![]() | a.out |
Ein altes Binärformat. Es wird nach und nach vom neuen ELF-Binärformat ersetzt. Einige alte Programme, insbesonders kommerzielle Software, benötigen jedoch noch die Unterstützung des Kernels für dieses Format.
![]() | Alias-Namen |
Durch Alias-Namen lassen sich lange Kommandos abkürzen. Zum Beispiel sind die mount-/umount-Befehle wesentlich handlicher, wenn ihnen ein Alias zugewiesen wird: alias diskmount mount -t msdos/dev/fd0/floppy. Analog: unalias.
![]() | crond |
Mit Hilfe des cron-Dämons ist es möglich, eine Liste von Kommandos zu bestimmten Zeiten ausführen zu lassen.
![]() | Dämon |
Programm, das im Hintergrund läuft und eng mit dem Betriebssystemkern zusammenarbeitet. Beispiel: Druckerdämon lpd.
![]() | ELF |
Die meisten Bibliotheken und Anwendungen liegen mittlerweile in diesem Binärformat vor. Kernel- Unterstützung für ELF ist also unbedingt zu empfehlen.
![]() | Gerätedateien |
Linux verwaltet Geräte als Dateien. Diese sind entweder blockorientert (zum Beispiel Festplatte) oder zeichenorientiert (zum Beispiel Drucker). Dadurch, daß Geräte als Dateien behandelt werden, können Sie viele Kommandos, die sich auf Dateien beziehen, auch auf Geräte verwenden. Beispiel: cat text.txt > lpr (Ausgabe von text.txt auf Stdout und Umleitung auf Drucker).
![]() | GRUB |
Abk. für Grand Unified Bootlaoder. GRUB ist als Alternative zum Bootmanager LILO einsetzbar. Kann mehr Betriebssysteme booten. Sehr flexibel in der Konfiguration (Verstecken und Switchen von Partitionen möglich). Unterstützt ebenfalls Chain Loading.
![]() | Inodes |
In Inodes ist gespeichert, welche Datenblöcke zu einer Datei gehören. Eigentümer der Datei und zugeteilte Rechte sind ebenfalls in den Inodes enthalten.
![]() | Job |
Durch das Bestätigen einer Eingabe auf der Kommandozeile werden Kommandos oder Pipes zu einem Job. Damit einem laufendem Job Signale gegeben werden können, etwa kill, legt die bash eine Tabelle an, in der alle aktuellen Jobs aufgelistet sind. Wird ein Job mit "&" angewiesen im Hintergrund zu laufen, zeigt die bash dies mit der Ausgabe von Job- und Prozeßnummer an. Bei Beendigung eines Job, gibt sie den Jobnamen, die Jobnummer und den aktuellen Status aus.
![]() | kill |
Hat sich ein Programm aus irgendeinem Grund aufgehängt und läßt sich nicht "normal" beenden, kommt der kill- Befehl zum Einsatz. Die parameterlose Eingabe von kill, gefolgt von der entsprechenden Prozeßnummer PID oder dem Prozeßnamen, bricht den Prozeß definiert ab.
![]() | LILO |
LinuxLoader, grundlegender Bootloader unter Linux. LILO ist nicht an ein Filesystem gebunden. Er kann zum Booten von Linux und anderen Betriebssystemen verwendet werden (Bootmanager). Unterstützt Chain Loading.
![]() | Link |
Hardlink: Verweis auf den Inode einer existierenden Datei. Linux ordnet dem Verweis nur einen neuen Dateinamen zu, erzeugt aber physikalisch keine neue Datei. Die Linkdatei verweist lediglich auf das Original. Softlink: Verweis auf den absoluten Pfad einer Datei. Kann auch über Dateisystemgrenzen hinweg angelegt werden (symbolischer Link).
![]() | man pages |
Das zentrale Hilfesystem unter Linux.
![]() | Modularisierung |
Unter Linux ist nicht nur der Kernel modular aufgebaut. Wie bei jedem modernen Betriebssystem werden Libraries eingesetzt. Eine Bibliothek ist nichts anderes als eine Sammlung von Funktionen, die von vielen Programmen aufgerufen und ausgeführt werden können. Das heißt unter Windows DLL-Funktionalität.
![]() | mtools |
Das Paket mtools ist eine Sammlung vn Programmen für das Bearbeiten von Disketten mit FAT16-Dateiformat. Alle wichtigen DOS-Befehle wie copy, del und format stehen Ihnen zur Verfügung. Damit die Kommandos eine einheitliche Erscheinung aufweisen und um Verwechslungen zu vermeiden, ist jedem Befehl der Buchstabe m vorangestellt. Wenn Sie die DOS-Befehle kennen, werden Sie keine Schwierigkeiten haben - die Syntax bleibt auch auf einer Linux-Shell unverändert. Falls Sie wenig Erfahrung mit Kommandozeilen-Umgebungen haben, finden Sie in der Dokumentation (man mtools) eine Übersicht, welche Programme im Paket enthalten sind.
![]() | Paket |
Eine Zusammenstellung einzelner Programme, die in ihrer Gesamtheit eine Einheit ergeben. Es kann sich auch um nur ein File handeln.
![]() | Paketmanagement |
Darunter versteht man eine globale Verwaltung der einzelnen Programmpakete. Dies schließt Informationen über Pfade, Dateien, Dateiabhängigkeiten, Versionen etc. ein.
![]() | Pipe |
Mit Pipes wird die Ausgabe eines Kommandos direkt zur Eingabe des folgenden Kommandos geleitet. Das heißt, alle Kommandos sind getrennte Prozesse, die aber nicht nacheinander, sondern parallel ausgeführt werden (multitasking). Beispiel: grep "Müller" adressen.txt|sort|uniq.grep filtert alle Zeilen heraus, in denen der Name Müller in der Datei adressen.txt auftaucht, sort sortiert zeilenweise und uniq entfernt alle doppelt vorkommenden Zeilen.
![]() | Prozesse |
Das Betriebssystem verwaltet alle Aktivitäten, die auf einem Linux-Rechner ablaufen, in Form geschlossener Einheiten. Diese Einheiten heißen Prozesse. Jeder Prozeß besitz eine eigene Umgebung und er bekommt Arbeitsspeicher und Rechnerzeit zugewiesen. Jedem Benutzer, der auf einem Linux-System arbeitet, ist immer mindestens ein Prozeß zugeordnet. Meist handelt es sich dabei um ein Anwendungsprogramm (z.B. eine Shell).
![]() | Shell-Script |
Eine Datei, die mehrere Shell-Befehle enthält. Die einzelnen Befehle werden nacheinander ausgeführt. Prinzipiell sind sie mit den unter DOS üblichen Batchdateien vergleichbar.
![]() | su |
Mit diesem Kommando kann ein "normaler" Benutzer einen schnellen Identitätswechsel vollziehen. su steht für Super-User und ist eine andere Bezeichnung für root. Voraussetzung ist lediglich die Kenntnis des root- Paßworts.
![]() | sync |
Ein Systemprogramm, das veränderte Daten sofort auf einen Massenspeicher schreibt. Linux hält diverse Datenblöcke im Cache bereits und ändert diese normalerweise zuerst im Arbeitsspeicher. Der update-Dämon schreibt dann in regelmäßigen Abständen die veränderten Daten auf die Festplatte zurück. Damit werden Zugriffe auf die Festplatte reduziert, was wesentlich zur Performance des Systems beiträgt. In einigen Fällen ist es aber erwünscht (und sinnvoll) alle im Arbeitsspeicher befindlichen Daten sofort auf die Festplatte zu sichern, um Datenverlust auszuschließen, beispielsweise beim Herunterfahren des Systems.
