.
![]() | DFP |
Die Digital Flat Panel Group - Produzenten wie ATI oder Compaq - entwickelten einen eigenen kostengünstigen Port. Dieser überträgt ausschließlich digitale Videoinformationen. Teure Sonderanschlüsse sparte man hier ein. Allerdings hat das System ebenso wie P&D einen entscheidenden Nachteil: Die Auflösung ist auf SXGA (1280 x 1024) beschränkt.
![]() | Drop-Out |
Bei analogem Bildmaterial sind vor allem bei älteren Kassetten Bildfehler festzustellen, die von einem zerstörten Halbbild herrühren.
![]() | Droped Frames |
Als Droped Frames bezeichnet man jene Bilder, die beim Digitalisieren verloren gegangen, das heißt, nicht digitalisiert worden sind. Dies passiert in den meisten Fällen, weil die Komprimierungsrate zu klein gewählt worden bzw. das Computersystem nicht schnell genug ist.
![]() | DV |
Abk. für Digital Video, der neue Consumerstandard der großen Videofirmen (Sony, Panasonic u.a.). Beim DV- Format werden die Videodaten DCT kompriemiert mit einer festen Datenrate von 25 MBit/s aufs Band geschrieben, was einem Faktor von ca. 1:5 entspricht. Das Video- Signal wird mit 625 Zeilen in 4:2:0 kodiert, das Audio- Signal wird bei 2 Kanälen mit 16 Bit und 44,1 kHz oder bei 4 Kanälen mit 12 Bit und 32 kHz kodiert. Bei der Kassette handelt es sich um ein 6,3 mm Metallband. Desweiteren sind auf der Kassette 16 KByte zur Speicherung von Userdaten oder Picons vorhanden. Die Digitalbänder gibt es als 60-Minuten-Cassette und als größere 270-Minuten-Standard-DV für stationäre Geräte. Die Kasetten können auch einen Chip enthalten, auf dem Daten zur Aufnahme gespeichert werden.
![]() | DVI |
Das Digital Visual Interface beruht auf der Digital Display Working Group (DDWG). Es gilt als gesichert, daß sich unter den Digitalstandards DVI durchsetzen wird. Er überwindet die Hürden von P&D und DFP und ermöglicht über zwei Links zum Monitor Auflösungen jenseits von 1280 x 1024. Außerdem können analoge Signale für ältere Monitore mit übertragen werden.
![]() | Farbdifferenzsignal |
Zur Übertragung von Filmmaterial teilt man die Signale auf in Luminanz (Y) und Farbdifferenzsignale des RGB- Spektrums (R-Y, G-Y, B-Y). Beim Informationstransport spart man G-Y ein, da man es mit Hilfe der anderen beiden Farbdifferenzsignale wieder herstellen kann.
![]() | Frame |
Das Video- und Fernsehbild unterteilt sich in 25 Vollbilder (PAL), bestehend aus 50 Halbbildern (Fields). Unter NTSC sind es 30 Vollbilder.
![]() | Geisterbilder |
Bei längerer Lagerungszeit von Videobändern können sich Bildinformationen durchkopieren - es kommt zu schemenhaften Bildfehlern des Materials.
![]() | Generation |
Jede Folgekopie stellt im Videobereich eine Generation dar. Ab der dritten Generation schleichen sich bei analogem Videomaterial schon beachtliche Bildfehler ein. Jede weitere Kopie verschlechtert die Bild- und Toneigenschaften des Materials.
![]() | IEEE-1394 |
Die beste, wenn gleich bislang auch auf Sony-Geräte beschränkte Videoübertragungsmethode ist zweifellos die digitale per IEEE-1394, auch FireWire, genannt. Diese in erster Linie auf Initiative von Sony und Apple ins Leben gerufene Schnittstelle ist wie geschaffen zur Übertragung digitaler Videoinformationen, wnngleich FireWire auch für andere Zwecke geeignet ist. Bisher schafft IEEE-1394 100 MBit/s, in Kürze wird es jedoch auch 200 und 400 MBit/s geben. Übertragen werden die Videodaten im Prinzip Spur für Spur, so wie sie vom Band kommen. Wann auch die anderen Hersteller von Videokameras auf FireWire aufspringen werden, ist bislang noch unklar. Daß sie früher oder später dazu gezwungen sind, ist aber so gut wie sicher.
![]() | IPS |
Das In-Plane-Switching ist eine Technik zur Verbesserung des Blickwinkels auf bis zu 170 Grad (Kontrast). Die Elektroden zur Ausrichtung befinden sich dabei nicht an gegenüberliegenden Zellwänden (wie bei Twisted-Mematic), sondern auf der gleichen Seite. Die Kristalle richten sich nur parallel zum Glassubstrat aus.
![]() | Keyframe |
Kompressoren wie MPEG speichern nicht immer ganze Bilder, sondern jeweils die Veränderungen zum vorhergehenden Bild. Die Bilder, in denen das gesamte Bild gespeichert wird, nennt man Keyframes.
![]() | Lineares Schnittsystem |
Die Schnitte des Bildmaterials erfolgen nacheinander. Die Veränderung eines zu Beginn des Films ausgeführten Schnitts ist nicht möglich, ohne den ganzen Film noch einmal zu schneiden.
![]() | Luminanz |
Das Videobild zerlegt sich in zwei Signale: Chrominanz und Luminanz (Y). Die Luminanz enthält dabei alle Informationen für die Bildhelligkeit und den Kontrast.
![]() | M-JPEG |
Die Bezeichnung M-JPEG (Motion-Joint Picture Expert Group) steht für ein hardwareabhängiges Kompressionsverfahren, um bewegte Bilder (Videos) zu komprimieren. Anders als bei der MPEG-Komprimierung wird bei M-JPEG jedes Einzelbild für sich selbst komprimiert. Das M-JPEG-Kompressionsverfahren wird auf den meisten gängigen Captureboards angewandt, allerdings ist dieser Standard nicht hundertprozentig genormt, das heißt, M-JPEG-komprimierte AVIs können meist nicht auf Karten eines anderen Herstellers abgespielt werden.
![]() | MPEG-1 |
Die MPEG-1-Komprimierung bzw. Dekomprimierung war ursprünglich ein hardwareabhängiges Verfahren. Es ist allerdings mittlerweile, dank der schnellen Prozessoren, auch ein Softwaredekomprimieren möglich. MPEG-1 Spezifikation:
1) 25 Frames, keine Information zwischen den Halbbildern, 2) Auflösung von 352x288 (SIF- Auflösung),
3) 1, 2 bis 3 MBits/s (1,2 MBits/bei Video- CD).
![]() | MPEG-2 |
Der MPEG-2-Standard ist der neue Broadcaststandard. Bei einer reinen I-Framecodierung läßt sich MPEG-2 sogar im Schnittbetrieb einsetzen. MPEG-2-Spezifikation:
1) 50 Fields/25 Frames,
2) CCIR 601 Levels,
3) High-Auflösung 1920x1152 bis zu 80 MBits/s (HDTV),
4) High-Auflösung 1440x1440 bis zu 60 MBits/s (HDTV),
5) Main-Auflösung 720x576 bis zu 15 MBits/s (D1),
6) Low-Auflösung 352x288 bis zu 4 MBits/s (S-VHS, SIF).
![]() | MPEG-4 |
Der MPEG-4-Standard wurde für Videokonferenzen entwickelt. Man geht von diesem Komprimierungsverfahren davon aus, dass nur eine leichte Bildveränderung passiert. MPEG-4 Spezifikation:
1) 10 Fields/10 Frames,
2) QSIF,
3) 4,8-64 kBit/s.
![]() | MVA |
Multi Domain Vertical Alignment ist die derzeit beste Methode, um den Blickwinkel auf das Panel zu verbessern. Wie beim IPS sind die Elektroden auf besondere Art ausgerichtet. Durch ihre Position zueinander ergeben sich kleine Unterbereiche (Multi-Domains) in jeder Zelle. Die Flüssigkristalle liegen nicht parallel oder vertikal zum Glassubstrat - sondern diagonal. Dadurch ist nicht nur der Blickwinkel auf ungefähr 170 Grad geweitet, sondern auch die Reaktionszeit der Zelle ist ein Drittel schneller.
![]() | NA |
Numerische Apertur: Blendenzahl. Entspricht dem Kehrwert des Öffnungsverhältnisses einer Linse.
![]() | Nonlinear Editing |
Unter nonlinearem Schnittsystem versteht man ein computergestütztes Schnittsystem, bei dem die Videoclips nicht auf Videobänder, sondern auf Festplatten aufgespielt sind. Der Vorteil gegenüber einem konventionellen Drei-Maschinen-Schnittplatz ist der, dass es keine Umspulzeiten gibt bzw. dass nahezu verschleißfrei gearbeitet werden kann.
![]() | Nonlinear Editing |
Unter nonlinearem Schnittsystem versteht man ein computergestütztes Schnittsystem, bei dem die Videoclips nicht auf Videobänder, sondern auf Festplatten aufgespielt sind. Der Vorteil gegenüber einem konventionellen Drei-Maschinen-Schnittplatz ist der, dass es keine Umspulzeiten gibt bzw. dass nahezu verschleißfrei gearbeitet werden kann.
![]() | NTSC |
Älteste Farbfernsehnorm mit 30 Vollbildern pro Sekunde und einer Auflösung von 525 Zeilen. NTSC wird bis heute in den USA, Kanada und Japan (zusammen mit HDTV-Standard) eingesetzt.
![]() | Overlay |
Unter einem Overlay versteht man eine Einblendung eines analogen Videosignals in ein digitales Computerbild auf dem VGA-Monitor. Voraussetzung dafür ist eine spezielle Overlaykarte oder eine Capturekarte mit Overlayfunktion. Das VGA-Signal der Grafikkarte wird durch die Overlaykarte geschliffen, wobei das Overlay-Signal in das VGA-Signal eingestanzt wird.
![]() | P&D |
Plug&Display war ursprünglich von der Video Electronics Standards Association (VESA) als neuer Anschluß für digitale Monitore gedacht. Er enthielt neben den digitalen Videoinformationen analoge Leitungen, sogar USB- und FireWire-Leitungen waren vorgesehen. Den Herstellern war der Anschluß aber zu teuer.
![]() | PAL |
Die am weitesten verbreitete Fernsehnorm in Europa. PAL arbeitet mit 25 Frames und 625 Zeilen Auflösung. PALPlus ist die abwärtskompatible Erweiterung des Standards auf das Format 16:9.
![]() | Parallaxe |
Kameras mit optischem Sucher haben nicht immer den gleichen Blickwinkel wie der CD-Chip. Das Hat zur Folge, daß Sucher und Objektiv ein Bild unterschiedlich erfassen. Besonders bei Nahaufnahmen kann es dabei zu Abweichungen kommen.
![]() | Preroll |
Als Preroll-Zeit bezeichnet man die Zeit, die ein Player und ein Rekorder benötigen, um sich zu syncronisieren, denn nur dann ist auch ein framegenauer Anschnitt bzw. Insertschnitt möglich. Preroll steht für die Zeitspanne, die ein Videogerät benötigt, um aus der Pausenfunktion hochzulaufen und in Wiedergabe oder Aufnahme zu schalten. Diese Zeit kann der Schnittsteuereinheit mitgeteilt werden. Beim Schnitt versteht man unter Preroll oft auch das Zurückspulen des Bandes an einen definierten Punkt vor dem eigentlichen Schnittpunkt.
![]() | Preview |
Dt. Vorschau. Ein Preview ermöglicht es, einen Schnitt anzuschauen, ohne dass der Rekorder aufnimmt.
![]() | S-VHS |
Die Lösung dieses Problems liegt in der Trennung beider Signale, wodurch zur Übertragung jedoch zwangsläufig ein zweites Kabel nötig wird. Das Ergebnis nennt sich Y/C- bzw. S-VHS-Signal. Dank Y/C-Übertragung wirken Videobilder deutlich klarer. Hi8 und SVHS-C-Camcorder zweichnen von vornherein im Y/C-Format auf. Entsprechend sollte auch die Übertragung zum Fernsehgerät oder Schnittrecorder perY/C-Signal erfolgen: entweder per S- VHS-Kabel mit Hosidenbuchsen oder per S-VHS-tauglichem Scart-Kabel.
![]() | SECAM |
Französische Fernsehnorm, die vor allem in Osteuropa Verwendung findet. In verschiedenen Abstufungen findet sie sich aber überall auf der Welt. Sie ist sehr stark verwandt mit dem PAL-Format, und verfügt über 625-819 Zeilen.
![]() | SIL |
Solid Immersion Lens: von Wissenschaftlern der amerikanischen Standford-Universität entwickelte Speziallinse, die eine höhere Auflösung ermöglicht als herkömmliche Linsen.
![]() | TBC |
Abk. für Time Base Corrector. Ein TBC gleicht Laufzeitfehler eines Videosignals aus. Bei einem TBC, der in einen Videorekorder integriert ist, wird, nachdem das Signal vom Band gelesen wurde, das Bildinhaltsignal vom Syncsignal getrennt. Das Syncsignal und der Burst werden dann im TBC-Modul zeitlich richtig eingefügt.
![]() | Tiefenschärfe |
Wird Licht von einem Objekt vor oder hinter einer Film- oder CCD-Ebene fokussiert, so entsteht auf dieser Ebene eine Reihe überlappender Kreise. Sind die Kreise klein, so ist die Bildschärfe nach akzeptabel. Die Tiefenschärfe ist der Bereich zu beiden Seiten des Brennpunkts, in dem diese Unschärfenkreise eine vertretbare Größe haben.
![]() | Timecode |
Unter einem Timecode versteht man nichts anderes als die Numerierung der einzelnen Frames. Timecode ist daher eine digital verschlüsselte Zeitangabe für den bildgenauen elektronischen Videoschnitt. Diese Zeitangabe wird auf dem Videoband mit aufgezeichnet. Bekannte internationale Standards dafür sind SMPE- und VITC-Code.
![]() | TNF |
Twisted Nematic Film: Die Hersteller bringen auf die normalen TFTs spezielle Beschichtungen auf, die den Blickwinkel um bis zu 50 Prozent weiten. Das Verahren ist besonders kostengünstig, und die Produktionsausbeute der Hersteller bleibt unverändert - deshalb findet TNF hauptsächlich bei billigen Monitoren Verwendung.
![]() | VCM |
Abk. für Virtual Channel Memory.
![]() | Videobandbreite |
Frequenzbereich, innerhalb dessen eine gleichmäßige Verstärkung des Eingangssignals erfolgt. Von der Videobandbreite hängen die Bildqualität und die maximale Bildwiederholfrequenz swie Auflösung entscheidend mit ab. Die Videobandbreite wird in MHz angegeben. Bei der Monitorwahl sollten Sie dieser Größe besondere Beachtung schenken.
![]() | Videosignal-Formate |
Composite-Video, S-VHS und IEEE-1394
![]() | Vorschnitt |
Auch als Rohschnitt bezeichnete Vorauswahl der Videosequenzen, die zur späteren Bearbeitung digitalisiert werden. Im Analog-Schnitt ist der Vorschnitt eher selten wegen des Generationsproblems.
![]() | Weißabgleich |
Die relative Intensität von Rot, Grün und Blau einer Lichtquelle. Die Einstellung des Weißabgleichs für eine Kamera dient zur Kompensation von Lichtquellen, deren Licht von der normalen RGB-Tageslichtbalance abweicht.
![]() | Y/C |
Unter einer Y/C-Verbindung versteht man die getrennte Übertragung von Luminanz- (Y) und Croma-Signal (C).
![]() | YUV |
Die Bezeichnung YUV steht für die Komponentensignale, das heißt, für Luminanz (Y) für die beiden Farbdifferenzsignale B-Y (U) und R-Y (V).
![]() | Autofokus aktiv |
Aktive Autofokus-Systeme senden einen Messstrahl, meist in Form von infrarotem Licht aus, mit dessen Hilfe die Kamera den Abstand zum Objekt ermittelt und das Objektiv entsprechend einstellt. Solche Systeme können ins Schleudern geraten, wenn durch eine Fensterscheibe fotografiert werden soll.
![]() | Autofokus passiv |
Soche Systeme finden sich hauptsächlich in Spiegelreflexkameras oder hochwertigen Sucherkameras. Hier wird die Bildschärfe am abgebildeten Objekt ermittelt, es wird also das scharf gestellt, was auch anvisiert ist.
![]() | CMOS |
Der CMOS-Baustein (Complementary Metal Oxide Semiconductor) arbeitet ähnlich wie das CCD, ist aber in der Herstellung billiger, dafür bietet CMOS nicht die gleiche Bildqualität.
![]() | Digitaler Zoom |
Im Gegensatz zum optischen Zoom bedeutet der digitale Zoom eine Verschlechterung der Bildqualität, da hier ein Ausschnitt des Bildes rechnerisch vergrößert wird.
![]() | Farbrauschen |
Thermische Störungen in einem Halbleiter-Bauelement werden als Signalrauschen bezeichnet. Bei einem CCD macht sich der Effekt durch fehlerhafte Pixel bemerkbar, die in dunklen, gleichfarbigen Flächen auftreten.
![]() | Verschlusszeit |
Neben dem Blendenwert ist die Verschlusszeit der zweite wichtige Wert bei Aufnahmen. Sie gibt an, wie lange der Film oder das CCD dem Licht ausgesetzt wird. Je länger die Zeit ist, desto verschwommener werden bewegte Objekte dargestellt oder das Bild verwackelt. Im Telebereich sollte die Zeit eine 1/125 Sekunde nicht unterschreiten, im Weitwinkel lässt sich oft noch mit 1/30 Sekunde aus der Hand schießen.
![]() | VCR |
Videorecorder
![]() | VHS |
Video Home System, eingeführt von JVC, die allgemein verbreitete Videokassette
