![]() | Blue Book |
Das Blue Book legt das Format einer CD-Extra fest.
![]() | Bootfähige CD |
Eine bootfähige CD ist eine nach dem El-Torito-Standard erstellte CD-ROM, die ähnlich einer bootfähigen Floppy- Disk oder Festplatte ein Computersystem starten kann.
![]() | CD-DA |
Die CD-DA (Compact-Disc Digital Audio) auch als Audio-CD bekannt, wurde von Philips und Sony entwickelt und 1982 vorgestellt. Das Layout und physikalische Format der CD- DA liegt im Red Book begründet.
![]() | CD-Extra |
Das blaue Buch definiert die CD-Plus, die neuerdings CD-Extra genannt wird. Eine CD-Extra besteht aus zwei (oder mehreren) Sessions, wobei die erste mit Audiodaten und die zweite (und folgende) mit Computerdaten beschrieben sind. Das hat den Vorteil, daß ein "Abspielen" von Computerdaten auf einem Audio-CD-Spieler verhindert wird und somit Beschädigungen der Stereoanlage etc. ausgeschlossen werden, da gewöhnliche Audio-CD-Player nur die erste Session lesen können.
![]() | CD-i |
Der CD-i-Standard (Compact Disc interactive) ist auch als Green-Book-Standard bekannt. Durch intelligente Kompressionsverfahren kann die Echtzeitwiedergabe von Bildern, Grafiken und Ton gewährleistet werden.
![]() | CD-R |
Ein CD-Rekorder besitzt einen ähnlichen Aufbau wie ein gewöhnliches CD-ROM-Laufwerk. Neben der gleichen Mechanik ist eine Menge Elektronik untergebracht. Eine Steuereinheit (Controller), ein Photodetektor und eine Signalverarbeitungs-Logik sind die wichtigsten "Organe" des CD-Recorders. Der CD-ROM-Controller ist für das reibungslose Zusammenspiel von Laufwerksmechanik und Elektronik verantwortlich. Die Leseeinheit des CD- Recorders arbeitet mit den gleichen Leistungswerten wie ein CD-ROM-Laufwerk. Hier besitzt der Leser eine Leistung von 0,5 mW, um die Oberfläche der CD "auszulesen". Je nachdem, ob der Laserstrahl ein Pit (Berg) oder ein Land (Tal) fokussiert, wird der Laserstrahl unterschiedlich von der Reflexionsschicht des Mediums zurückgeworfen. Diese reflektierten Strahlen werden von einem Photodetektor aufgenommen und anschließend mit dem EFM-Algorithmus (Eight to fourteen) in einen vom Computer lesbaren Bitstrom umgewandelt. Das "Beschreiben" eines Rohlings erfolgt mit einer über achtmal stärkeren Laserleistung (4 bis 8 mW). Hier steuert der Controller den Laserstrahl entlang einer spiralförmigen Spur (Pregroove), die bei der CD von innen nach außen verläuft: sozusagen eine "Fahrbahn", auf der sich der Laser bewegen kann. Der Laserstrahl deformiert den organischen Farbstoff des Rohlings, und dieses "Einbrennen" der Daten sorgt anschließend für die gleichen physikalischen Eigenschaften bezüglich der Reflexion wie bei einer CD-ROM
![]() | CD-ROM-Dienst |
Wichtige Literatur und Datenbanken stehen auf einem CD- ROM-Server allen Benutzern zur Verfügung. Vorteil: schneller Zugriff auf wichtige (Firmen-)Daten.
![]() | CD-ROM/XA |
Die CD-ROM/XA ist kein eigenständiger, neuer Standard oder neues "Buch", sondern nur eine Erweiterung des Yellow Book. Diese Erweiterung ist in zwei Gruppen, Mode 1 bzw. Mode 2, eingeteilt. Mode 1 übernimmt das Standard- Yellow-Book, Mode 2 hingegen nähert sich dem Green Book, also der CD-i-Spezifikation, an und wird daher auch als erweitertes Yellow Book bezeichnet. Die Mode-2- Erweiterungen cd CD-ROM/XA lassen sich noch in zwei Gruppen (Form 1 bzw. Form 2) klassifizieren. Mode 2, Form 1 ist ähnlich wie das Mode-1-Form-1-Format aufgebaut, allerdings würden acht nicht genutzte Fehlerkorrektur-Bytes für den Datenblock übernommen.
![]() | CD-RW |
Die wiederbeschreibbare CD-RW arbeitet nach dem Phase- Change-Verfahren und läßt sich in einem Standard-CD-ROM- Laufwerk nicht abspielen. Sie kann daher nur im CD-RW- Recorder selbst oder von den neuen Multiread-fähigen CD- ROM-Laufwerken gelesen werden. Auch in einem Standard-Hi- Fi-Audio-CD-Player hat ein CD-RW nichts zu suchen. Das CD-RW-Medium ist ähnlich aufgebaut wie eine herkömmliche CD-R, nur enthält das Trägermaterial einen magnetisierbaren Layer. Dieser wird mit einem Laser mit höherer Leistung (12 mW) beschrieben, indem das Medium auf Curie-Temperatur gebracht wird. Das Lesen der Daten erfolgt wie bei einer CD-R mit Hilfe der Reflektion: Der Laserstrahl wird nach dem Faraday-Prinzip (Drehung der Polarisationsebene im Magnetfeld) durch die magnetisierte Schicht abgelenkt. Dieser Strahl wird wie bei der CD-R/CD-ROM von Photodetektoren aufgenommen und anschließend von der Steuereinheit weiterverarbeitet.
![]() | CD-WORM |
Darunter versteht man eine nach Orange Book-Standart definierte CD, die einmal beschreibbar und mehrfach lesbar ist. Eine CD-WO gehört, wie alle wiederbeschreibbaren optischen Medien auch, zu den sogenannten DRAW-Medien (Direct read after write), wobei die aufgezeichneten Daten nicht wieder löschbar sind.
![]() | Disc At Once (DAO) |
Hier beschreibt der Brenner den CD-Rohling in einem Durchlauf ohne neue Justierung des Lasers. Dieses Aufzeichnungsverfahren muß sowohl der CD-Recorder als cuh die Brenner-Software unterstützen. Der Anwendungsbereich von Disc At Once liegt im wesentlichen bei der Herstelung von Audio-CDs. Da im Gegensatz zu Track At Once keine Pausen zwischen Tracks entstehen, ist dieses Verfahren gerade bei Aufnahmen von Live-Musik und Technomusik geeignet.
![]() | DVD |
Abk. für Digital Versatile Disk,
s.a. DVD-RAM, DVD+RW, DVD-R/W und MMVF
![]() | DVD+RW |
Bislang ist die Technik als ECMA-274-Standard eingetragen - nähere Informationen finden Sie auf der Seite: www.ecma.ch. Auf eine ISO-Standardisierung hoffen noch die Vertreter von Sony, Hewlett-Packard, Mitsubishi, Philips, Ricoh, Yamaha und neuerdings auch Intel. Die ersten Laufwerke wurden auf der CeBIT '98 vorgestellt. Bei der DVD+RW-Technik wurde versucht, Aussehen und Technik so nahe wie möglich an die DVD-ROM anzulehnen, damit die DVD+RW-Disks auch in DVD-ROM-Laufwerken lesbar sind. Die Speicherkapazität beträgt bei der DVD+RW 3,0 GByte pro Seite. Sie soll bis zu 100 000mal beschreibbar sein.
![]() | DVD-R/W |
Inoffiziell arbeitet Pioneer ebenfalls an einem eigenen Verfahren, wollen dieses aber noch nicht veröffentlichen, da man befürchtet, die Kunden noch mehr zu verwirren. Gerüchte besagen, daß DVD-R/W auf der CD-RW-Technologie basiert. Die Kapazität der Medien soll bis zu 4,7 GByte pro Seite betragen. Ziel dieser Technologie ist es, ein Medium zu schaffen, das auf bereits erhältlichen DVD-Laufwerken lesbar ist.
![]() | DVD-RAM |
DVD-RAM ist das erste wiederbeschreibbare Format, das vom DVD-Forum verabschiedet wurde. Die DVD-RAM-Laufwerke beschreiben Medien im soganannten Phase-Change-Verfahren. Panasonic war die erste Firma in Europa, die ein Laufwerk auf den Markt brachte. Es verarbeitet DVD-RAM-Medien mit 2,6 GByte (einseitig) und 5,2 GByte (zweiseitig) und beschreibt PD-Medien. Spätestens Anfang nächsten Jahres werden Hitachi und Toshiba nachziehen und ihre Modelle präsentieren. DVD-RAM-Discs sind derzeit nicht in DVD-ROM-Laufwerken lesbar.
![]() | El-Torito-Standard |
IBM und der Mainboard-BIOS-Hersteller Phoenix veröffentlichten 1995 eine CD-ROM-Spezifikation namens El Torito, welche das Booten von einer CD auch auf MS- DOS-PCs möglich macht. El Torito ist eine DOS- Erweiterung des ISO-9660-CD-Formats.
![]() | Hybrid Disc |
In der Orange-Book-Spezifikation wird der Begriff Hybrid als eine CD-R definiert, die eine (oder mehrere) Sessions enthält, aber noch nicht geschlossen (finalized) ist. Dadruch lassen sich später noch weitere Sessions anfügen. In der Literatur wird dieser Begriff jedoch für eine CD verwendet, die sowohl Windows/DOS- als auch Macintosh-Daten enthält.
![]() | ISO 9660 |
Das ISO-9660-Format wurde 1988 veröffentlich und als logisches Format für Dateien und Verzeichnisse einer CD- ROM spezifiziert. Es entstand aus dem HSG-Format (High Sierra Group), welches das logische Format einer CD-ROM definiert und ermöglicht das Lesen einer CD auf verschiedenen Plattformen. Diese Kompatibilität schränkt moderne Betriebssysteme stark ein: Deshalb setzen die unterschiedlichen Betriebssysteme auf eigene individuelle Standards: Unix-Systeme besitzen mit den Rock Ridge Extensions eine Erweiterung, ebenso wie Macintosh-Systeme mit dem Hierarchical File System (HFS) von Apple. Die Vorteile dieser Erweiterungen bekommt man natürlich nur auf den entsprechenden Plattformen zu spüren.
![]() | Joliet |
Das Joliet-File-System wurde von Microsoft entworfen und setzt auf der ISO-9660-Spezifikation auf. CD-Rohlinge, welche mit dem Microsoft-Joliet-File-System arbeiten, können momentan ausschließlich auf Rechnern mit Windows 9x bzw. Windows NT 4.x eingesetzt werden. Das Joliet-File-System erlaubt den Gebrauch von Datei- und Verzeichnisnamen mit einer Länge von bis zu 64 multilingualen Buchstaben, Verzeichnisnamen dürfen sogar mehrmals einen Punkt (".") enthalten. In der Praxis hat dies aber keine Vorteile, sondern schafft nur Kompatibilitätsprobleme.
![]() | Ländercode |
Die Filmfirmen unterteilen die Welt in sechs Regionen. Jede Region besitzt einen eigenen Code. DVD-Player können nur DVDs abspielen, die den gleichen Ländercode besitzen:
Code Länder
1 USA, Canada, Puerto Rico, Virgin Islands und einige Pazifik-Inseln
2 West-Europa mit Polen, Bulgarien, Rumänien und den Balkanstaaten, Südafrika und der Nahe Osten (Israel, Ägypten bis zum Iran)
3 Südostasien mit den Inselstaaten um Indonesien, Südkorea, Hongkong, Makao
4 Australien, Neuseeland, Süd- und Zentralamerika, die südpazifischen Inseln und Papua Neuguinea
5 Afrika, die Staaten der ehemaligen Sowjetunion, Afghanistan, Pakistan, Indien, Bangladesh, Nepal, Bhutan und Nordkorea
6 China und Tibet
![]() | Lead-In |
Das Lead-In markiert den Startbereich einer Session, in der das Inhaltsverzeichnis (TOC) untergebracht ist. Hier ist der Status (Single- oder Multisession) der CD festgelegt. Ist die CD nicht geschlossen (finalized) worden, ist dort ein Zeiger der nächsten beschreibbaren Adresse angegeben. Das Liead-In wird geschrieben, wenn eine Session geschlossen wird, und benötigt 4500 Sektoren auf der CD (das entspricht einer Minute bzw. 9 MByte).
![]() | Lead-Out |
Das ist ein Bereich am Ende einer Session. Hier wird dem Laufwerk angezeigt, daß das physikalische Ende der Session erreicht ist. Das Lead-Out der ersten Session einer CD benötigt 6750 Sektoren (entspricht 1,5 Minuten bzw. 13 MByte), jedes weitere Lead-Out (je Session) beansprucht 2250 Sektoren (0,5 Minuten), was mit ca. 4 MByte Speicherplatz zu Buche schlägt.
![]() | Mixed Mode Disc |
Unter der Bezeichnung Mixed Mode versteht man eine CD, die sowohl CD-DA-Tracks als auch Computerdaten enthält. Gewöhnlich befinden sich Computerdaten auf Track 1. Auf den weiteren Tracks sind die Audio-Daten untergebracht.
![]() | MMVF |
Der letzte Mitstreiter ist NEC. Die Firma strebt ein Format an, bei dem bis zu 5,2 GByte Daten pro Seite untergebracht werden können. Somit soll es möglich sein, einen zweistündigen Film anzuschauen, ohne dabei die Seite zu wechseln. Bislang sind noch keine weiteren Einzelheiten bekannt, so daß wir nur abwarten können, ob die Technik jemals auf den Markt kommt und sich durchsetzt.
![]() | Multi Read |
Es gibt mehrere Standards, wie die Daten auf einer CD-ROM gespeichert werden. Früher gab es einen Anfang und ein Ende. Die CD konnte nicht mehr verändert werden. Heute können Sie auf einer CD mehrere "Sitzungen" unterbringen, die separat geschrieben und gelesen werden können. Ein Brenner, der so etwas schreiben kann, muß "Multi-Session- fähig" sein, ein CD-ROM-Laufwerk, das das lesen kann, heißt "Multi read".
![]() | Multisession |
Eine "Multisession"-CD besitzt mehr als eine Session ("Singlesession"). Hier können an einer bereits vorhandenen Session eine (oder mehrere) Session(s) angefügt werden. Multisession-CDs machen den heute erhältlichen CD-ROM-Laufwerken keine Probleme mehr, wohl aber dem Audio-CD-Player der Stereoanlage, der nur eine Session (die erste der CD) lesen kann. Unter Umständen nimmt der CD-Player Schaden.
![]() | NFR |
Near Field Recording meint die Nutzung der Energie eines Laserstrahls innerhalb einer Distanz, die kürzer ist als seine Wellenlänge.
![]() | Orange Book |
Im Orange Book wird nur das physikalische Format der CD-R festgelegt. Herkömmliche CD-Rohlinge besitzen eine Kapazität von ca. 580 MByte bzw. 650 MByte. Diese Datenmenge entspricht den Laufzeiten von 63 bzw. 74 Minuten. Die Yellow Book-Spezifikation teilt diese Laufzeit in eine logische Struktur von 333 000 Sektoren auf, wobei für jeden Sektor 2352 Bytes veranschlagt werden. Davon stehen 2048 Byte (2 KByte) für Daten zur Verfügung, die restlichen 304 Bytes werden für die interne Datenstruktur der CD-ROM wie ECC, EDC usw. verwendet.
![]() | PWM |
Pulse Width Modulation: Insbesondere bei wiederbeschreibbaren optischen Medien eingesetztes Verfahren zur Codierung der per Laserstrahl zu speichernden Information.
![]() | Red Book Format |
1982 veröffentlichten Philips und Sony die IEC-908- Spezifikation, die das Layout und das physikalische Format einer Audio-CD (CD-DA) festlegt.
![]() | Session At Once |
Dieser Schreibmodus arbeitet prinzipiell wie das Track-At- Once-Verfahren. Nur wird die CD hier in einem Rutsch geschrieben, und ein flexibles Einstellen der Pausen zwischen den Tracks ist möglich. Wird diese auf 0 Sekunden gesetzt, entspricht dies wieder dem Disk At Once.
![]() | TAO |
Abk. für Track at Once, siehe dort.
![]() | Track At Once |
Bei dem Aufzeichnungsverfahren werden alle Tracks einzeln auf die CD geschrieben. Hier entsteht zwischen den einzelnen Tracks eine Pause von zwei Sekunden, da der Brenner den Laser neu ausrichten muß.
![]() | UDF |
Das Universal Disk Format wurde erst durch die Einführung der CD-RWs aus der Taufe gehoben. Es verwendet einen Schreibmodus der als "Incremental Packet Writing" bezeichnet wird. Hier erhält der Brenner seine Daten nicht mehr als kontinuierlichen Strom, sondern als Pakete. Damit ist es möglich die Scheiben so zu beschreiben, als wenn es eine Festplatte wäre. Das heißt, man kann einfach per Drag&Drop die Daten auf die CD-RW schieben.
![]() | White Book |
Der White-Book-Standard wurde für die Video-CD geschaffen, die Philips, Sony, JVC und Matsushita entwickelt haben.
![]() | Yellow Book |
Die Yellow-Book-Spezifikation für CD-ROM-Datenträger basiert auf dem Red-Book-Standard. Sie definiert zwei neue Modi - Mode 1 und 2 - und führt noch eine Fehlerkorrekturschicht ein.
![]() | 16:9 Unterstützung |
16:9 entspricht ungefähr dem Seitenverhältnis einer Kinoleinwand. Diese Funktion ist nur interessant, wenn sowohl Kamera als auch Schnittsystem des Produzenten durchgehende 16:9-Bearbeitung zulassen.
![]() | Audio-/Untertitelspuren |
Filme auf einer DVD können mit bis zu acht Audio- und 32 Untertitelspuren versehen sein. Der Zuschauer entscheidet über Sprachwiedergabe und Untertitel.
![]() | Audioformate |
Der Ton auf einer DVD kann in drei Formaten gespeichert werden. Linear PCM kommt dem analogen Audiosignal am nächsten. Im Gegenzug umfasst Linear PCM die höchste Datenmenge. Nur in diesem Format kann die maximale Samplingrate von 96 kHz des DVD-Standards genutzt werden.
![]() | DLT-Unterstützung |
Die Software kann die DVD nicht nur auf einen Rohling brennen, sondern auch auf ein digitales Bandlaufwerk speichern. Wenn die Produktion größer als 4,7 GByte wird und im Presswerk auf eine Dual-Layer-DVD gepresst werden soll, ist die DLT-Band-Ausgabe notwendig.
![]() | DVD-Datenträger |
Der Vorteil einer DVD gegenüber einer CD ist ihre höhere Speicherkapazität (Single Layer = 4,7 GByte). Dies wird durch drei Faktoren erreicht. 1. Die Spurbreite ist geringer. 2. Die Abstände zwischen den Speichereinheiten (den Pits) sind geringer. 3. Der Laser kann Daten auf einer Scheibe in zwei Ebenen lesen (Dual Layer). Zusätzlich können zwei DVDs Rücken an Rücken geklebt werden (Dual Side). Damit kann eine Speicherkapazität von bis zu 17,08 GByte bei Dual Side/Layer erreicht werden. Bisher ist dies aber nur im Presswerk möglich (DVD-ROM). Wer seine DVD-R (einmal beschreibbarer Rohling) oder DVD-RW/DVD+RW (mehrmals beschreibbarer Rohling) selbst brennen möchte, muss sich vorerst mit 4,35 GByte (Single Side/Layer) begnügen.
![]() | Dolby Digital (AC-3) |
Ein komprimiertes, verlustbehaftetes Audioformat vergleichbar mit MP3. AC-3 beinhaltet nicht nur den herkömmlichen Stereoklang, sondern kann bis zu fünf Kanäle und einem zusätzlichen Subwoofer-Kanal für Surround-Anlagen wiedergeben.
![]() | Kapitel-Marker |
„Lesezeichen", die in einem Clip einem bestimmten Bild (Frame) zugewiesen werden. Zum einen kann der Film über die Kapitel-Auswahl direkt an dieser Stelle gestartet werden, zum anderen springt der DVD-Player beim Betätigen der Vorwärts-Taste an der Fernbedienung des DVD-Players zum nächsten Marker.
![]() | Menüs mit Zeitablauf |
Hier wechselt das angewählte Menübild nach einer beim Erstellen definierten Zeit zum nächsten. Diese Funktion eignet sich besonders gut für Dia-Shows, wobei die Fotos als Menühintergrund geladen werden. MPEG-Audio unterscheidet sich von AC-3 hauptsächlich durch den Kompressions- Algorithmus. Auch hier können nicht nur Stereosignale wiedergegeben werden. MPEG 2 Audio bietet maximal acht Kanäle. MPEG 1 Layer III, besser bekannt als MP3, wird von DVD aber nicht unterstützt.
![]() | Multiangle/Kameraperspektiven |
Multiangle („viele Winkel") bezeichnet die Funktion, eine Szene während des Films aus verschiedenen Perspektiven betrachten zu können.
![]() | cDVD oder miniDVD |
Brennt man DVDkonforme Inhalte auf CD-R oder CD-RW, erhält man eine cDVD bzw. miniDVD. Derzeit unterstützen jedoch nur wenige Stand-alone-Player deren Wiedergabe. Auf eine cDVD passen ungefähr 15 Minuten Video in hoher Qualität.
![]() | DC Jitter |
Die Längenabweichung eines Pits von einem ganzzahligen Vielfachen des Data-Clock-Signals. Ist der Jitter zu groß, können Übergänge von Pit auf Land nicht mehr eindeutig einem Zeitintervall zugeordnet werden und es entstehen interne Datenfehler.
![]() | Groove |
Eine spiralförmige Rille, in der die Daten eingebrannt werden.
![]() | Land-Pre-Pits |
Beim Minus-Format bestimmt der Brenner die Adressierung durch das Auslesen vorgestanzter Pits in den Lands zwischen den Grooves.
![]() | PIF |
Parity Inner Fails. Fehler, die nach der ersten Fehlerkorrektur, die für die Daten eines ECC-Blocks durchgeführt wird, übrig bleiben. Sie können durch die zweite Fehlerkorrektur noch korrigiert werden.
![]() | POF |
Parity Outer Fails. Auch durch die zweite Fehlerkorrektur nicht korrigierbare Fehler. Sie entsprechen einem Datenfehler.
![]() | Pi-Sum 8 |
Bei der Pi-Sum 8-Bestimmung werden die Fehler der Rohdaten vor der Fehlerkorrektur in acht aufeinander folgenden ECC-Blöcken zusammengezählt. Der Grenzwert liegt bei 280. Die Zählung beginnt bei den ersten acht Blöcken, anschließend wird der Achterblock um jeweils einen Block verschoben (2-9; 3-10 usw.), so dass alle aufeinander folgenden Achterblöcke der DVD erfasst werden. Die Diagramme zu den Messungen finden Sie auf der CD.
![]() | Schreibstrategie |
Die Aufzeichnungsschicht des Rohlings kann aus verschiedenen Materialien bestehen, die der Hersteller frei auswählen kann. Passend zu den Materialeigenschaften und der Groove-Architektur muss der Brenner den Laser auf eine bestimmte Stärke einstellen und bestimmte Zeitintervalle vor dem Zünden und Verlöschen des Lasers beachten. Der Rohlinghersteller weiß im Gegensatz zum Brennerhersteller über die jeweiligen Eigenheiten des Rohlings Bescheid und gibt eine optimale Schreibstrategie vor, die bei der Fertigung auf den Rohling codiert eingestanzt wird.
![]() | Wobble |
Die Wellenform des Groove, die beim Auslesen ein hochfrequentes Signal erzeugt. Der Wobble dient zur Drehzahlregulierung, beim Plus-Format durch zusätzlich aufmodulierte Wellenformen auch zur Positionierung.
![]() | SVCD |
Super Video CD, höhere Datenraten
und besseres Bild als bei VCD, aber
auch mehr Platzbedarf im MPEG-2-Verfahren
![]() | VCD |
Video CD im MPEG-1-Verfahren
