![]() | A-Law |
Bei diesem Kompressions-/Dekompressionsverfahren werden nach dem Euro-Telefonstandard 8-Bit-Samples mit einem Dynamikumfang bis zu 72 dB erreicht.
![]() | A3D |
Diese Raumklang-Technologie der Firma Aureal basiert auf der Annahme, daß der Mensch mit zwei Ohren die Welt räumlich wahrnimmt und demnach auch der Klang aus zwei Lautsprechern den gleichen Effekt erzielen kann.
![]() | AC 97 |
Der Audio Codec 97 sieht eine 2-Chip-Architektur für den PC vor, bei der analoge und digitale Komponenten zur optimalen Ausnutzung ihrer Stärken getrennt sind .
![]() | Adlib |
Der Soundkartenherstellter der ersten Stunde legte die Adressen zur Erzeugung der FM-Klänge fest.
![]() | ADPCM |
Abk. für Adaptive Differential Puls Code Modulation. Die Kompression bzw. Dekompression der Daten (Verhältnis 4:1) sorgt dafür, daß beispielsweise ein 16- auf ein 4- bit-Sample komprimiert wird.
![]() | ADSR-Kurve |
Die Hüllkurve bestimmt den zeitlichen Verlauf eines Klangs. In der Regel durchläuft sie vier Stationen: Attack (Anschlag), Decay (abfallen, schwächer werden), Sustain (festhalten) und Release (loslassen).
![]() | Aftertouch |
nachträgliche Tastenmanipulationen nach dem Anschlag .
![]() | Aliasing |
Verzerrung, die beim Sampling auftritt, wenn Frequenzen vorhanden, sind, die höher als die Hälfte der Sampling- Rate liegen.
![]() | AMT |
Abk. für Active MIDI Transmission. Von der Firma Emagic eingeführte MIDI-Übertragungstechnik. MIDI-Befehle werden von AMT-kompatibler Hardware in Blöcken vom Rechner empfangen und timinggenau an angeschlossene Geräte ausgegeben.
![]() | Analog-Digital-Wandler |
Eine elektronische Baugruppe, die analoge Tonsignale in digitale umwandelt.
![]() | Anschlagdynamik |
Gleicher Ton mit verschiedener Lautstärke in Abhängigkeit von der Stärke des Anschlags. Die Noteninformation wird mit der der Anschlagstärke kombiniert. Damit lassen sich auch verschiedene Wavetables mischen, die Tonhöhe beugen und Sound filtern.
![]() | Arpeggiator |
Zerlegt gespielte Akkorde in Melodienverläufe. Hauptparameter eines Arpeggiators sind Tempo, Reihenfolge und Transponierung.
![]() | ASIO |
Abk. für Audio Stream Input/Output. Von Steinberg entwickeltes Mehrkanal-Audio-Übertragungs-Protokoll, das als Grundlage für die ASIO-Treiber dient. Die Treiber ermöglichen eine besonders schnelle Kommunikation zwischen Audio-Anwendung und Soundkarte.
![]() | Attacke |
Bgr. für Anstiegszeit, Einregelzeit. Der Hüllkurvenparameter Attack bestimmt die Zeit, in der die Hüllkurve nach dem Start den größten Wert erreicht.
![]() | AU |
Das Sun-Audio-Format, auch Law-Format genannt (Dateiendung au) stammt aus der Unix-Welt und wird auch gern bei Java-Applets verwendet. Das Format läßt nur eine Sampling-Rate von 8 kHz zu, was einer schlechten Tonqualität entspricht. Deshalb eignet es sich in erster Linie für Sound-Effekte.
![]() | Audiostream |
Datenströme digitaler Audiodaten. Der Prozessor schickt die Audiostreams von der Festplatte zur Soundkarte, um sie dort verarbeiten zu lassen, in ein Analogsignal umzuwandeln und über die Lautsprecher wiederzugeben.
![]() | Automation |
Automatisierte Steuerung von Mischpultreglern während der Wiedergabe.
![]() | AutoPanner |
Effektmodul, welches ein Monosignal mit wählbarer Intensität zwischen rechtem und linkem Kanal pendeln läßt.
![]() | Bandpass |
Ein Hochpass- und ein Tiefpassfilter hintereinandergeschaltet; lässt nur alle Töne passieren, die zwischen der unteren und der oberen Eckfrequenz liegen.
![]() | Bandsperre |
Parallel geschaltete Hoch- und Tiefpassfilter, so dass nur Töne passieren, die unterhalb der unteren oder oberhalb der oberen Eckfrequenz liegen.
![]() | Beatnik |
WWW-Browser-Plugin für unterschiedliche Plattformen mit komplettem virtuellen Synthesizer .
![]() | BPM |
Abk. für Beats per Minute. Schläge pro Minute.
![]() | CD-Grabber |
Software, die eine Audio-CD in Form von wav-Dateien auf die Festplatte kopiert (s.a. CD-Ripper).
![]() | CD-Ripper |
Software, die eine Audio-CD in Form von wav-Dateien auf die Festplatte kopiert (s.a. CD-Grabber).
![]() | CDDB |
Internet-Datenbank, in der Infos zu über 200 000 Audio- CDs gespeichert sind. CD-Grabber können darüber eine ins Laufwerk eingelegte Audio-CD identifizieren.
![]() | Chunk |
Ketten von Bytes, um MIDI-Daten einzulesen.
![]() | CODEC |
Abk. für Coding/Decoding. Ein CODEC-Chip wandelt auf der Soundkarte analoge in digitale Daten um.
![]() | Crossfade |
Überblendung zweier Signale.
![]() | Cutoff-Frequenz |
Auch Eckfrequenz. Ab diesem Punkt beginnt die Filterwirkung.
![]() | DAC |
Abk. für Digital-Analog-Converter. Chip, der digitale Daten in analoge Daten umwandelt.
![]() | Daisy-Chain |
Reihenschaltung für MIDI-Geräte.
![]() | Datenrate |
Menge an KBit, die pro Sekunde MP3-Wiedergabe verarbeitet werden. Bei 128 Kbps und darüber klingt eine MP3-Datei CD-ähnlich.
![]() | DCO |
Abk. für Digital Controlled Oscillator. Digital gesteuerter Oszillator: Digitale Oszillatoren waren ursprünglich elektronische Bauelemente, die Rechteck- und Puls-Schwingungen erzeugen konnten. Heute sind digitale Oszillatoren Computerprogramme, welche die Schwingungsform selbst oder durch Samples generieren.
![]() | DDD |
Komplett digitalisierte Aufname und Klangverarbeitung.
![]() | Decay |
Bgr. für Abklingen. Der Parameter Decay bestimmt die Zeit, in der die Hüllkurve nach dem Attack auf den Haltepunkt (Substain) abfällt.
![]() | Delay |
Klangverzögerung für Hall oder Echo
![]() | Dezibel (db) |
Maßeinheit für die relative Lautstärke von Tönen. 1 db entspricht der kleinsten Differenz, die das menschliche Gehör noch wahrnehmen kann.
![]() | Direct Sound |
Schnittstelle zu Windows 95. Mit Direct Sound gelingt es, mehr als ein Audio-Stereosignal über den PC wiederzugeben (maximal 64 Stereokanäle). Die Kanäle können mit unterschiedlichen Abtastfrequenz, Auflösung und Effekteinstellung Audiosignale intern zusammenmischen und wiedergeben.
![]() | DLS |
Abk. für Downloadable Sounds. Soundkarten- und Synthesizer-unabhängiges Soundkarten-Format, das Multisamples und ein LFO unterstützt. Das neue DLS-2 unterstützt u.a. zwei LFOs, resonanzfähige Filter und eine umfangreiche Hüllkurve.
![]() | DMA |
Abk. für Direct Memory Access. Der direkte Zugriff auf Daten im RAM-Speicher ohne Umweg über den Prozessor. Beim Dual-DMA (Full Duplex) ist es möglich, Aufnahme- und Wiedergabedaten gleichzeitig über zwei separate DMA- Kanäle zu schicken. Einsatzgebiete: Harddisk Recording, akustische Datenübertragung über Telefon und Netzleitung. Beim Enhanced-Full-Duplex-Verfahren kann man zudem mit unterschiedlichen Sampling-Raten arbeiten.
![]() | Dolby ProLogic |
Weltweiter Standard, unter dem Audioaufnahmen codiert und ausgestrahlt werden. Bei der Aufnahme werden die Sounds auf mehreren Spuren aufgenommen, dann zu einer Spur zusammengefügt und codiert. Die Wiedergabe erfolgt auf vier Kanälen (vorn links, vorn rechts, Center, Surround).
![]() | Drumkit |
Schlagzeug-Set; bei Schlagzeug- und Perkussions-Klängen wird über Drumkits jeder Taste ein bestimmtes Schlaginstrument zugeordnet.
![]() | Drumloop |
loop = Schleife; Schlagzeugeinsatz als rhythmisches Muster sich wiederholender Takte.
![]() | DSD |
Abk. für Direct Stream Digital. DSD merkt sich nicht jeden Samplewert, sondern nur die Veränderung. Ein Bit beschreibt die Richtung (nach oben oder nach unten). die Abtastrate muß für die gleiche Qualität 64mal so hoch sein. Sony und Philips wollen dieses Verfahren verwenden.
![]() | DSP |
Abk. für digitaler Signalprozessor. Er entlastet den PC-Prozessor beim Aufnehmen (Sampling) und Komprimieren von Klängen.
![]() | Duration |
Dt. Dauer, z.B. Notenlänge.
![]() | Dynamik |
Dieses in db angegebene Maß definiert das Verhältnis der größten Aussteuerung zum Rauschpegel.
![]() | Dynamikumfang |
Der Maximale Tonwertumfang (von den hellsten bis zu den dunkelsten Tonwerten), den ein Aufnahmegerät erfassen kann.
![]() | EASI |
Abk. für Enhanced Audio Streaming Interface. Treiberkonzept von Emagic zur effektiveren Ansteuerung von Audio-Hardware.
![]() | Enhanced Full-Duplex-Mode |
Erweiterung des Full-Duplex-Mode, bei dem für die Aufnahme und Wiedergabe unterschiedliche Sampling- Frequenzen zum Einsatz kommen können.
![]() | Enhancer |
Aufhellung eines Signals durch dynamische Verstärkung des hohen Frequenzbands.
![]() | Equalizer |
Dieser regelt die Klangqualität von Bässen zu Höhen.
![]() | Event List |
Auflistung aller in einer MIDI-Spur vorkommenden MIDI-Daten.
![]() | Exciter |
Aufhellung des Signals durch das Hinzufügen von Obertönen durch kontrollierte Verzerrungen.
![]() | Expander |
(expander = erweitern): Synthesizer mit Klangerzeugung, aber ohne Tastatur. Er dient dazu, vorhandene Synthesizer zu erweitern, um etwa ankommende MIDI-Daten im Klang zu verbessern.
![]() | Fade-In/Fade-Out |
Bgr. für Ein-/Ausblendung.
![]() | Filter |
Ein Filter dämpft oder entfernt Frequenzbereiche aus dem anliegenden Signal und lässt andere passieren. Typische Filter sind Tiefbassfilter (hohe Frequenzen werden ausgefiltert), Hochpass-Filter (filtert tiefe Frequenzen weg) Bandpass-Filter (lässt Frequenzen innerhalb eines einstellbaren Bereichs durch) und das Bandsperr-Filter (filtert eine Frequenz heraus und lässt Frequenzen ober- und unterhalb passieren). Ein Filter wird durch die beiden Parameter Eckfrequenz (Cutoff-Frequenz) und Resonanz (Q) gesteuert.
![]() | Flanger |
(dt.: Effektmodul) Der Flange-Effekt besteht aus zwei gleichen Signalen, von denen eines kurz verzögert ist, so daß das Signal gegenphasig wird. Das führt zur zeitweisen Auslöschung und Verstärkung des Tons.
![]() | FM |
Abk. für Frequenzmodulation. Beeinflussung der Tonhöhe, kann sich als Tonhöhenverschiebung (Modulation durch Hüllkurve) oder Vibrato (durch LFO) äußern.
![]() | FM-Synthese |
Klangerzeugung mit der Technik der Frequenzmodulation. Um auf elektronischem Wege Töne zu erzeugen, kombiniert ein Synthesizer unterschiedliche Sinuswellen zu einem Klang. Je mehr Oszillatoren und damit einzelne Wellen eingesetzt werden, desto natürlicher klingt der erzeugte Ton.
![]() | Formant |
(lat. formare = gestalten): ausgesprägte Resonanzen eines Tonerzeugers über einen Frequenzbereich. Ein Element der Klangfarbe. Beim stärkeren Klang wandert der Bereich auf Teilschwingungen höherer Ordnung (kürzere Wellenlänge).
![]() | Formantkorrektur |
Die Formantkorrektur vermeidet den Mickey-Maus-Effekt beim Pitch Shifting (bei Stimmen und Saxophon besonders gut zu hören).
![]() | Frequenzgang |
Beschreibung des Amplitudenverhältnisses von Eingangs- und Ausgangssignal und ihrer Phasenverschiebung in Abhängigkeit von der Frequenz.
![]() | Full-Duplex-Mode |
Der Vollduplex-Mode erlaubt bei einer Soundkarte das gleichzeitige Aufnehmen und Wiedergeben von Audiosignalen. Im Rahmen von Musikproduktionen lassen sich hiermit Playbacks während der Aufnahme abspielen.
![]() | Gater |
Effekt, der ein Sample in eine wählbare Anzahl von Stücken zerhackt.
![]() | GEMA |
Abk. für Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte; eine Organisation, die die Urheberrechte von Künstlern bei Vervielfältigung und öffentlichen Aufführungen durch Erhebung von Lizenzgebühren wahrt.
![]() | General Synthesizer Standard |
Hierbei handelt es sich um eine Erweiterung des General- MIDI-Standards, um zusätzliche Klänge und verschiedene Hall- sowie Choruseffekte zu erzielen.
![]() | General-MIDI |
Der von der Firma Roland entwickelte GM-Standard definiert die Aufteilung verschiedener Instrumentenklänge auf 127 MIDI-Programmnummern. Für die Schlagzeugwiedergabe dient der MIDI-Kanal 10, wobei sich die einzelnen Schlagzeugsounds auf festgelegte MIDI-Notennummern verteilen.
![]() | GM |
General Midi dient zur Vereinheitlichung von MIDI- Klangerzeugern. So liegt bei einem General-MIDI- kompatiblen Klangerzeugern oder MIDI-File auf Kanal 10 immer ein Schlagzeug-Set, und es müssen immer 16 MIDI- Kanäle gleichzeitig wiedergegeben werden können. Weiterhin ist die Klangauswahl, Namensgebung und Sortierung unter General MIDI festgelegt. Effekte oder ähnliches sieht die General-MIDI-Norm nicht vor.
![]() | Groove-Quantisierung |
Die Noten werden nicht in einem gleichmäßigen Raster angeordnet, sondern rhythmisch leicht gegeneinander versetzt (z.B. Blues, Swing).
![]() | GS |
Abk. für General Synthesizer, eine Erweiterung von General MIDI. Der GS-Standard ist zum General-MIDI-Modus abwärtskompatibel, bietet aber zusätzlich zwei Effekte: Der erste ist in der Regel ein Hall oder Delay, der zweite meist ein Modulationseffekt, also Flanger oder Chorus. Zusätzlich erlaubt der GS-Modus eine rudimentäre Klangbeeinflussung der einzelnen Sounds. Über bestimmte MIDI-Meldungen lassen sich Klänge verändern und einzelne Schlagsounds einpegeln.
![]() | Hall |
Nachhall-Effekt.
![]() | Harddisk-Recording |
Anstelle der analogen oder digitalen Aufzeichnung von Audiosignalen auf Band erfolgt beim Harddisk-Recording die Aufzeichnung der Daten auf Festplatte. Die Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems und die Software bestimmen - gegenüber der Spurenanzahl bei analogen Bandmaschienen - die maximale Anzahl der Audiospuren.
![]() | HiFi |
Abk. für High Fidelity (Hohe Klang-Treue)
![]() | Hochpass |
Filter, das alle Töne unterhalb der Eckfrequenz (Cutoff- Frequenz) ausfiltert.
![]() | Hüllkurve |
Auch: Envelope. Synthesizermodul für einen einstellbaren Kurvenverlauf von Tonhöhen-, Klang- und Lautstärkeformung. Neben dem LFO das wichtigste Element im Synthesizer für klangliche Veränderungen. Die einfachste Hüllkurve ist die ADSR-Hüllkurve. Bei den Time-/Level-Hüllkurven lassen sich Zeitverläufe und Pegel frei einstellen und somit kompliziertere Modulationen erzeugen.
![]() | ID3-Tag |
Titelinformationen (Bandname, Liedname, Album, Erscheinungsjahr etc.), die in der MP3-Datei enthalten sind.
![]() | IFF |
Interchange File Format - vergleichbar mit dem MIDI-Format
![]() | Indizes |
Mit den sogenannten Indizes können sie innerhalb eines Tracks entsprechend markierte Stellen direkt anspringen. Dies gelingt aber nur, wenn der CD-Player diese Option unterstützt. Indizes sind im Subcode der CD abgelegt und werden mittels PQ-Editing per CD-Recording-Software gesetzt.
![]() | Kanalnummer |
Geräte- oder Instrumentenzuordnung, bei MIDI von 1 bis 16
![]() | Keyboard |
Als Keyboard bezeichnet man nicht nur die Tastatur des Computers, sondern auch die Klaviatur eines Klangerzeugers. Von einem Master-Keyboard spricht man, wenn das MIDI-Gerät lediglich eine Klaviatur, aber keine eigene Klangerzeugung besitzt.
![]() | Klang |
Die drei Hauptkennzeichen eines Klanges sind Tonhöhe, Klangfarbe und Lautstärke. Bei elektronischen Musikinstrumenten entsprechen diese Größen der Frequenz, dem Obertongehalt und dem Amplitudenverlauf.
![]() | Kompressor |
Modul, um den Dynamik-Bereich zwischen Pianissimo und Fortissimo elektronisch weich zu regeln.
![]() | Latenzzeit |
Ansprechverzögerung beim Aufnehmen und Wiedergeben von Audiomaterial, abhängig von Hardware und Treiber. Die beste Latenzzeit haben ASIO-/EASI-Treiber.
![]() | LFO |
Abk. für Low Frequency Oscillator. Niderfrequenzoszillator oder Modulationsgenerator. Ein LFO erzeugt periodische Modulationen wie Tremolo oder Vibrato. LFOs erzeugen, wie alle Oszillatoren Schwingungen mit Kurvenform. Hier sind Sinus, Dreieck, Sägezahn, Rechteck und eine zufallsgesteuerte Schwingungsform üblich.
![]() | Limiter |
Mit Limitern läßt sich die Gefahr von Verzerrungen in Folge von Pegelslpitzen wirkungsvoll ausschalten. Ein Limiter begrenzt dabei den Spitzenpegel eines Signals, ohne die Dynamik zu beeinflussen.
![]() | Line-In |
Soundkarten-Eingangsbuchse für den Anschluß von externen Audioquellen wie Plattenspieler, Kassettendeck.
![]() | Loop |
(engl.: Schleife) Bei der Wiedergabe von Samples (z.B. Wavetable- Klängen) wird der Mittelteil des Klangs immer wieder und wieder gespielt, um einen Sound in beliebiger Länge zu erhalten.
![]() | Master-Keyboard |
Klaviatur zum Einspielen von anschlagsdynamischen MIDI- Daten - am besten mit 88 gewichteten Tasten.
![]() | MIDI |
ist die Abkürzung für Music Digital Interface und ist der 1982 festgelegte Industriestandard für den Austausch von Musikdaten im Profibereich. Über eine serielle Schnittstelle lassen sich mit diesem Format Synthesizer und Keyboards mit dem Rechner verbinden. Im Gegensatz zu fast allen anderen Formaten werden dabei keine Klänge digitalisiert, sondern die Musikinformationen in Form von Notenwerten gespeichert. Für die Klangerzeugung und die Information über die Instrumente ist das angesteuerte Ausgabegerät (etwa ein Synthesizer oder die Soundkarte) zuständig. MIDI-Dateien haben den Vorteil, daß sie sehr klein sind und jederzeit nachbearbeitet und verändert werden können. Der Nachteil: Eine MIDI-Datei klingt nicht selbst, sondern brauch eine MIDI-fähige Soundkarte als Instrument. General-MIDI (GM) besitzt einen festgelegte Standardbelegung für 127 Instrumente und ein Drumkit. MIDI-Dateien haben die Endung mid.
![]() | MIDI-Effekte |
Mit Hilfe zusätzlicher gesendeter MIDI-Daten werden Effekte wie beispielsweise Echo simuliert.
![]() | MIDI-In |
Anschlußbuchse für ankommende MIDI-Daten.
![]() | MIDI-Mapper |
Ein Programm, mit dessen Hilfe sich einzelne Klangnummern neu zuordnen lassen.
![]() | MIDI-Out |
Anschlußbuchse, um MIDI-Daten an das nächste MIDI-Gerät weiterzuleiten.
![]() | MIDI-Port |
Das ist die Anschlußbuchse zum MIDI-Interface bei Soundkarten. In der Regel besitzen MIDI-Geräte eine MIDI- IN-, -Out- und -Thru-Buchse. Häufig ist der MIDI-Port bei Soundkarten mit dem Joystick-Anschluß (Game-Port) identisch. In diesem Fall ist ein Adapterkabel erforderlich.
![]() | MIDI-Thru |
Anschlußbuchse, um ankommende MIDI-Daten direkt und unverzögert an ein weiteres MIDI-Gerät durchzuschalten.
![]() | Mixer |
Der Soundkartenbaustein sorgt für eine Abstimmung der Gesamtlautstärke und Pegel der einzelnen Eingänge wie MIDI, Wave oder MIC.
![]() | Mixermaps |
Mischpult für MIDI-Parameter wie Lautstärke, Panorama, Pitch.
![]() | MOD |
Das MOD-Format stammt ursprünglich aus der Amiga-Welt. Wie bei MIDI speichert es die Musikdateien in Form von Abspielanweisungen. Die Datei enthält jedoch zusätzlich die digitalisierten Klangsamples. Die Dateiendung ist mod.
![]() | MP3-Decoder |
Software, die aus MP3-Dateien Wave-Dateien erstellt, beispielsweise zum Brennen einer Audio-CD.
![]() | MP3-Encoder |
Software, die aus Wave-Dateien MP3-Dateien herstellt.
![]() | MPEG-3 |
Das Soundformat Moving Picture Expert Group (MPEG) Audio Layer III (kurz: MP3) hat das Erlanger Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen entwickelt. Das Format besitzt eine Audio-Komprimierung, die bis zu 90 Prozent der Datenmengen einer Musik-CD einspart, ohne an Qualität einzubüßen. Eine MPEG-3-Datei hat die Dateiendung mp3. Beim Komprimieren gehen viele Höhen und Tiefen verloren, die gängie PC-Lautsprecher sowieso verschluckt hätten bzw. der Mensch ohnehin nicht hört. Beispielsweise kann das Ohr Signale, die unter der Hörschwelle liegen, nicht wahrnehmen. Bei der Reduktion von 1,4 MBit auf 128 KBit - das ist der Faktor 11 - hört man praktisch keinen Unterschied. Bei der Reduktion auf 16 KBit - das entspricht dem Faktor 80 - sind Qualitätseinbußen zu hören. Besonders interessant ist das Format fürs Internet, da sich so Musikstücke in CD- Qualität in akzeptabler Zeit herunterladen lassen. Übrigens: Audio-CD-Player können das MPEG-Format nicht lesen.
![]() | MPU-401 |
Abk. für MIDI Processing Unit 401, eine von Roland entwickelte MIDI-Schnittstelle. Sie definiert die MIDI- Kommandos in ein für den Wavetable-Synthesizer verständliches Format.
![]() | MSF |
Abk. für MIDI Standard File, siehe SMF.
![]() | MT 32 |
Ein von Roland entwickeltes MIDI-Instrument, das vor der Einführung des GM-Standards als Standardinstrument für die Wiedergabe vieler Spiele diente.
![]() | MTC |
MIDI-Timecode: er dient zur Synchronisation der MIDI- Geräte .
![]() | Multiclient-Treiber |
Mehrere Anwendungen können gleichzeitig auf Audio- oder MIDI-Treiber zugreifen.
![]() | Multitimbral |
Mehrstimmigkeit mit verschiedenen Instrumenten.
![]() | Music on Demand |
Verfahren, in dessen Rahmen Musik gegen Bezahlung zum Herunterladen über eine Online-Verbindung angeboten wird.
![]() | Noise |
Dt. Rauschen.
![]() | Noise Reduction |
Ziel der Rauschverminderung ist, bei analogen Tonbandgeräten das Eigenrauschen des Bandes möglichst gering zu halten. Die angewandten Verfahren sind zum Beispiel Dolby oder DBX.
![]() | Non-destructive Editing |
Bearbeitungsschritte können bis zur Speicherung des Samples zurückgenommen werden.
![]() | Normalize |
Effekt, der die Lautstärke eines Samples maximiert, ohne die Ausgabe zu übersteuern.
![]() | Oberton |
Ein Ton besteht aus mehreren Teiltönen. Je nach Frequenz und Amplitude der Teiltöne ergibt sich die Klangfarbe. Die tiefste Frequenz des Spektrums bestimmt den Grundton, die mitschwingenden höheren Frequenzen (Obertöne) die Klangfarbe.
![]() | Overdub |
Überspielen einer Spur, ohne ihren Inhalt zu löschen.
![]() | Patch |
Instrument bzw. Klang einer Soundkarte mit MIDI-Zusatz.
![]() | Patchbay |
Steuerelement, um die Verteilung von MIDI-Kanälen zu löschen.
![]() | Pattern |
(Anordnung, Muster) Folge von mehreren Tonspuren, die einen Zeitabschnitt ausfüllt. Ein Pattern ist die kleinste musikalische Einheit im Gegensatz zum MIDI- Event, der kleinsten Sequenzer-Dateneinheit. Andere gebräuchliche Namen für Pattern sind Part (Einzelstimme) oder Sequenz (Folge).
![]() | PCM |
Abk. für Pulse Code Modulation. Unkomprimierte Sample- Werte des Analog-/Digitalwandlers.
![]() | PFL |
Abk. für Pre-Fader Listening. Dieses Vor-dem-Fader-Hören ist ein Vorhören bei einem Mischpult, welches das Signal eines Eingangskanals unabhängig von der Fader-Stellung über den Kopfhörer liefert.
![]() | Phasenmodulation |
Modulation der Phase einer harmonischen Schwingung mit konstanter Amplitude.
![]() | Phon |
Lautstärkeeinheit der Akkustik, gemessen in Dezibel.
![]() | Pitch Bend |
Tonhöhenverstellung am Keyboard - meist per Handrad.
![]() | Pitch Shifting |
Dieser Effekt verändert die Tonhöhe, das Tempo bleibt jedoch bestehen.
![]() | Playlist |
Eine Textdatei, die die MP3-Abspiel-Software anweist, bestimmte Titel abzuspielen.
![]() | Plugin (Audio) |
Separates Modul, das eine Musik-Software um zusätzliche Effekte erweitert.
![]() | Polyphonie |
(dt.: Mehrstimmigkeit) Polyphonie gibt die Anzahl der Stimmen an, die bei einem Instrument gleichzeitig erklingen können, z. B. Flöte monophon, Gitarre sechsstimmig, Klavier mit 8 Oktaven 98stimmig.
![]() | Portamento |
Effekt, die Tonhöhe wechselt nicht sprunghaft, sondern gleitet stufenlos.
![]() | PQ-Editing |
Setzen von Start-, Ende-Markierungen und Indizes bei einer Audio-CD.
![]() | Predelay |
Verzögert das Einsetzen eines Effekts vom Originalsignal.
![]() | Programmnummer |
Zuordnung eines Instruments zu einer Nummer, zum Beispiel Grand Piano zu Nummer 1.
![]() | Programmwechsel |
Wechsel des Instruments.
![]() | Psychoakustik |
Nachbearbeitung und Verbesserung des endgültigen Summensignals mit den verschiedensten Effekten und Methoden.
![]() | QSound |
Raumklang-Verfahren, das über zwei Lautsprecher einen 180 Grad umfassenden Klangbereich vor dem Zuhörer erzeugt.
![]() | Quantisieren |
In einem Sequenzer eingespielte Noten taktgetreu anpassen.
![]() | Rack-Expander |
Synthesizer im 19-Zoll-Einschubgehäuse ohne Klaviatur, den MIDI-Signale ansteuern.
![]() | Räumlichkeit |
Ein dreidimensionaler Klang, der mit mehreren Lautsprechern oder durch 3D-Klang-Simulationen erzielt wird. Beispiel: Ein von hinten kommender Zug, der rechts an einem vorbeifährt und nach vorne verschwindet, soll über entsprechende Techniken (etwa Dolby Surround) akustisch über Lautsprecher wiedergegeben werden.
![]() | Rauschabstand |
Dieser wird in Dezibel (db) angegeben und ist als Verhältnis von Signalleistung zu Rauschleistung definiert.
![]() | Rauschen |
Störsignale die sich auch bei nicht vorhandenen Audio-Signalen beim Abspielen von Audio-Datenträgern ergeben. Das Rauschen ist in erster Linie auf kleine Störspannungen zurückzuführen, auch das sogenannte Quantisierungsrauschen beim Aufnehmen digitaler Audio- Daten fällt in die Kategorie Rauschen. Bei ausreichender Verstärkung durch einen Tonfrequenzverstärker ist es über jeden Lautsprecher zu hören.
![]() | Real Audio |
Real-Audio-Streams bestehen aus digitalisierten Klangdaten, die sehr stark komprimiert wurden. Mit einem Real-Audio-Player lassen sich etwa spezielle Radiosendungen - bei einer guten Verbindung quasi live - direkt über das Internet empfangen. Die Musikqualität ist durch die starke Komprimierung jedoch niedrig. Real- Audio-Files erkennen Sie an der Endung ra. Das Soundformat ist im Internet weit verbreitet. Der Anbieter eines Songs oder einer Sendung entscheidet jedoch, ob sich das Angebot auf der Festplatte aufzeichnen läßt. Die Qualität von Real-Audio-Dateien ist eher mittelmäßig. Das liegt daran, daß die Anbieter meistens eine Abtastrate von 16 kHz benutzen.
![]() | Release |
Bgr. für Abklingzeit. Der Parameter steuert die Zeit, in der die Hüllkurve nach dem Loslassen der Taste vom Sustain (Haltepegel) auf den Nullpunkt abklingt.
![]() | Resonanz |
Auch Q oder Peak. Filterparameter, der die Signalfrequenzen in der Nähe der Eckfrequenz betont. Dabei wird das Ausgangssignal des Filters wieder an seinen Eingang zurückgekoppelt.
![]() | RIAA |
Abk. für Recording Industry Association of America, Interessenverband der US-amerikanischen Musikindustrie.
![]() | Rio PMP 300 |
Erster verkaufter, portabler MP3-Player überhaupt.
![]() | RMID |
RMID-Format mit der Endung rmi, vergleichbar mit MIDI- und IFF-Formaten.
![]() | RMT |
Rich Music Format: Format von Thomas Dolby Robertsen (Firma Headspace), spielt 16-Bit-Klänge, integriert GM- Instrumente und Synthesizer.
![]() | Roland Sound Canvas |
Ein weit verbreitetes GM-/GS-Soundmodul, das sich als einer der Standards für MIDI-Musik bei Computerspielen etabliert hat.
![]() | Sample |
(Muster, Beispiel): Der Name kommt aus der digitalen Aufzeichnungstechnik, bei der vom aufzuzeichnenden Signal stichprobenartige Muster genommen werden. Mit Sample wird sowohl ein einzelner Musterwert bezeichnet als auch eine komplette Klangprobe.
![]() | Sample-Speicher |
Die Soundkarten sind mit mehr oder weniger großen RAM- und ROM-Speichern ausgestattet. Während sich im ROM schon fertige Samples befinden, können je nach Speichergröße im RAM zusätzliche Samples hinzugefügt werden.
![]() | Sampler |
Das sind Synthesizer, mit oder ohne Keyboard, die beliebige Klänge aufnehmen, speichern, bearbeien und wiedergeben.
![]() | Sampling-Daten |
Klangdaten von speziellen Instrumenten.
![]() | Sampling-Frequenz |
Damit analoge Klänge in digitale umgesetzt werden können, muß das Original abgetastet werden. Die Samplingfrequenz gibt an, wie oft das geschieht. Für Hifi-Qualität wird mit 44,1 kHz abgetastet. Die höchste Frequenz, die im Originalklang damit umgesetzt werden kann, ist etwas weniger als die Hälfte der Samplingfrequenz, also für CD- Qualität bei 20 kHz. Das ist im allgemeinen auch die höchste Frequenz, die das menschliche Ort umsetzen kann.
![]() | Sampling-Rate |
Abtastrate, Einheit in kHz. Die Sampling-Rate gibt an, wie häufig das analoge Signal pro Sekunde abgetastet wird.
![]() | Sampling-Tiefe |
Auflösung. Dieser Wert wird in 8, 16 oder 24 Bit angegeben. Die analogen Klänge werden bei der Digitalisierung in regelmäßigen Abständen abgetastet. Den aktuellen Wert speichert man in digitaler Form. Dieser erfaßbare Wertebereich wird in Zwischenstufen aufgeteilt. Bei einer Auflösung von 8 Bit sind etwa 256 Abstufungen erzielbar.
![]() | SB |
Abk. für Sound Blaster, ein Quasi-Standard von Creativ Labs bei Soundkarten. Mit Microsofts Direct-Sound verliert dieser Standard unter Windows jedoch an Bedeutung.
![]() | SCC1 |
Die von Roland entwickelte interne Steckkarten-Version wird oft als Synonym für GS-Kompatibilität benutzt.
![]() | Sequenz |
Festgelegte Abfolge von MIDI-Befehlen (Noten, Kanalzuordnung, Lautstärke, Echo).
![]() | Sequenzer |
Begriff für Tonfolge, Melodienstück. Sequenzer dienen zur Aufzeichnung, Bearbeitung und Wiedergabe von Klängen. Sie speichern lediglich die Informationen darüber, wie und wann welche Note abgespielt wird. Das Gerät verfügt über keine eigene Klangerzeugung. Heutige Sequenzer sind vergleichbar mit Mehrspur-Tonbandgeräten, mit dem Unterschied, dass Sequenzer keine Audio-Signale, sondern ausschließlich Steuer-Daten aufzeichnen und wiedergeben.
![]() | Sequenzerprogramm |
Software, die MIDI-Daten aufzeichnet, bearbeitet und wiedergibt. Mit ihrer Hilfe kann man Musikstücke am Computer komponieren.
![]() | SFX-Kit |
Schlagzeugprogramm, das verschiedene Effektklänge über die Tastatur verteilt anbietet.
![]() | Signal-Rauschabstand |
Verhältnis zwischen Nutz- und Störsignal bei Audiogeräten. Je größer der Wert (in dB), desto geringer ist das Grundrauschen des Geräts.
![]() | SMF |
Abk. für Standard MIDI File. Dieses standardisierte Dateiformat für MIDI-Daten kommt vor allem bei Sequenzer-Aufnahmen zum Einsatz.
![]() | SMPTE |
Society of Motion-Picture and Television Engineers: Diese Gesellschaft entwickelte den SMPTE-Timcode-Standard zur Synchronisation von mehreren Geräten, ursprünglich für die NASA. Er ist leistungsfähiger als der MTC-Standard.
![]() | Sound Blaster 16 |
Damit lassen sich Klänge mit einer Auflösung von 16 Bit aufnehmen bzw. abspielen.
![]() | Sound Blaster Pro |
Erweiterung des Sound-Blaster-Standards um die digitale Aufnahme und Wiedergabe in 8 Bit Stereo und OPL3-FM- Synthese für die Musikwiedergabe.
![]() | Soundblaster |
Dabei handelt es sich um den Urahn der Soundkarten von der Firma Creative. Diese Karte ist der quasi-Standard unter älteren Spielen. Sie wird von sehr vielen DOS-Spielen unterstützt. Wenn Sie an alten Spielen noch hängen, sollten Sie unbedingt darauf achten, daß eine Karte Soundblaster-kompatibel ist. Denn nur so können alte Spiele die Soundkarte ansteuern.
![]() | SPDIF |
Das Sony Philips Digital Interface bezeichnet eine von Sony und Philips entwickelte digitale Schnittstelle, die für die Übertragung von digitalen Audiodaten zwischen CD-Spielern, DAT-Recordern, HD-R-Systemen (Harddisk-Recording) etc. verwendet wird. Die Verbreitung ist im Home-Bereich jedoch gering.
![]() | Spatializer |
Verfahren zur Simulation räumlicher Klänge, die scheinbar von außerhalb der eigentlichen Lautsprecher kommen.
![]() | Streaming |
Inzwischen können sie auch übers Internet eine Menge Sounddateien und Videos abrufen. Da diese Dateien eigentlich sehr groß und damit die Übertragungszeiten sehr lange sind, werden diese Dateien in einem Echtzeit-Verfahren (Streaming) geladen. So könen Sie schon während eine Datei geladen wird, den Anfang dieser Datei abhören. Ein Beispiel für eine Streaming-Datei ist "RealAudio".
![]() | Sustain |
Begriff für Haltepegel. Der Parameter Sustain bestimmt bei einer Hüllkurve den Pegel, der nach dem Decay so lange gehalten wird, bis die Taste losgelassen wird.
![]() | Synthesizer |
Ein elektronisches Instrument, das mit Hilfe von Oszillatoren komplexe Wellenformen und damit beliebige Klänge erzeugen kann.
![]() | Sysex |
Vom MIDI-Standard abweichende Befehlssequenzen. Spezialparameter wie Echo, Brightness oder Phaser werden von einer GS-kompatiblen Karte aktiviert
![]() | Tiefpass-Filter |
Filtert alle Töne oberhalb einer Eckfrequenz, die tiefen Töne dürfen passieren.
![]() | Time-Streching |
Dieser Effekt verändert das Tempo und damit die Länge eines Samples, die Tonhöhe bleibt bestehen.
![]() | Titalizer |
Stereosignal mit letzten Feinheiten "auffrischen".
![]() | Tonhöhenhüllkurve |
Hüllkurve, deren Verlauf die Tonhöhe eines Klangs bestimmt.
![]() | Tonwertkurve |
Eine grafische Darstellung des Verhältnisses zwischen dem Tonwertumfang eines Bildes auf der Eingabe- und auf der Ausgabeseite, wenn der Kontrast oder die Helligkeit des Bildes verändert werden. Durch gezielte Modifikation der RGB- oder CMYK-Tonkurven läßt sich die Farbballance ändern.
![]() | Track |
Dt. Spur.
![]() | Tremolo |
Periodische Lautstärkenmodulation.
![]() | Trigger |
Dt. Auslöser. Signal, das ein Ereignis startet. Zum Beispiel löst ein Tastendruck eine Hüllkurve aus.
![]() | VCO |
Abk. für Voltage Controlled Oscillator. Spannungsgesteuerter Analog-Oszillator. Ein VCO kann in der Regel Schwingungen mit den Kurvenformen Sinus, Dreieck, Sägezahn, Rechteck und Puls erzeugen.
![]() | Velocity |
Beschleunigung der Taste beim Anschlag.
![]() | Vibrato |
Periodische Tonhöhenveränderung.
![]() | Volume |
Lautstärke.
![]() | VST |
Abk. für Virtual Studio Technology. Von Steinberg entwickelter Plugin-Standard. VST2.0 ermöglicht die vollständige Steuerung von Effekt-Plugins und virtuellen Instumenten.
![]() | WAV |
Ein von Microsoft entwickeltes Dateiformat für Audiodaten, die ein Analog-Digital-Wandler erzeugt. Unkomprimiertes Format, in dem unter Windows standardmäßig Audio-Dateien gespeichert werden.
![]() | Wave-Audio |
Wave-Dateien sind Samples und stammen ursprünglich von Windows. Die Klänge zeichnet ein Recorder in digitaler Form auf. Jedes beliebige Geräusch läßt sich so aufnehmen. Je nach Tonqualität benötigt dieses Format jedoch sehr viel Platz. Ein Lied mit einem Klangspektrum bis 22 000 Hz, was einer Abtastfrequenz von 44 000 Hz und damit CD-Qualität entspricht, ist im Durchschnitt 40 bis 50 MByte groß. Die Dateien enden auf wav. Die Systemklänge von Windows besitzen zum Beispiel dieses Format, und der Windows-Audiorekorder (Start/Programme/Zubehör/Multimedia/Audiorecorder) verwendet es für die Aufnahme von Klangquellen.
![]() | Wavetable |
Wenn die digitalisierten Klänge realer Musikinstrumente (Waves) in Tabellen (Tables) in einem Chip gespeichert werden, spricht man von Wavetable. Deren verschiedenen Kombinationen bei der Wiedergabe (der sogenannten Wavetable-Synthese) erzeugt einen naturgetreueren Klang als die reine FM-Synthese.
![]() | Winamp |
Bekannte MP3-Abspiel-Software.
![]() | XG |
Der von Yamaha entwickelte XG-Standard bietet noch mehr Sounds, bessere Effekte und intensivere Optionen zur Klangbeeinflussung. Die Optionen zur Klangverbesserung machen Soundkarten und Daughterboards wie Yamaha SW 60 XG und DB 50 XG besonders für Musiker interessant. DER XG-Modus erlaubt Veränderungen von Filtern und Hüllkurven, Echtzeit-Modulation und hochwertige Effektalgorithmen. Leider sind Spielehersteller und Software-Produzenten an diesem Standard bisher nur wenig interessiert. Auch die Hardware-Hersteller halten sich bedeckt.
![]() | XLR |
3-poliger Stecker für professionelle Audio-Verbindungen.
