![]() | 3DNow!-Technologie |
Die 3DNow!-Technologie wurde vom Chiphersteller AMD erstmals bei seinem Prozessor AMD K6-2-3DNow! eingesetzt. Diese Technik ist besonders für 3D-Grafik, Multimedia und anderen gleitkommaintensiven Anwendungen entwickelt worden. Hauptsächlich besteht 3DNow! aus 21 neuen Befehlen für den Prozessor. Sie ermöglichen mit der Technologie Singel Instruction Multiple Data (SIMD) eine Verbesserung der Übertragung von 3D-Grafikinformationen zwischen dem Hauptprozessor und einer 3D-Grafikkarte. Das wiederum beschleunigt den Aufbau und die Anzeige einer 3D-Grafik.
![]() | 8mm und AIT |
8mm- bzw. AIT-Bänder (Advanced Intelligent Tape) entsprechen äußerlich den von Video-8-Camcordern bekannten Kassetten. Wie bei DAT-Streamern wird das Band von einer rotierenden Kopftrommel im Schrägspurverfahren beschrieben. Beide Formate sind in erster Linie im Server-Bereich zu finden. Auf 8mm hat sich der amerikanische Hersteller Exabyte spezialisiert, der auf ein einzelnes Band bis zu 20 GByte Daten sichert. AIT- Streamer mit 25 GByte Kapazität bietet derzeit Seagate an.
![]() | Abwärtskompatibel |
Bei einem neu eingeführten Standard sollten Geräte mit dem vorherigen Standard im Umfeld des neuen Standards immer noch funktionieren. Ist das der Fall spricht man von Abwärtskompatibilität. Im SCSI-Bereich funktioniert beispielsweise ein Gerät des SCSI-1-Standard auch an einem Hostadapter mit modernerem Ultra-SCSI-Standard. Zu beachten ist dabei allerdings, daß die Leistungsdaten des SCSI-1-Gerätes dadruch nicht verbessert werden.
![]() | ACPI |
Abk. für Advanced Configuration and Power Interface. Die Powermanagement-Funktionen werden komplett vom Betriebssytem gesteuert und erfolgen nicht mehr rein zeitgesteuert über das BIOS (APM). Durch die Ausweitung der Energiesparfunktionen auf alle Hardware-Komponenten müssen diese und das BIOS angepaßt sein. Als ACPI-fähiges Betriebssystem ist zur Zeit nur Windows 98 verfügbar.
![]() | ADF |
Abk. für Automatic Document Feeder, automatischer Papiereinzug für das stapelweise Scannen von Dokumenten.
![]() | AGP-Steckplatz |
AGP steht für "Accellerated Graphics Port" und ist somit für Grafikkarten gedacht. Der Steckplatz hat eine Taktfrequenz von 133 MHz, was eine hohe Leistungsfähigkeit zur Folge hat. Gegenüber PCI-Karten (33 MHz) wird damit eine wesentlich höhere Datendurchsatzrate erreicht.
![]() | APM |
Abk. für Advanced Power Management. Komplett über das BIOS gesteuerte Stromsparfunktion. Komponenten wie Festplatten, Bildschirm oder Prozessor werden nach einer eingestellten Zeit der Inaktivität abgeschaltet bzw. gedrosselt.
![]() | ASPI |
Advanced SCSI Programming Interface. Standard für die Entwicklung von SCSI-Treibern. Der ASPI-Manager stellt sicher, daß alle angeschlossenen Geräte mit dem SCSI- Controller reibungslos zusammenarbeiten.
![]() | ATA |
Das AT-Attachement ist die ANSI-Version der IDE-Schnittstelle
![]() | ATAPI |
ATAPI bezeichnet eine Schnittstelle zu CD-ROMs, die bei PCs sehr weit verbreitet ist. Die meisten CD-ROM- Laufwerke, die im PC eingebaut sind, verwenden ATAPI. Der Vorteil für den Benutzer: Man kann sehr oft "irgendeinen" ATAPI-CD-ROM-Treiber verwenden, um ein ATAPI-Laufwerk anzusprechen. Der Treiber muß nicht zwingend vom gleichen Hersteller stammen.
![]() | Bandstreamer |
Bandstreamer sind Datensicherungsmedien, bei denen die Daten auf einem Magnetband gespeichert werden. Das Magnetband ähnelt dabei im Prinzip dem eines Videorekorders, nur daß darauf Computerdaten gesichert werden. Vorteil: Es gehen riesige Datenmengen auf ein Band. Nachteil: Die Speicherung dauert sehr lange und es ist nur sehr umständlich möglich, auf einzelne Daten auf dem Band zuzugreifen.
![]() | BF0, BF1, BF2 |
Die Prozessoren vervielfältigen den externen Bustakt, um daraus ihre Taktfrequenz zu generieren. Pentium- Prozessoren besitzen dafür zwei Pins (BF0, BF1), zukünftige AMD-, IDT- und Cyrix-CPUs zusätzlich einen dritten (BF2). Sie werden meistens mit drei Steckbrücken auf dem Board verbunden. Über die Kombination dieser BF- Pins stellt der Anwender den Taktvervielfacher der CPU ein.
![]() | BGA-Gehäuse |
Eine weitere Anschlußbauform ist BGA, was für Ball Grid Array steht. Mann kann das in etwa mit "Kügelchen- Matrix" übersetzen. Prozessoren, die im BGA-Gehäuse produziert werden, sind meist für den Einsatz in mobilen Personalcomputern gedacht. Hier werden sie nicht wie im Desktop-PC in eine Fassung gesteckt, sondern fest auf die Hauptplatine gelötet.
![]() | Bildschirmmenü |
Je nach Hersteller auch als OnScreen-Display (OSD) oder OnScreen-Manager bezeichnet. Der Monitor blendet ein kleines Fenster in das Bild ein. Bei einigen Geräten müssen Sie sich in diesem Menü per Tastendruck zur gewünschten Funktion durchklicken.
![]() | Bildwiederholfrequenz |
Die Bildwiederholfrequenz wird in Hertz (Hz) gemessen und gibt an, wie oft der Monitor das Bild pro Sekunde neu anzeigt. Abhängig von der Beleuchtung und der Verschmeldungsfrequenz des Auges ist eine Bildwiederholfrequenz zwischen 75 und 100 Hz für eine flimmerfreie Darstellung erforderlich.
![]() | BIOS |
Ist die Abkürzung für Basic Input Output System und beinhaltet die dauerhaft in einem Computer gespeicherten Systemroutinen, ohne die der Rechner nicht laufen würde. Gleich nach dem Anschalten des Computers bekommen Sie eine Meldung über das installierte BIOS. Bei modernen Mainboards ist es möglich das BIOS per Software auf den neuesten Stand zu bringen. Ob das für Ihren PC möglich ist, erfahren Sie in Ihrem Handbuch.
![]() | Bit |
Kleinster magnetischer Bereich auf einem Datenträger, entspricht genau einem Bit.
![]() | Boot-Diskette |
Schaltet man den Rechner ein, muß er zunächst das Betriebssystem (beispielsweise Windows 95 oder 98) laden, um alle weiteren Befehle zu verstehen. Dieser Vorgang (booten) geschieht gewöhnlich durch Lesen der entsprechenden Informationen von der Festplatte. Ist dagegen das Betriebssystem entweder noch nicht oder nur fehlerhaft auf der Festplatte vorhanden, kann der PC die Informationen auch von einer speziellen Diskette, der Boot-Diskette, lesen.
![]() | Bootreihenfolge |
Mit Hilfe des BIOS legen Sie die Reihenfolge der Bootmedien (Diskette, Festplatte, CD-ROM, Netzwerk) fest, in denen nach einem gültigen Bootloader gesucht werden soll.
![]() | Bootsektor |
Der Bootsektor (auch MBR, Master Boot Record genannt) der Festplatte ist der Bereich, in dem steht, wie groß die Festplatte ist, welcher Teil das Betriebssystem enthält und wie gestartet werden soll. Darin befinden sich ebenfalls sehr kleine Hilfsprogramme, die den Start von der Festplatte ermöglichen.
![]() | Busmaster |
Eine Controller-Bauart, bei der die Datenübertragung zwischen SCSI-Controller und Arbeitsspeicher des Systems ohne Zutun des PC-Prozessors geschieht. Busmaster- Controller sind aufwendiger und dadurch teurer, beanspruchen aber für die Datenübertragung keine CPU- Zeit.
![]() | Cache |
Der Cachespeicher ist ein schneller Zwischenspeicher. Er speichert häufig benutzte Daten, die eigentlich auf langsameren Speichermedien gespeichert sind, zwischen. Sein Geschwindigkeitsvorteil kommt zum Tragen, wenn auf die Daten erneut zugegriffen wird. Der Prozessor verwendet sehr schnelle RAM-Bausteine als Cache. Sie speichern häufig wiederkehrende Programmteile oder Daten zwischen und liefern sie bei Bedarf wesentlich schneller als der Hauptspeicher. Als Festplattencache existieren zwei unterschiedliche Varianten. Die Softwarevariante verwaltet das Betriebssystem. Es verwendet einfach einen Teil des Hauptspeichers, um die Datenblöcke zwischenzuspeichern, die häufiger benutzt werden. Werden sie ein zweites Mal angefordert, greift das Betriebssystem nicht mehr auf die relativ langsame Festplatte zu, sondern lädt die Daten direkt aus dem im Hauptspeicher eingerichteten Cache. Die Festplatte selbst bekommt von diesem Verfahren nichts mit. Sie registriert lediglich weniger Festplattenzugriffe.
![]() | CardBus |
Mit der PC-Card wurde gleichzeitig auch der Busmaster-fähige CardBus mit einer Datenbreite von 32 Bit eingeführt. Die Datenübertragungsrate von 8,3 MBit/s der bisherigen 16-Bit-Karten wird dadurch auf theoretisch 132 MBit/s erhöht. Obwohl PC-Cards mit CardBus-Technologie die gleiche Steckverbindung und Schnittstelle wie normale 16-Bit-Cards verwenden, ist ein echter 32-Bit-Datentransfer möglich: Hierzu werden zwei 16-Bit-Pakete im Multiplex-System übertragen. Zusammen mit der erhöhten Taktfrequenz von bis zu 20 MHz sind Spitzentransferraten von bis zu 80 MBit/s realisierbar. Die Abwärtskompatibilität der CardBus-Schnittstelle zu 16-Bit-Karten ist trotzdem vorhanden.
![]() | CardX |
Der für Anfang 2000 geplante CardX-Standard spezifiziert die USB- und FireWire-Schnittstelle (IEEE 1394) auf ein PC-Card-kompatibles Format. Durch den 1394-CardX-Standard werden Anwendungen wie Realtime-Video und Highspeed-LAN/WAN-Netze für PDAs und Notebooks möglich.
![]() | Chipsatz |
Auf einer PC-Hauptplatine spielt der Chipsatz eine sehr wichtige Rolle. Der Chipsatz managt den Datenverkehr zwischen Hauptprozessor, Arbeitsspeicher, Cache, Steckplätzen und anderen Schnittstellen. Meist besteht der Chipsatz aus zwei Chips, die zum einen als "North- Bridge" und zum anderen als "South-Bridge" bezeichnet werden.
![]() | COLD |
Abk. für Computer Output on Laser Disk. Verfahren zum Speichern von Daten auf digitalen, optischen Speichermedien.
![]() | COM-Port |
Kurzbezeichnung für die serielle Schnittstelle, siehe auch RS-232.
![]() | Core-Spannung |
Je höher ein Prozessor getaktet ist, desto mehr Leistung nimmt er auf. Zur Verringerung der Leistungsaufnahme wurde deshalb eine Reduzierung der Betriebsspannung notwendig. Um weiterhin zu den alten Platinen und Peripherie-Chips kompatibel zu bleiben, arbeiten die modernen Prozessoren mit zwei Spannungen: eine höhere für den I/O-Bereich und eine niedrigere für den CPU-Kern (Core). Das Mainboard muß diese Spannungen zur Verfügung stellen. Der geforderte Bereich liegt heute zwischen 2,8 und 3,5 Volt. Zukünfige Prozessoren (beispielsweise von AMD) verlangen 2,1 bzw. 2,2 Volt.
![]() | CPGA-Gehäuse |
Die Buchstaben CPGA stehen für Ceramic Pin Grid Array. Um den empfindlichen Prozessorkern vor äußeren Einflüssen zu schützen, wird er in ein Gehäuse integriert. Im Fall des AMD K6-III ist das ein sogenanntes CPGA-Gehäuse, das wie der Name vermuten läßt, aus Keramik besteht. Am Gehäuse des K6-III befinden sich insgesamt 321 Anschlüsse für Betriebsspannungen und Signale.
![]() | DAT |
(Abk. für Digital Audio Tape) Im Gegensatz zu den Audio-Dat-Bändern gibt die Aufschrift auf den ansonsten äußerlich identischen Daten-DAT-Bändern nicht die Aufzeichnungszeit in Minuten, sondern die Bandlänge in Metern an. Dank einer Einigung zwischen den beiden führenden DAT-Streamer-Herstellern Hewlett-Packard und Sony gibt es derzeit nur drei verschiedene DAT- Gattungen:
DDS-1 (bzw. DDS): mit 60 m Bandlänge und 1,2 GByte (unkomprimierter) Kapazität sowie 90 m Bandlänge mit 2 GByte Kapazität. Preis pro Band: unter 10 Mark.
DDS-2: mit 120 m Bandlänge und 4 GByte Kapaziät. Preis pro Band: ca. 25 Mark.
DDS-3: mit 125 m Bandlänge und 12 GByte Kapazität. Preis pro Band: ca. 50 Mark.
Vor kurzem von Sony und HP verabschiedet, wird voraussichtlich ab Herbst der neue DDS-4-Standard die DAT-Welt bereichern. Die Bänder zeichnen sich durch eine Länge von 150 m und eine Kapazität von 20 GByte aus. DDS- Streamer sind abwärtskompatibel, d.h. ein DDS-2 Streamer kann ebenso DDS-Bänder, ein DDS-3 Streamer DDS-2 und DDS- Bänder lesen und beschreiben. Umgekehrt funktioniert dies jedoch nicht. Audio-DAT-Bänder sollten Sie in keinem Fall verwenden. Zum einen sind Audiobänder wesentlich teurer, zum anderen fehlt ihnen eine Beschichtung, die das Altern der Bänder verhindern soll. Zudem vertragen Audiobänder die kurzen Stops und Starts, die bei wiederholtem Lesen bzw. Schreiben (Fehlererkennung) auftreten, lange nicht so gut wie Datenbänder.
![]() | Datenbus |
Hier wird im Text der Begriff Datenbus im Zusammenhang mit "8 oder 16 Bit" erwähnt. Als Datenbus werden alle Leitungen (ohne Steuersignale) zusammengefaßt, über die im Computer die Daten übertragen werden. Jede Leitung ist für die Übertragung eines Bit des gesamten Datenpakets zuständig. Die Anzahl der Datenleitungen ergeben die Breite des Datenbusses. So hat ein 8 Bit breiter Datenbus 8 Datenleitungen und kann damit 8 Bit eines Datenpakets gleichzeitig transportieren.
![]() | DDC |
Der Data Display Channel ist eine Spezifikation des VESA-Konsortiums. DDC definiert das Zusammenspiel von Grafikkarte und Monitor und ist Grundvoraussetzung für den Plug&Play-Standard unter Windows 95/98, mit dem die korrekten Einstellungen für den Monitor ermittelt werden. Es gibt drei DDC Varianten:
DDC1: Über eine Leitung im Signalkabel sendet der Monitor der Grafikkarte kontinuierlich Parameter wie Bildschirmgröße, Signalverhalten oder DPMS-Eigenschaften (Display Power Management System).
DDC2B: Zwei Leitungen des Signalkabels werden zum Datenaustausch zwischen Monitor und Grafikkarte verwendet. Neben den Eigenschaften von DDC1 sind auch die sogenannten VDIF-Dateien (Video Display Information Format) zur Ermittlung der Monitor-Grenzwerte vorgesehen.
DDC2AB: Zu den DDC2B-Eigenschaften und -Befehlen verstehen diese Monitore auch Access-Bus-Kommandos.
![]() | DDR |
Abk. für Double Data Rate.
![]() | Defragmentierung |
Sie ist ein Vorgang, der die Dateien auf einem Laufwerk ordnet und sie so zusammenfügt, daß sie in einem Stück auf dem Datenträger vorliegen. Diese Optimierung sorgt für einen schnelleren Zugriff. Entsprechend bezeichnet man als Fragmentierung den Zustand eines Datenträgers, bei der Dateien und freie Speicherbereiche nicht mehr zusammenhängend gespeichert, sondern über das ganze Medium verstreut sind.
![]() | DIMM |
Abk. für Dual Inline Memory Module. Diese Bauform findet man in aktuellen PCs. SDRAM wird als DIMM gebaut.
![]() | DLT |
DLT-Streamer sind die Shooting-Stars im Netzwerkbereich. Wo große Datenmengen gesichert werden, finden sich mehr und mehr große DLT-basierte Tape-Libraries. Bei den bis zu 35 GByte fassenden DLT-Tapes befindet sich das Band auf einer einzigen Spule in der Cartridge. Beim Einlegen wird ein Bandende aus der Kassette gezogen und dann nach und nach auf einer zweiten Spule im Gerät aufgewickelt. Das 0,5 Zoll breite Band wird wie bei QIC-Streamern in lineare Spuren beschrieben. DLT-Laufwerke bekommen Sie ab 5000 Mark aufwärts.
![]() | Docking-Station |
Für viele Notebooks gibt es eine Erweiterung, die all' das enthält, was dem Notebook allein fehlt: Weitere Laufwerke, ein Platz für Erweiterungskarten, mehr externe Schnittstellen, ein Netzwerkanschluß oder Verbindungen für eine externe Tastatur. Diese Erweiterung nennt sich Docking-Station, weil das Notebook wie ein Schiff andockt. Nicht selten wird ein Notebook erst mit einer Docking-Station zum vollwertigen PC-Ersatz. Diese Stationen kosten aber einige hundert Mark und sind selten im Preis inbegriffen.
![]() | DRAM |
Dynamic Random Access Memory. Eine preiswerte langsame Speicherart, die Lese- und Schreibvorgänge nicht gleichzeitig erlaubt (Single-Ported).
![]() | E/A-Bereich |
Wenn eine Steckkarte mit dem Prozessor Daten austauscht, geschieht das über einen speziellen Austauschbereich. Dieser wird Ein/Ausgabe- oder nach dem englischen In/Out auch I/O-Bereich genannt. Wie beim Speicher des Computers sind die Bereiche durchnumeriert. Beim Start des PCs weist das Betriebssystem die Bereiche den eingebauten Karten und Geräten zu. Einigen Karten kann man mehrere Bereiche zuweisen, andere müssen einen manuell genau festgelegten Bereich bekommen.
![]() | ECP/EPP |
Das sind beides spezielle Protokolle für die parallele Schnittstelle. Sie sollen zum einen die Übertragungsgeschwindigkeit erhöhen und zum anderen ermöglichen, daß mehrere Geräte zusammen am parallelen Port betrieben werden können. Leider sieht die Praxis nicht so rosig aus. Die angestrebten und spezifizierten hohen Übertragungsraten werden in der Praxis meist nicht erreicht. Auch funktionieren mehrere Geräte nicht unbedingt problemlos zusammen an der parallelen Schnittstelle. Wenn es vermeidbar ist, sollten Sie also nicht mehr als ein Gerät an den parallelen Port anschließen.
![]() | EDO-DRAM |
Enhanced Data Output DRAM. Durch zusätzliche Puffer am Datenausgang leistungsgesteigerte Variante des DRAM.
![]() | EIDE |
Die Enhanced IDE-Schnittstelle ist eine "erweiterte" IDE- Schnittstelle. Statt einem IDE-Anschluß können nun zwei IDE-Anschlüsse verwaltet werden. Damit erhöht sich die Anzahl maximal anzuschließender Geräte auf vier.
![]() | EPP-Druckeranschluß |
EPP steht für Enhanced Parallel Port und bedeutet verbesserter paralleler Anschluß. Gegenüber dem herkömmlichen parallelen Anschluß ist EPP in der Lage außer Daten zu senden auch Daten zu empfangen. Ein Drucker kann so mitteilen, ob etwa der Toner alle ist oder von welchem Hersteller er ist. Letzteres ist gerade für Plug&Play wichtig. Außerdem ist die Datenübertragungsrate einer EPP-Schnittstelle höher als die der herkömmlichen parallelen Schnittstelle.
![]() | FastSCSI |
Ein im SCSI-2-Standard vorgesehener Transfermodus, der einen Datendurchsatz von 10 MByte/s mit gewöhnlichen Kabeln erlaubt. Selbst die schnellsten momentan erhältlichen Festplatten erreichen nur knapp diese Transferrate. In einem Einzelplatz-PC ist ein guter FastSCSI-Controller daher meist ausreichend.
![]() | FAT16 |
FAT ist ein Kürzel und steht für File Allocation Table, zu deutsch: Dateibelegungstabelle. Sie hält fest, welche Bereiche (Sektoren) auf der Festplatte belegt und welche frei sind. Festplatten mit einer FAT16 können dabei nur 216 Bereiche verwalten, das sind exakt 65.526. Bei sehr großen Festplatten kann so ein Bereich durchaus 32 KByte groß sein. Schreibt man nun eine Datei mit nur 2 KByte auf die Festplatte, sind trotzdem 32 KByte weg - kleine Stücke kann FAT16 nicht im Blick behalten. FAT32 hat den Vorteil, bis 4 Milliarden Bereiche verwalten zu können. Damit wird weniger Platz verschwendet und Dateien können schneller geladen werden.
![]() | FAT32 |
FAT32 wurde für Windows 95B, 98 und 2000/NT 5.0 entwickelt. Es verwendet andere interne Verwaltungsstrukturen (größere FAT) und unterstützt Partitionen bis 2 TByte (2048 GByte) mit Clustern von 4 KByte. Da der Interrupt 13 hex des BIOS nur Festplatten bis 8 GByte verkraftet, ist das auch das praktische Limit von FAT32. Partitionen mit weniger als 512 MByte werden nicht unterstützt.
![]() | FAT32X |
Wenn fdisk eine Partition oberhalb der 8-GByte-Grenze (ab dem 1024ten Zylinder) erzeugt, legt es eine FAT32X-Partition an. Dazu muß das BIOS des PC eine Erweiterung für den Interrupt 13 hex mit LBA-Unterstützung (Logical Block Adressing) bereitstellen, und das Betriebssystem muß diese unterstützen. So erhöht sich die maximale Größe von Partitionen auf 2 TByte. (2048 GByte). Die Datenstrukturen auf der Festplatte entsprechen FAT32, aber der Zugriff muß über andere BIOS-Funktionen erfolgen - Disk-Tools müssen entsprechend programmiert sein. Weil der Unterschied zum FAT32-Dateisystem nur in einer anderen Typerkennung in der Partitionstabelle besteht, taucht FAT32X gelegentlich auch auf Platten kleiner 8 GByte auf. FAT32X läuft unter Windows 95B, 98 und 2000/NT 5.0.
![]() | Festwertspeicher |
Damit wird ein kleiner Chip auf dem neuen 100-MHz-Speichermodul bezeichnet. Der wird vom Hersteller des Speichers beschrieben und enthält alle wichtigen Konfigurationsdaten des Moduls. Er ist zu vergleichen mit dem Chip auf der Hauptplatine, der das BIOS des Computers enthält. Erst mit den eingespeicherten Werten kann sich die Hauptplatine auf den Speicher optimal einstellen. Dann arbeitet der Speicher auch mit höchster Geschwindigkeit und völlig stabil.
![]() | Firewire |
So bezeichnet Apple den (->) IEEE1394-Bus.
![]() | Flash-ROM |
Das Flash-ROM ist ein Speicherchip, der ausgelesen und wieder neu beschrieben werden kann. Bei Modems sind in diesem Chip u.a. die Daten des Übertragungsstandards gespeichert. Über die Flash-Funktion kann die Modem- Firmware stets per Update aktualisiert werden.
![]() | FPU |
Die "Floating-Point-Unit", was so viel wie "Gleitkommaeinheit" bedeutet. Die Aufgabe dieser Baugruppe besteht darin, Berechnungen mit Kommazahlen auszuführen. Sie wird häufig nur als Koprozessor bezeichnet. Allerdings gibt es auch andere Koprozessoren (ein Prozessor, der den Hauptprozessor bei der Arbeit untersützt). Während früher die FPU ein separater Schaltkreis war, ist sie heute Teil des Hauptprozessors.
![]() | Front Side Bus |
Die Front Side Bus wird auch mit FSB abgekürzt und bezeichnet die Daten und Signalleitungen des Prozessors zu seinem Chipsatz. Er wird mit einer bestimmten Frequenz - dem Bustakt - getaktet. Allgemein kann man sagen: Je höher der Bustakt desto höher die Leistung des PCs.
![]() | HAVi |
Abk. für Home Audio Video Interoperability. Auf diesen Standard hat sich im Dezember 1999 die Unterhaltungselektronikindustrie als Grundlage für Home- Networking geeinigt, um Set-Top-Boxen, Digitalfernseher, Satelitten-Receiver und HiFi-Equipment digital zu vernetzen. Als Transportprotokoll setzt HAVi auf den IEEE1394. Die Steuerung übernehmen Java-Applets, sogenannte Havlets.
![]() | HFS |
Abk. für Hierarchical File System
![]() | Hibernation-Mode |
(Suspend-to-Disk) Der aktuelle Zustand des Betriebssystems mit allen geöffneten Applikationen wird in einer Auslagerungsdatei auf der Festplatte gespeichert. Das Notebook ist nach der Hibernation im Gegensatz zum StandBy-Mode vollständig ausgeschaltet und verbraucht keine Restenergie. Beim erneuten Einschalten wird die Auslagerungsdatei ausgelesen und in den Arbeitsspeicher zurückgeschrieben.
![]() | Host-Adapter |
Controller, der eine Schnittstelle des Systembusses zu Peripheriegeräten verwaltet. So verbinden etwa der IDE- oder ein SCSI-Host-Adapter Massenspeicher mit der CPU.
![]() | HPFS |
Mit der Einführung von OS/2 hat IBM ebenfalls ein neues Dateisystem entwickelt, das High Performance File System. Es ähnelt in vielen Belangen NTFS, tatsächlich ist NTFS eine Weiterentwicklung von HPFS. Mit dem langsamen Verschwinden von OS/2 verliert auch HPFS an Bedeutung.
![]() | HPSB |
Abk. für High Performance Serial Bus - so nennt die amerikanische Computer-Presse den 1394-Bus.
![]() | I/O-Adresse |
Eine I/O-Adresse gibt an, über welchen Speicherbereich der Prozessor mit einem Gerät Daten austauschen kann. "I/O" steht dabei für "Input/Output". Damit der Austausch klappen kann, darf sich bei einem Bereich natürlich auch nur ein Gerät angesprochen fühlen. I/O-Bereiche gibt es wesentlich mehr als Interrupts. Die Vergabe ist daher meist nicht kritisch.
![]() | IDE |
Integrated Device Electronics. Derzeitige Standardschnittstelle für Massenspeicher im PC
![]() | IDE-Busmaster-Treiber |
Die Fähigkeit der Chipsets kommt in Verbindung mit IDE- Festplatten nur mit einem zusätzlichen Busmaster-Treiber zur Geltung. So ist UltraDMA/33-Betrieb nur mit dieser nachträglich zu installierenden Software möglich. Auch PCs mit älteren Platten (abhängig vom Produkt) profitieren von den Busmaster-Treibern, weil durch einfachen DMA-Betrieb die CPU entlastet wird.
![]() | Interrupt |
Ein Interrupt ist ein spezielles Signal, das ein Gerät an den Prozessor schicken kann. Dieser bricht bei Erhalt des Signals sofort seine bisherige Arbeit ab und erledigt die dringliche Aufgabe, die durch den Interrupt angezeigt ist. Interrupts gibt es im PC nur 15 Stück, frei sind meist fünf oder weniger. Unter Windows 98 können sich jedoch mehrere Geräte einen Interrupt teilen.
![]() | IrDA-Schnittstelle |
Abk. für Infrared Data Association. Die Infrarotschnittstelle wird hauptsächlich für den drahtlosen Datenaustausch von Notebooks und Windows-CE-Rechnern untereinander und mit Peripheriegeräten, wie Druckern, Digitalkameras und Mobiltelefonen verwendet. Die Datenübertragungsraten von Standard-IrDA liegt bei 115 KBit/s, Fast-IrDA ermöglicht 4 MBit/s.
![]() | ISA und EISA |
ISA ist die Abkürzung für den englischen Begriff Industry System Architecture und bezeichnet ein Bussystem, das die Signale des Hauptprozessors in Steckleisten zur Verfügung stellt. Bei einem ISA-Bus handelt es sich um einen 16-Bit-Bus mit einer Busgeschwindigkeit von 8 MHz und einen maximalen Datendurchsatz von 8 MByte pro Sekunde. EISA ist die Erweiterung des ISA-Bus auf 32-Bit.
![]() | Jumper |
Ein Jumper ist ein ganz kleiner, meist schwarzer Stecker, den man zum Schließen eines Kontaktes auf zwei Stecker setzen kann. Heutzutage sind Jumper fast nur bei Festplatten zu finden. Doch auch einige interne Karten besitzen noch Jumper. Ein Jumper dient dazu, eine Einstellung zu ändern, die sich nicht per Programm einstellen läßt.
![]() | L1-Cache |
Der L1-Cache (Level 1 Cache) ist ein schneller Zwischenspeicher, der sich direkt auf dem Chip des Mikroprozessors befindet und damit besonders schnell ist. Noch bevor der Hauptprozessor die geforderten Daten verarbeiten kann (weil er noch mit anderen Aufgaben beschäftigt ist), werden die im nächsten Schritt gebrauchten Daten im Cache "zwischengespeichert".
![]() | L2-Cache |
Dieser Zwischenspeicher wird auch als "Second-Level-Cache" bezeichnet und bewirkt zusätzlich zum L1- oder First-Level-Cache eine weitere Steigerung der Prozessorgeschwindigkeit.
![]() | Laufwerksbuchstabe |
Der Laufwerksbuchstabe hilft bei der Identifikation der in Ihrem Computer vorhandenen Laufwerke und bei der Dateiverwaltung. Dem Diskettenlaufwerk ist immer der Buchstabe "A" zugeordnet. Der Buchstabe "B" ist für ein weiteres Diskettenlaufwerk reserviert. Die erste Festplatte wird mit "C" angesprochen. Weitere Festplatten erhalten dann fortlaufende Buchstaben. Alle anderen Laufwerke (z.B. CD-ROM, ZIP-Laufwerk) bekommen die nächsten freien Buchstaben. Bei diesen Laufwerken können Sie auch einen Buchstaben Ihrer Wahl zuordnen. Dazu benutzen Sie den Geräte-Manager von Windows.
![]() | LBA |
Abk. für Logical Block Addressing. Ein Verfahren, mit dem die 1024-Zylinder-Grenze des PC-BIOS umgangen wird.
![]() | LCD-Panel |
Liquid Crystal Display, auf deutsch: "Flüssigkristall- Anzeige", heißen die winzigen Farbbildschirme, die bei Digitalkameras die sofortige Kontrolle der Aufnahme erlauben. Dabei werden flüssige Kristalle durch elektrische Felder in ihren optischen Eigenschaften beeinflußt. Abhängig von der angelegten elektrischen Spannung kann das Licht das Flüssigkristall ungehindert passieren (hell) oder nicht (dunkel). Eine Lampe beleuchtet den Bildschirm von hinten.
![]() | LiIon-Akku |
Lithium-Ionen-Akkus sind durch ihre hohe Energiedichte von 110 Wh/kg wesentlich leichter und kompakter als NiMH-Akkus. Sie können zirka 1200mal nachgeladen werden und verlieren pro Monat nur 8 Prozent Kapazität durch die Selbstentladung.
![]() | Limdow-Technik |
Die Limdow-Technologie verdoppelt die Schreibgeschwindigkeit im Vergleich zu den bisherigen MO-Laufwerken. Diese Technologie ersetzt den Doppelschritt Löschen/Schreiben bei konventionellen MO-Laufwerken durch direktes Überschreiben. Durch ihren schnellen Suchmechanismus stellen die Limdow-MO-Laufwerke außerdem eine überzeugende Alternative zu Festplatten dar. Eine Lösung, die sich besonders für Real-Time Schreiben und Lesen bei datenintensiven Speicheranwendungen anbietet.
![]() | MD |
Abk. für Mini Disc. Die Mini Disc ist ein digitales MO-Tonaufnahmesystem (magneto optisch) auf Basis diskettenähnlicher Datenträger (2,5-Zoll) für den HiFi-Bereich und arbeitet ähnlich wie MP3 mit einer verlustbehafteten Datenkompression. Damit lassen sich wie auf einer herkömmlichen CD bis zu 74 Minuten Musik unterbringen.
![]() | MHz |
Abk. für Megahertz. Hz ist die Angabe einer Frequenz. MHz sind Millionen Hz. Die Frequenz bei Computern gibt an, wieviele Taktschläge eines Arbeitstakts der Prozessor pro Sekunde erhält. Je mehr Schläge es sind, um so schneller werkelt der Prozessor. Bei 333 MHz sind das also 333.000.000 Taktschläge pro Sekunde. Pro Takt kann der Prozessor meist einen Befehl ausführen.
![]() | MMX-Befehlssatz |
Hiermit ist eine Erweiterung für Anwendungen im Bereich Multimedia gemeint. MMX bedeutet dabei MultiMedia Extension. Sie wurde von INTEL entwickelt und damit auch zuerst auf INTEL-CPUs integriert. Damit sollten Bild- und Audio-Verarbeitungen um bis zu 400% beschleunigt werden. Obwohl es alle anderen Prozessorhersteller in ihren aktuellen Prozessoren integriert haben, hat MMX bis heute keine nennenswerte Bedeutung erlangt. Der Hersteller AMD konterte wenig später mit einer Erweiterung zu MMX, die "3D NOW!" getauft wurde.
![]() | MMX-Technologie |
Die Intel-MMX-Technologie besteht aus 57 Befehlen und vier Datentypen, die insbesondere Multimedia- und Kommunikations-Anwendungen zugute kommen. die MMX-Technologie beinhaltet die Single-Instruction-Multiple- Data-(SIMD) Technik, der Prozessor verfügt über 8 jeweils 64 Bit breite MMX-Technologie-Register.
![]() | MO |
Magneto-optisch: Kombination von magnetischen und optischen Bauelementen und Verfahren.
![]() | Motherboard |
Das englische Wort bezeichnet die Hauptplatine des PCs. Sie ist das Rückgrat des Rechners. Auf der Hauptplatine werden alle weiteren Komponenten wie Prozessor und Speicher plaziert. Auf ihr findet sich auch die gesamte Elektronik zur Steuerung von Festplatten, CD-ROM-Laufwerken, Disketten-Laufwerk und den Schnittstellen. Hauptplatine und Prozessor sind meist exakt aufeinander abgestimmt. Wechselt man den Prozessor, muß man oft auch die Hauptplatine austauschen.
![]() | MTBF |
Abk. für Mean Time Between Failures. Mittlere Zeitdauer zwischen Störungen. Eine (theorethische) Kennzahl für die Zuverlässigkeit eines Systems. Sie gibt die Wahrscheinlichkeit an, mit der ein Gerät (etwa eine Festplatte) innerhalb eines gegebenen Zeitraums einwandfrei funktioniert. Je größer der MTBF-Wert, desto besser.
![]() | Multifunktionsgerät |
Geräte, die mehr als eine Funktion anbieten, sind multifunktional. Konkret sind damit Faxgeräte gemeint, die über eine PC-Schnittstelle verfügen. Sie lassen sich als Einzelgerät nutzen und können vom PC aus als Faxgerät, Scanner und Drucker angesprochen werden.
![]() | NiMH-Akku |
Nickel-Metall-Hydrid-Akkus lassen sich zirka 1000mal nachladen. Sie besitzen eine Energiedichte von 75 Wh/kg und haben eine relativ hohe Selbstentladung. Sie verlieren zirka 25 Prozent der gespeicherten Energie pro Monat. Häufiges Laden von halbvollen NIMH-Akkus führt zu einem geringen Kapazitätsverlust, dem sogenannten Memory-Effekt.
![]() | Notebook |
Das Wort bezeichnet einen tragbaren PC in Buchgröße - fast jedenfalls. Moderne Notebooks sind etwa so groß wie eine DIN-A4-Seite. Sie besitzen aber alles Nötige: einen Prozessor, Festplatte, Hauptspeicher, einen integrierten Flachbildschirm, oft ein CD-ROM- und Disketten-Laufwerk sowie einen Akku.
![]() | NRZ |
Abk. für No Return to Zero. Folgen auf der Datenleitung zwei gleiche Bits aufeinander, ändert sich der Zustand auf der Strobe-Leitung, so dass eine UND-Verknüpfung von Daten- und Strobe-Signal den Takt generiert.
![]() | NTFS |
Mit Windows NT hat Microsoft ein neues Dateisystem eingeführt, das viele Beschränkungen von FAT vermeidet. Unter anderem kann es einzelne Dateien und Ordner komprimieren. Mit Windows NT5/2000 kommt die neue Version NTFS2, die unter anderem die Verschlüsselung von Daten zuläßt.
![]() | Nutek |
Nach einer schwedischen Vereinigung benannter Energiesparstandard. Für Nutek ist ein spezieller Bildschirmschoner des Grafikkartenherstellers erforderlich. Nutek arbeitet wie VESA-DPMS mit mehreren Stufen, legt aber zusätzlich maximale Verbrauchswerte und Zeitvorgaben für Aktivierung und Wiederansprechzeit fest.
![]() | paralleler Anschluß |
paralleler Anschluß
Der parallele Anschluß am PC ist auch unter der Bezeichnung Druckeranschluß bekannt. Hier werden mehrere Bit (i.d.R. 8) über jeweils eine Leitung gleichzeitig verschickt. Der gleichzeitige parallele Versand der Daten ist gegenüber der seriellen Schnittstelle zwar schneller, birgt jedoch einige Probleme. Kabel für den parallelen Anschluß sind aufwendig verdrahtet und teuer.
![]() | PC-Card |
In Zusammenarbeit mit der Japan Electronic Industry Development Association (JEIDA) wurde 1995 aus dem PCMCIA Release 2.1 und JEIDA 4.2 das Release 3.0 verabschiedet. Gleichzeitig wurde der Name PC-Card eingeführt. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören die Unterstützung der Kombikarten, der Support für DMA (Direct Memory Access), die Aufnahme des Niederspannungsbetriebs von 3,3 Volt sowie eine Schnittstelle für die Powermanagement-Unterstützung (APM). Durch die neuen Powermanagement-Funktionen kann es allerdings zu Problemen kommen: Manche PCMCIA-Karten werden nach dem Aufwecken des Notebooks aus dem Standby-Modus nicht mehr erkannt, und ein Neustart ist notwendig.
Typ I, II III: Diese Bezeichnung kennzeichnet die Dicke der Karten. Von der Schnittstelle her gibt es keine Unterschiede zwischen den einzelnen Typen. Typ I (Höhe 3,3 mm) kommt meistens bei Speichererweiterungen zum Einsatz, während Typ II (Höhe 5,0 mm für I/O-Erweiterungen wie Modems oder SCSI-Controller Verwendung findet. Typ III (Höhe 10,5 mm) wird hauptsächlich für Festplatten genutzt. Notebooks besitzen in der Regel PC-Card-Steckplätze, in die zwei Typ-II- oder eine Typ-III-Version Platz finden.
![]() | PC-Cardbus |
PC-Cardbus ist ein Steckkartensystem für Notebooks. Ursprünglich hießen solche Karten PCMCIA-Karten und waren nur für die Speichererweiterung gedacht. Mittlerweile haben sie sich jedoch zu einem echten Erweiterungssystem gemausert. PC-Cards gibt es in verschiedenen Dicken (Typ I, II oder III), wobei die meisten Notebooks zwei Type-II- oder eine Typ-III-Karte aufnehmen können. PC-Cardbus-Karten verbrauchen Strom und können die Laufzeit eines Notebooks deutlich reduzieren.
![]() | PCI-Steckplatz |
PCI ist ein Akronym für Peripheral Component Interconnect und bedeutet "Verbindung zwischen Peripheriekomponenten". Dieser Steckplatz hat gegenüber den Vorgängern entscheidende Vorteile. Er ist 64 Bit breit, hat ein Taktrate von 66 MHz und wird auch bei anderen Computerplattformen eingesetzt.
![]() | PCMCIA |
Die PCMCIA-Spezifikation stammt von der Personal Computer Memory Card International Association, deren Akronym PCMCIA dem Slot auch seinen ursprünglichen Namen gab. Die Karten arbeiten mit einem 16 Bit breiten Datenbus.
![]() | Pentium |
Früher hatten Prozessoren Namen wie "80888" oder auch "80486". Da sich solche Nummern aber nicht schützen lassen, hat sich Intel bei seinem "80586" für den Namen "Pentium" entschieden. Seitdem tragen alle Prozessoren aus dem Hause Intel das "Pentium" im Namen.
![]() | PGA-Gehäuse |
PGA steht für Pin Grid Array und gibt ein bestimmtes Stiftraster vor. Unter Stiftraster ist der Abstand und die Anordnung der Anschlüsse des Prozessors zu verstehen. Prozessoren im PGA-Gehäuse werden in dafür vorgesehene Steckplätze auf der Hauptplatine gesteckt und mechanisch in der Fassung festgehalten.
![]() | PIO-Mode |
Der PIO-Modus legt fest, wie schnell Daten von und zum Laufwerk übertragen werden. Zur Zeit sind fünf PIO-Modi (0 bis 4) festgelegt. Der "PIO Mode 0" ist hierbei der langsamste, der Mode 4 der schnellste. Die ersten drei Modi (0,1,2) stammen noch von der ATA-Spezifikation, während die Modi 3 und 4 dem aktuellen ATA-2 entsprechen.
![]() | Plug&Play |
Plug&Play ist ein Verfahren, um möglichst viele Geräte und Karten in einem PC betreiben zu können, ohne etwas einstellen zu müssen und ohne, daß es zu Konflikten kommt. Das klappt hervorragend, wenn sich alle eingebauten Geräte an den Plug&Play-Standard halten. Leider ist nicht immer Plug&Play drin, wo es draufsteht.
![]() | POF |
Plastic Optical Fiber - Lichtleiter aus einer Kunststofffaser, wie er in ähnlicher Form aus den optischen S/PDIF-Verbindungen von Audio-Geräten bekannt ist.
![]() | Port-Replicator |
Bei sehr flachen Notebooks kann der Platz für Anschlüsse so knapp werden, daß sie nicht alle direkt erreichbar sind. Dazu ist an das Notebook ein Extra-Gerät anzuschließen, das rein mechanisch wesentlich größer ist und die gewohnten Schnittstellen zur Verfügung stellt. Dieses Extra-Gerät bezeichnet man als Port-Replicator.
![]() | PPGA-Gehäuse |
PPGA steht für Plastic Pin Grid Array. Der Mikrochip des Hauptprozessors ist nur wenige Quadratmillimeter groß. Er muß zum einen vor schädlichen Umwelteinflüssen geschützt und zum anderen auch mit Anschlüssen für Betriebsspannungen, Signale usw. versehen werden. Dafür wird er in ein Gehäuse integriert. Das PPGA-Gehäuse besteht aus dem Werkstoff Plastik.
![]() | PRML |
Partial Response Maximum Likelihood: digitales Verfahren zur Interpretation der analog gespeicherten magnetischen Informationen auf Datenträgern.
![]() | Programmend I/O (PIO) |
Bei Programmed-I/O kümmert sich der Prozessor des PC um die Übertragung der Daten zwischen SCSI-Controller und Arbeitsspeicher. Ein Controller mit Programmed I/O ist einfacher und damit billiger herzustellen als ein Busmaster-Controller. Dafür kann er bei vielen Operationen auf dem SCSI-Bus das System verlangsamen, weil sich der Prozessor des PC um die Arbeit kümmern muß.
![]() | Prozessortakt |
Der Prozessor bekommt von der Hauptplatine ein Taktsignal, das intern aufbereitet und vervielfacht wird. Jeder Rechenschritt benötigt ein oder mehrere Taktsignale. Moderne Prozessoren arbeiten mit bis zu 400 MHz, das bedeutet 400 Millionen Takte pro Sekunde.
![]() | PS/2-Buchse |
Tastaturen und Mäuse werden bei modernen PCs über sogenannte PS/2-Anschlüsse mit dem Computer verbunden. Der Begriff PS/2 stammt dabei von einer Computer- Baureihe ab, die IBM 1988 als Nachfolger für AT- kompatible Systeme eingeführt hat. Die Stecker sind recht klein und rund. Moderne Hauptplatinen besitzen nur noch PS/2-Anschlüsse für Maus und Tastatur. Eine serielle Schnittstelle wird somit nicht durch die Maus belegt.
![]() | QIC |
(Abk. für Quarter-Inch Cartridge) Mit Abstand am meisten verbreitet unter den Bandgeräten ist das QIC-Format. Zunächst unterscheidet man zwischen dem etwa 5 1/4-Zoll großen QIC-Cartridges und den kleinen etwa 3 1/2-Zoll großen Mini-Cartridges.
Das QIC-Kommitee nennt derzeit mehr als 20 verschiedene Aufzeichnungsverfahren und mehr als 40 verschiedene Cartridges. Zusätzlich gibt es noch eine ganze Reihe von Untergattungen, die sich in Bandlänge, Bandbreite und Formfaktor der Kasette unterscheiden:
QIC-MiniCartridge, QIC-Wide, QIC-XL, Travan, QIC-Extra. Nicht minder verwirrend sind die unzähligen 5 1/4-Zoll- QIC-Bänder, deren genauere Aufzählung wir Ihnen ersparen. Wir hatten nur einen Vertreter von Tandberg dieses langsam aussterbenden Formates im Test. Derzeit findet das Travan-Format die größte Verbreitung unter den QIC-Streamern. Unter den übrigen QIC-MiniCartridge- Formaten gewinnen dank Iomega die QIC-Extra-Cartridges an Bedeutung.
![]() | QIC-Extra |
QIC-Extra-Cartridges sind nochmals deutlich größer als Travan-Bänder, passen jedoch zumindest mechanisch in die gleichen Laufwerke. Das Band ist 1000 Fuß (305 m)statt 750 Fuß (228 m) lang, wodurch sich theoretisch eine um 37 Prozent höhere Kapazität als bei einem Travan-Tape ergibt.
![]() | QIC-Minicartridge |
Sie ist die Mutter aller 3 1/2-Zoll-QIC-Cartridge- Formate. Bekanntester Vertreter sind die inzwischen veralteten DC2120 des QIC-80-Formats.
![]() | QIC-Wide |
Hier ist das Band statt 1/4-Zoll (=6,36 mm) 8 mm breit. Dadurch passen mehr Spuren und damit mehr Daten auf das Band äußerlich entsprechen QIC-Wide-Cartridges normalen MiniCartridges.
![]() | QIC-XL |
Bei XL-Cartridges sind die Bänder durch Verwendung dünnerer Trägermaterialien länger.
![]() | RDRAM |
Abk. für Rambus Dynamic RAM
![]() | RIMM |
Abk. für Rambus Inline Memory Module. Dies ist die Bauform für Rambus-Speicher. Die Speichertypen umfassen: SDRAM und RDRAM. DDR und VCM sind lediglich SDRAM- Erweiterungen.
![]() | RISC |
RISC bedeutet Reduced Instruction Set Computing und bezeichnet ein besonderes Prozessorkonzept. Statt wie bisher Anweisungen oder Befehle (Instruktionen) über flexible elektronische Baugruppen im Prozessor ausführen zu lassen, werden nun die Befehle im Prozessor fest "verdrahtet". Das erfordert allerdings mehr elektronische Baugruppen (Register) im Prozessor sowie ausgeklügelte Technologien. Befehle können dann aber meist während eines Prozessortaktes ausgeführt werden, was einen enormen Geschwindigkeitsschub ergibt.
![]() | RJ-11 |
International genormter Anschluss-Typ für Analog-Telefon- Anschlüsse.
![]() | RJ-45 |
International genormter Anschluss-Typ für ISDN- und LAN- Kabel.
![]() | RS-232 |
Protokoll der seriellen Schnittstelle am PC.
![]() | RS232-Schnittstelle |
Vergleichsweise langsame, serielle Schnittstelle für den Anschluß von Modems, externe ISDN-Adapter und Mäuse an den PC.
![]() | SBP-2 |
Das Serial Bus Protocol 2 wird von Apple und Microsoft eingesetzt. Ihm liegt ein erweiterbares DMA-Modell zu Grunde, das Interrupt-Last der CPU verringert. Wie beim SCSI-Command -Queueing können die angeschlossenen Geräte das Sortieren und Abarbeiten der Steuerkommandos selbst übernehmen. Da SPB-2 einen Teil des CPU-Speichers auf den 1394-Adressraum abbildet (mappt), kann das Gerät die Daten per DMA übertragen.
![]() | Scannen |
Scannen nennt man den Vorgang, wenn ein Computer mit einem speziellen Gerät ein Foto, einen Ausdruck oder eine Zeitschriftenseite abtastet. Das Resultat ist ein digitales Bild, das im Computer gespeichert wird. Das digitale Bild kann angezeigt, weiterverarbeitet und wieder gedruckt werden. Das "spezielle Gerät" nennt sich Scanner und ist ab 100 Mark erhältlich.
![]() | Schnittstelle |
Damit der PC sich mit anderen Geräten versteht, gibt es definierte Berührungspunkte. Solche Übergänge aus dem internen Gefüge des Computers "nach draußen" heißen Schnittstellen. Der PC und das externe Gerät halten sich an bestimmte "Umgangsformen". Damit wird dann die Verständigung gewährleistet. Geräte für die Datenübertragung werden meist über die serielle Schnittstelle angeschlossen (die sogenannten "COM"). Die parallelen Schnittstellen heißen "LPT". An ihnen finden Drucker oder auch Scanner Anschluß.
![]() | SCSI |
Small Computer System Interface. Standardisierte Schnittstelle zum Anschluß beliebiger Peripheriegeräte an den PC.
![]() | SCSI-3 |
Der SCSI-Standard der nahen Zukunft, der Erweiterungen wie Fibre Channel ermöglicht. Leider wird der SCSI- Ausdruck auch oft mißverständlich für neue SCSI- Steckverbinder oder einzelne, von diesem Standard jedoch unabhängige Transfermodi (zum Beispiel UltraSCSI) verwendet.
![]() | SDRAM |
Synchrones DRAM. Diese Speichervariante besitzt zwei synchron betriebene Bereiche, die wechselweise angesprochen werden. Diese Arbeitsweise ähnelt dem Dual- Ported VRAM und läßt hohe Taktraten (zur Zeit 100 MHz) zu.
![]() | serieller Anschluß |
Dieser Anschluß verbindet den PC mit einem externen Gerät. Der Austausch der Daten erfolgt Bit für Bit. Daher die Bezeichnung "seriell". In der Grundausstattung ist jeder PC mit mindestens zwei dieser Anschlüsse ausgestattet. Typische Geräte für den seriellen Anschluß sind Maus und Modem.
![]() | SGRAM |
Synchrones Grafik-RAM. Entspricht dem SDRAM, beherrscht aber eigene Zugriffsmodi wie Block-Write.
![]() | SIMM |
Abk. für Single Inline Memory Module. Sie werden auch als PS/2 SIMMs bezeichnet.
![]() | Slot-1 |
Als Slot-1 wird ein speziell von Intel entwickelter Steckplatz mit 370 Anschlüssen für Intel-Prozessoren bezeichnet. Der Prozessor wird in diesen Steckplatz eingesteckt und mit speziellen Halteschienen arretiert.
![]() | Slot-One-Sockel |
Damit wird der Steckplatz für Pentium-II-Prozessoren bezeichnet. Der sieht aus wie eine Fassung für eine Einsteckkarte. Der Prozessor ist mit dem sog. Second-Level-Cache in einem Metallgehäuse untergebracht.
![]() | Sockel 7 |
Das ist die Bezeichnung für die Fassung herkömmlicher Pentium-Prozessoren. Dabei handelt es sich um einen flachen weißen Sockel mit vielen Löchern. Der Prozessor wird von oben in die Fassung gesteckt. Durch Umlegen eines Hebels wird er festgeklemmt.
![]() | SPGA-Gehäuse |
SPGA steht für Staggered Pin Grid Array, was man in etwa wie "Gehäuse mit abgestuften Anschlüssen" übersetzen kann. Gemeint sind damit die in mehreren Reihen um das Gehäuse herum angeordneten Anschlüsse für Betriebsspannung sowie Steuer- und Datensignale.
![]() | Standby-Modus |
(Suspend-to-RAM) Einfrieren des aktuellen Zustandes des Betriebssystems und der geöffneten Applikationen. Die Komponenten und der Prozessor werden in einen stromsparenden SChlafmodus versetzt. Im Standby-Modus wird zudem eine Restenergie für den Refresh des Arbeitsspeichers benötigt.
![]() | Startdiskette |
Wenn der Rechner von der Festplatte überhaupt nicht mehr hochfährt, hilft nur noch das Booten mit der Startdiskette. Normalerweise werden Sie bei der Installation von Windows 95 und 98 aufgefordert, eine solche Diskette für den Notfall herzustellen. Sie können die Startdiskette aber auch nachträglich erstellen. Über die "Einstellungen" in der Windows-Startleiste, "Systemsteuerung", "Software", "Startdiskette", "Diskette erstellen" legen Sie die Diskette an. Damit haben Sie im Notfall ein laufendes Betriebssystem, um beispielsweise Reparaturen an der Festplatte durchzuführen.
![]() | STW |
Servo Track Writer: dient zur Markierung der Festplatte mit Daten für die Positionierung der Schreib-/Leseköpfe.
![]() | Sub-Notebook |
Wenn ein tragbarer PC deutlich kleiner als ein normales Notebook ist, spricht man von einem Sub-Notebook. Der typische Vertreter dieser Klasse ist die Libretto- Familie von Toshiba. Solch ein Sub-Notebook ist zugeklappt etwa so groß wie ein normales Buch. Das wirkt sich natürlich auf Gewicht und Größe, aber auch auf die Tastatur aus, deren Tasten deutlich kleiner als normal sind. Selbst 10-Finger-Tipper dürfen dann aufs Zwei-Finger-Adler-System umschwenken.
![]() | Systemtakt |
Heißt auch externe Taktfrequenz. Das ist der Takt, mit dem der Prozessor mit seiner Umgebung "kommuniziert". Vom Systemtakt werden alle Taktfrequenzen abgeleitet, die auf der Hauptplatine benötigt werden, etwa der PCI-Bus mit 33 MHz, der AGP-Steckplatz mit 66 MHz und auch der Prozessortakt, der intern noch einmal vervielfacht wird.
![]() | Systemüberwachung |
Einige der getesteten Mainboards verfügen über eine Systemüberwachung (System Monitoring). Hier sitzen auf dem Mainboard Sensoren für Temperatur, Spannungsversorgung und Lüfterdrehzahl. Das BIOS überprüft die Werte und meldet kritische Betriebszustände. Bei einigen BIOS-Versionen lassen sich bei Gefahr auch Gegenmaßnahmen definieren. Bespielsweise können Sie bei zu hoher CPU-Temperatur eine niedrigere Taktfrequenz vorgeben. Wir zählen zur Systemüberwachung auch die S.M.A.R.T-Funktion einiger BIOS-Varianten.
![]() | Takt |
In einem Rechner funktioniert alles nur in einem Zeitraster: dem Takt. Dabei geben spezielle Bausteine nach einem kurzen Zeitabschnitt (etwa alle 3 bis 10 Milliardstel Sekunden) einen kurzen Impuls ab. Der Impuls ist etwa für den Prozessor das Signal, den nächsten Schritt zu tun. Diese Taktgeber gibt es für den Prozessor, die Hauptplatine, aber zum Beispiel auch für eine Grafikkarte. Je höher der Takt, um so schneller wird gearbeitet.
![]() | Taktfrequenz |
Der Prozessor arbeit in einem sehr schnellen Arbeitstakt. Da der Taktschlag mehrere hundert Millionen Mal pro Sekunde erfolgt, spricht man von einer Taktfrequenz. Je höher der Arbeitstakt ist, desto mehr leistet der Prozessor. Allerdings sind Prozessoren verschiedener Hersteller mit gleicher Taktfrequenz nicht unbedingt gleich schnell, da sie für die gleiche Aufgabe oft unterschiedlich viele Arbeitstakte benötigen. Die momentan höchste Taktfrequenz liegt bei 450 MHz (also 450.000.000 Arbeitstakte pro Sekunde) und wird nur von Intel-Prozessoren erreicht.
![]() | TFT-Display |
Hinter TFT verbirgt sich der Begriff "Thin Film Transistor", also ein Schalter, der als dünner Film auf eine Oberfläche aufgetragen wird. Damit lassen sich Bildschirme bauen, die nur wenige Millimeter dick sind. TFT-Anzeigen finden sich daher in Notebooks und Flachbildschirmen. Die Produktion ist allerdings derart aufwendig, daß TFT-Displays vergleichsweise teuer sind.
![]() | Touchpad |
Jedes Notebook hat heute einen Maus-Ersatz eingebaut: das Touchpad. Es ist meist eine Fläche mit zwei Maustasten am Rand. In der Fläche bewegt man einen Finger und der Mauszeiger auf dem Bildschirm wandert mit. Die Bedienung ist sehr gewöhnungsbedürftig und erreicht auch nach Wochen nicht die Geschwindigkeit und Präzision einer Maus.
![]() | Travan |
Travan-Cartridges sind in ihren Außenabmessungen etwas größer als normale QIC-Mini-Medien. Das ergibt eine größere Bandlänge und damit größere Kapazität. Das aktuellste Format ist TR-4 mit 4 GByte (nativer) Kapazität. Daneben finden sich noch TR-3-Streamer mit 2,5 GByte Kapazität im Handel. Die älteren Travan- Formate reichen von 400 MByte bis 1,6 GByte, sind aber bereits veraltet.
![]() | TX-/LX-/PIIX4-Patch |
Namen je nach Hersteller. Trägt in die Dateien mshdc.inf und machine.inf (bei OSR2.1 auch usb.inf) die Kennzeilen für den jeweiligen Chipsatz ein. Beim anschließenden Neustart von Windows 95 wird das Chipset dann korrekt erkannt. Wenn vorher der IDE-Busmaster-Treiber installiert war, hat der Patch keinen Einfluß auf die Performance.
![]() | Übertragungsrate |
Der Prozessor eines PC's kann direkt nur mit Daten im Hauptspeicher arbeiten und muß dazu Daten von und zur Festplatte schnell kopieren. Die Geschwindigkeit, mit der das Kopieren vor sich geht, nennt sich Übertragungsrate und wird in MByte pro Sekunde angegeben. Gut sind Werte über 10 MByte/s.
![]() | Ultra-DMA |
Erweiterung des DMA-Modus für die Datenübertragung auf dem IDE-Bus. Der von Quantum und Intel initiierte Standard läßt Burst-Transferraten bis zu 33,2 MByte/s zu.
![]() | Ultra-Notebook |
Ein Ultra-Notebook ist ein mehr oder minder normales Notebook mit einer Besonderheit: Die Größe und das Gewicht wurden bis zu den technischen Grenzen minimiert. Daher sind Ultra-Notebooks oft leichter als 2 kg und zugeklappt nicht höher als 2 cm.
![]() | UltraSCSI |
Der zur Zeit schnellste Transfermodus auf dem 8-Bit-SCSI- Bus. Wie schon bei FastSCSI beruht die gesteigerte Transferrate auf einem höheren Takt des SCSI-Busses. So gelingen Geschwindigkeiten bis zu 20 MByte/s (gegenüber 10 MByte/s bei FastSCSI). UltraSCSI erfordert für maximale Leistung einen Controller und SCSI-Geräte, die diesen Modus unterstützen.
![]() | UltraWideSCSI |
Hier sind theoretisch bis zu 40 MByte/s machbar. UltraWideSCSI benötigt für die maximale Geschwindigkeit einen Controller und SCSI-Geräte, die diesen Modus unterstützen. der 16-Bit-Bus erfordert aber spezielle Kabel und Steckverbinder.
![]() | USB-Hub |
USB ist eine neue Schnittstelle, die die serielle und parallele Schnittstelle langsam ablöst. An einem USB-Strang lassen sich bis zu 127 Geräte anschließen. Da ein PC aber meist nur zwei Anschlüsse besitzt, braucht man eine Weiche, die aus einem USB-Anschluß, zwei oder vier macht. Genau das leistet ein USB-Hub. Solch ein Hub ist bei guten Bildschirmen im Monitorfuß eingebaut.
![]() | USB-Modem |
Die klassische Modem-Schnittstelle RS232 ist zu langsam geworden: Eine um den Faktor vier gepackte Datei, die mit 33 600 Bit pro Sekunde über die Telefonleitung ins Modem kommt, entläßt nach dem Dekomprimieren die vierfache Datenmenge in Richtung PC-Schnittstelle. An der seriellen RS232, die auf 115 200 bps begrenzt ist, muß das Modem künstlich bremsen. Abhilfe verschafft entweder eine Beschleunigung der Verbindung vom Modem zum Rechner oder eine komplett neue Architektur. Während vielerorts erfolgreich mit der Heraufsetzung der Schnittstellengeschwindigkeit auf 230 000 oder gar 460 000 bps experimentiert wird, haben die meisten Hersteller bereits Entwicklungen für den von Intel propagierten Universal Serial Bus (USB) in der Schublade. Der verkraftet 12 MBit/s, ist seit mehr als einem Jahr propagiert, aber noch nicht verbreitet. Das liegt auch daran, daß bisher erst Windows NT4.0 USB unterstützt, ein Patch für 95 ist jedoch in Vorbereitung.
Bereits auf Comdex Fall '96 gab es die ersten USB-Modems zu sehen, doch die Hersteller sind zurückhaltend. Solange PC-Systeme USB nicht unterstützen, traut sich kein Modemhersteller an das Terrain, solange es keine Peripherie gibt, sieht kein PC-Hersteller einen Vorteil in der Unterstützung des neuen Busses. Bleibt also das Abwarten, bis Intel per Verkauf USB-bestückter Motherboards Tatsachen schafft, oder ein PC-Bauer einen Marketing-Vorteil in der neuen Schnittstelle sieht. "Wenn ein großer Hersteller USB-Peripherie fordert, fangen wir sofort an, zu produzieren", beschreibt Hermann Eiden von Diamond die Wartestellung.
![]() | UTP |
Unshielded Twisted Pair - Terminus aus der Netzwerktechnologie für nicht abgeschirmte Kabel mit verdrillten Adern.
![]() | VAT |
Abk. für Virtual Allocation Table
![]() | VESA-DPMS |
Spezifikation des VESA-Konsortiums das Stromsparmaßnahmen für Monitore und Video-Hardware definiert. In Arbeitspausen kann der Energieverbrauch des Monitors in vier Stufen reduziert werden.
![]() | Voodoo2 |
Die etwas merkwürdige Bezeichnung steht für Grafikkarten mit einem sogenannten Voodoo-Chipsatz der Firma "3Dfx". Diese gab es bishr nur als reine 3D-Grafikkarten, die zusätzlich zu einer normalen Grafikkarte eingebaut werden. Die überragende Qualität, Geschwindigkeit und einfach Programmierung haben Voodoo zum Quasi-Standard der Spiele-Szene gemacht. Erst langsam können sich andere 3D-Karten Marktanteile holen.
![]() | VRAM |
Video-RAM. Schneller, aber teurer Videospeicher, der gleichzeitiges Lesen und Schreiben von Daten zuläßt (Dual-Ported).
![]() | Wide-SCSI |
übertragungsprotokoll nach SCSI-2, die eine Erweiterung der Busbreite auf 16-Bit definiert und daher auch spezielle Kabel und Stecker erfordert. Wide-SCSI wird in der Regel zusammen mit Fast-SCSI eingesetzt und ermöglicht Datenübertragungen mit bis zu 20 MByte/s.
![]() | WRAM |
Window-RAM ist eine Variante des VRAM.
![]() | Z-Buffering |
Z-Buffer ist ein spezieller Bereich im Grafikspeicher, der die z-Koordinaten von Objekten enthält. Der Grafikprozessor benötigt diese Koordinaten, damit er immer nur Objekte mit den kleinsten z-Werten (also jene im Vordergrund sichtbaren) tatsächlich darstellt.
![]() | Zeilenfrequenz |
Gibt an, wie schnell der Elektronenstrahl eine Zeile schreibt. Die maximal zulässige Zeilenfrequenz eines Monitors bestimmt die höchstmögliche Bildwiederholfrequenz. Um zum Beispiel bei 1024 x 768 Punkten mit 80 Hz Bildwiederholfrequenz arbeiten zu können, sind 64 kHz notwendig.
![]() | ZIP-Laufwerk |
Ein ZIP-Laufwerk ist eine Art Diskettenlaufwerk. Jede ZIP-Diskette kann aber etwa 100 MByte Daten fassen (das 70fache einer normalen Diskette). ZIP-Laufwerke gibt es mit USB-, SCSI- und Parallelport-Schnittstelle. Sie sind sehr weit verbreitet und ab ca. 220 Mark zu haben.
![]() | Zugriffszeit |
Die Zeit zwischen der Anforderung und Bereitstellung der Daten wird in Milisekunden angegeben. Die mittlere Zugriffszeit beschreibt die Zeit, die im Durchschnitt benötigt wird, um eine beliebige Information auf der Festplatte zu finden und zu lesen. Bei modernen SCSI- Platten und EIDE-Laufwerken mit LBA-Adressierung ist dieser Wert nicht mit der durchschnittlichen Zugriffszeit (Herstellerangabe: Spur zu Spur) gleichzusetzen.
![]() | ZV-Port |
Auf Initiative Toshibas wurde 1996 die ZV-Port-Technologie (Zoomed Video) in den PC-Card-Standard integriert. Um den Systembus und die CPU des Notebooks vor allem bei umfangreichen Multimedia-Daten zu entlasten, verbindet der ZV-Port direkt die Grafik- und Audioerweiterung mit dem PC-Card-Slot. Die MPEG-Decodierung kann somit komplett von der PC-Card übernommen und die Daten ohne Leistungsminderung des Systems an den Grafik-Controller übertragen werden.
![]() | Zylinder |
Alle Spuren mit gleicher Nummer auf den Plattenoberflächen, d.h. alle Spuren, die ohne Verschieben des Schreib-/Lesekopfes gelesen oder beschrieben werden können. Der äußere Zylinder hat die Nummer Null. Die Nummern werden zum Mittelpunkt der Platte hin hochgezählt.
![]() | JetAdmin |
Quasi-Standard von HP zur Verwaltung von Printservern. Wird zunehmend auch von anderen Herstellern unterstützt. Mit WebAdmin erfolgt die Verwaltung über einen Browser.
![]() | Legacy-Systeme |
Veraltete EDV-Systeme. Kennzeichen von Legacy-Systemen sind nachlassende Herstellerunterstützung, schlechte Integration und hohe Kosten.
![]() | ASKIR |
Abk. für Amplitude Shift Keyed Infrared. Wird z.B. als Übertragungsstandard für Fernbedienungen von Audio- und Videogeräten verwendet.
![]() | Active high |
Spannung wird angelegt, um ein Signal zu übertragen. Pegel: meist 5 Volt
![]() | Active low |
Spannung wird weggenommen bzw. die Leitung wird auf Mase gelegt, um ein Signal zu übertragen. Pagel: 0 Volt.
![]() | HPSIR |
Abk. für Hewlett Packard Serial Infrared. Das ist die richtige Einstellung für die meisten IR-Geräte mit einer maximalen Bauradte von 115,2 KBit/s.
![]() | RX oder RxD |
Abk. für Recieve Data. Leitung, Anschluss oder Einstellungsmöglichkeit für den Empfang von Daten.
![]() | TX oder TxD |
Abk. für Transmit Data. Anschluss oder Einstellmöglichkeit für das Senden von Daten.
![]() | Basisdatenträger |
Traditionelle eingerichtete Festplatten mit Partitionstabelle
![]() | Datenträger |
Bezeichnung für physikalische Festplatten
![]() | Dynamische Datenträger |
Festplatte, bei der die logischen Volumes nicht mehr über eine Partitionstabelle, sondern eine spezielle Datenbank geführt werden. Zur Wahrung der Kompatibilität mit den Startroutinen heutiger PCs (32-Bit-Versionen) werden System- und Start-Volumes zusätzlich noch in einer Partitionstabelle geführt. Dynamische Datenträger werden nur von Windows XP Professionel unterstützt.
![]() | RAID |
Abk. für Redundant Array of Independend Disks. Beschreibt Funktionen der Zusammenfassung von Festplatten zur Performance-Steigerung und Erhöhung der Fehlertoleranz.
![]() | Start-Volume |
Laufwerk, auf dem das %Systemroot%-Verzeichnis (meist \Windows) angelegt ist.
![]() | System-Volume |
Laufwerk, welches die für den Systemstart notwendigen Dateien enthält. Bei Windows XP sind das unter anderem der Urlader Ntldr und die Boot.ini. Meist ist das System- Volume das Laufwerk C:.
![]() | Volume |
Bezeichnung für logische Datenträger (Partitionen etc.).
![]() | TOR |
Abk. für Trusted Operating Root.
![]() | HDD |
Hard Disk Drive, Festplatte
