![]() | AGB |
Allgemeine Geschäftsbedingungen eines Händlers werden nur Vertragsbestandteil, wenn dieser seine Kunden ausdrücklich darauf hinweist und die Käufer sie zur Kenntnis nehmen können
![]() | AM (Amplitudenmodulation) |
Codierung von Informationen durch Veränderung der Signalstärke. AM wird beispielsweise beim Mittelwellenradio eingesetzt.
![]() | animierte Objekte |
Hinzufügen eines speziellen visuellen Effektes oder Klangeffektes zu einem Text oder Objekt. So können Sie zum Beispiel einen Text Wort für Wort von links einblenden oder einer Grafik den Klang Applaus zuordnen. Auf einer Folie lassen sich eine beliebige Anzahl von Objekten und sogar die Elemente eines Diagramms animieren.
![]() | ANSI |
American National Standard Institute. ANSI ist ein genormter Satz aus 256 Zeichen (Buchstaben, Ziffern, Interpunktionszeichen und Sonderzeichen). Jedem der 256 darstellbaren Zeichen ist eine Zahl zwischen 0 und 255 zugewiesen. Der ANSI-Code wird von Windows und Windows-Programmen zur Zeichendarstellung verwendet. Nicht-Windows-Programme verwenden zur Zeichendarstellung dagegen meistden ASCII-Zeichensatz. Die Belegung des ANSI- und des ASCII-Zeichensatzes ist für die Zeichen mit den Nummern 32 bis 127 identisch und enthält das lateinische Alphabet sowie Satz- und Währungszeichen. In den Werten 128 bis 255 finden sich etliche Sonderzeichen wie deutsche Umlaute, französische Akzentzeichen oder das spanische N.
![]() | ASCII |
American Standard Code for Information Interchange. ASCII wurde 1968 mit der Absicht entwickelt, Datenübertragung zwischen divergierenden Hardware- und Software-Systemen zu standardisieren. Das Codierungsschema ordnet jedem Zeichen aus dem standardisierten Zeichensatz eine Zahl zu. Zur Codierung werden 7 oder 8 Bit (erweiterter ASCII) verwendet, wodurch bis zu 256 Zeichen (Buchstaben, Ziffern, Satzzeichen, Steuerzeichen und andere Symbole) darstellbar sind. Die ersten 32 Zeichen sind für Steuerzeichen reserviert. Ein erweiterter ASCII-Code ist ein Satz von Zeichen, der den ASCII- Werten zwischen dezimal 128 und 255 (hexadezimal: 80hex bis FFhex) zugeordnet ist. Er kommt beim PC zum Einsatz. Die Zuordnung spezifischer Zeichen zu den erweiterten ASCII-Codes variieren zwischen Computern, Programmen, Schriften und grafischen Zeichensätzen. Mit den 128 zusätzlichen Zeichen des erweiterten ASCII-Satzes lassen sich zum Beispiel Akzentbuchstaben, grafische Zeichen und spezielle Symbole darstellen.
![]() | Blauer Engel |
Hinsichtlich Ergonomie lehnt sich der Blaue Engel an die Empfehlungen von MPR II und ISO 9241-3 an. Das Augenmerk liegt besonders auf Recycling-gerechte Konstruktion sowie Schadstoffarmut der verwendeten Materialien. Zum Nachweis genügt teilweise eine Herstellererklärung (EMV, Recycling, Schadstoffarmut, Energiesparen). Produktsicherheit und Ergonomie sind als Testbericht eines unabhängigen Prüfinstituts zu belegen.
![]() | Boolesche Operation |
Verknüpfung aus der Mengenlehre, die die Addition, Subtraktion sowie die Teilmenge von Objekten berechnet.
Boolesche Operatoren wie nicht, und und oder werden zur logischen Verknüpfung von Aussagen verwendet. So gestalten Sie komplexe Suchanfragen, zum Beispiel nach einem Dokument, das die Abkürzung NCI nicht aber das Wort Krebs enthält. Damit finden Sie Texte zum Thema Dokumentmanagement und schließen medizinische Texte, die ebenfalls die Abkürzung NCI verwenden, aus.
![]() | Boot-Virus |
Jede Diskette und jede Festplatte hat einen Systembereich (den Bootsektor), der unter anderem Programmcode enthält. Beim Einschalten sucht der PC zuerst nach diesem Programmcode und führt ihn aus. Normalerweise startet dieser Programmcode Windows oder DOS - so funktioniert etwa die Windows-Startdiskette. Die Festplatte hat für jeden Laufwerksbuchstaben einen Bootsektor und zusätzlich den Master Boot Rekord (MBR).
![]() | Chatiquette |
Wie im richtigen Leben macht auch im Chat der Ton die Musik. Bachten Sie deshalb unbedingt folgende Regeln: Bleiben sie höflich, denn nur dann wird man auch Sie höflich behandeln. Begrüßen Sie beim Betreten eines Raumes alle mit "Hallo" oder ähnlichem. Das Eis ist dann gebrochen, und auch als Neuling bekommen Sie so schnell Kontakt. Schreiben Sie nicht in GROSSBUCHSTABEN. Das wird als unhöfliches Brüllen interpretiert. Und verwenden Sie Smileys. Denn durch den fehlenden visuellen Kontakt entstehen leicht Mißverständnisse.
![]() | CI-Dokumente |
CI (Coded Information) sind Informationen, die so codiert sind, dass sie eine Software interpretieren und damit arbeiten können. Beispiele sind in einer Textverarbeitung geschriebene Texte und CAD- oder Vektorgrafiken (s.a. NCI).
![]() | Companion-Virus |
Ein Virus, der den gleichen Namen hat wie ein Anwendungsprogramm und die Optionen des jeweiligen Betriebssystems ausnutzt, um vor dem echten Programm zu starten. So würde zum Beispiel ein Virus mit der Erweiterung editor.com vor dem Programm mit gleichem Namen und der Erweiterung exe ausgeführt werden. Das liegt daran, dass DOS Dateien mit der Erweiterung com Vorrang vor allen anderen gibt.
![]() | Cross-Makrovirus |
Normalerweise laufen Makroviren nur mit Winword, Excel oder Access. Ganz neu sind die Cross-Viren, die zwischen Winword-Dokumenten und Excel-Dokumenten oder Access- Datenbanken hin- und herspringen.
![]() | CTI |
Abk. für Computer Telephony Integration. Diese bezeichnet die Zusammenführung der Computer- mit der Telephontechnik.
![]() | Cyberlaw |
Oberbegriff für Online-Recht bzw. die rechtlichen Aspekte und Problemstellungen, die sich aus der Nutzung und der Bereitstellung von Diensten des Internets ergeben.
![]() | Dateiviren |
Dieser klassische Virustyp verändert den Code einer Programmdatei und bettet sich in das fremde Programm ein. Jedes Mal, wenn Sie die infizierte Anwendung aufrufen, beginnt der Virus seine Arbeit.
![]() | e-commerce |
Das ist das neue Schlagwort, mit dem Internet und das Geldmachen verbunden werden. E-commerce dreht sich also um alle Möglichkeiten, das Internet kommerziell zu nutzen. Das kann etwa ein Bestellwesen übers Internet sein. Für Firmen bieten sich diverse Möglichkeiten, einen Online-Shop im Internet zu errichten.
![]() | EBCDIC |
Extended Binary Coded Decimal Interchange Code ist ein IBM-Code, der 8 Bit für die Darstellung von 256 möglichen Zeichen (im Gegensatz zu den 7 Bit und 128 Zeichen im Standard-ASCII-Zeichensatz) verwendet. Dieser Standard wird überwiegend in IBM-Großrechnern eingesetzt.
![]() | Electronic Cash |
Elektronisches Geld gibt es in vielen Formen: als Kreditkartennummer, Münzen oder Schecks.
![]() | Elektronenstrahl |
Elektronen kann man sich als Teilchen vorstellen, die um einen Atomkern flitzen. Sie bilden auch die Grundlage für elektrischen Strom. Vom Atomkern losgelöst und durch den Raum geschossen, sind sie vor allem Träger von Energie (vor allem Bewegungsenergie). Beim Auftreffen auf Phosphor führen sie zum bekannten Leuchteffekt ("Phosphorisieren" genannt). Bündelt man die Elektronen und schießt sie kontinuierlich in eine Richtung, spricht man vom Elektronenstrahl. Man findet diese Strahlen vor allem in Monitoren, Fernsehern und Meßgeräten.
![]() | Exploits |
Verfahren, um eine bekannte Lücke in einem Programm auszunutzen. Exploits sind gelegentlich gut ausgearbeitet in Form eines einfach zu bedienenden Programms erhältlich.
![]() | FBAS |
Das FBAS-Signal setzt sich aus der Farbinformation (Farbartsignal) und dem BAS-Signal des Schwarzweißempfängers zusammen. Das BAS-Signal besteht aus dem Bildinhalt (Schwarz, Weiß, Grautöne), dem Austastsignal (Zeichen für den Aufbau eines neuen Halbbildes) und dem Synchronisierungszeichen (am Ende jeder Zeile). Das komplette Signal wird als FBAS bezeichnet.
![]() | Filesystem-Viren |
Hat Ihr System einen Filesystem-Virus, so sind die Einträge im Dateiverzeichnis, das ist bei Windows- Rechnern die File Allocation Table (FAT), betroffen.
![]() | FM (Frequenzmodulation) |
Codierung von Informationen durch Veränderung der Frequenz. FM wird beispielsweise im UKW-Radio und bei der Übertragung des Tons im Fernsehen eingesetzt.
![]() | Gleitkommazahlen |
Mit Gleitkommazahlen (auch Fließkommazahlen genannt) sind gebrochene Zahlen gemeint. Normalerweise verarbeitet eine CPU nur ganze Zahlen. In der Praxis muß aber auch mit gebrochenenen Zahlen gerechnet werden. Dann müßte der Prozessor aus den Kommazahlen erst welche ohne Kommas machen, danach die Rechenoperation durchführen und zum Schluß wieder eine Kommazahl mit dem richtigen Ergebnis bilden. Das ist sehr umständlich und kostet vor allem viel Zeit. Einfacher geht es mit einer dafür speziellen Baugruppe, der FPU (Floating Point Unit). Sie ist bei allen modernen PC-Hauptprozessoren bereits im Prozessorkern integriert und wird häufig als Coprozessor bezeichnet.
![]() | Global Player |
Das sind Firmen, die weltweit operieren und Geschäftsbeziehungen pflegen. Solche Unternehmen haben jedoch nicht unbedingt auch Niederlassungen im Ausland.
![]() | GS |
Zeichen für geprüfte Sicherheit. Diese Prüfplakette wird vom TÜV, dem VDE oder den Berufsgenossenschaften vergeben. Sie bescheinigt dem Monitor, daß er die Normen zur Sicherheit der Informationstechnik EN60950, der Sicherheitsregeln für Bildschirmarbeitsplätze im Bürobereich ZH 1/618 und der Ergonomie gemäß ISO 9241-3 erfüllt.
![]() | Harmonische Schwingung |
Diese sind stets ganzzahlige Vielfache der Grundfrequenz, deren Amplituden mit höherer Schwingungszahl abnehmen. Aus einer sinusförmigen Grundschwingung und deren Harmonischen läßt sich nach Fourier (1768 bis 1830) ein nichtsinusförmiges Signal z.B. ein Rechteck-Impuls darstellen.
![]() | IEEE |
Abk. für Institute of Electrical an Electronic Engineers. Amerikanische Normungsbehörde, die Standards für Netzwerk-Technologien festlegt.
![]() | Imaging |
Scannen, Anzeigen, Drucken und Verwalten von Dokumenten.
![]() | Index, Indizierung |
Ein Index ist wie ein Inhaltsverzeichnis in einem Buch. Mit ihm greifen Sie direkt auf bestimmte Informationen innerhalb einer großen Datenmenge zu, ohne diese komplett durchsuchen zu müssen.
![]() | ISO 9241-x |
Die International Standards Organisation hat mit den Normen ISO 9241-x die Bildqualitätsanforderungen an Monitore und deren Design festgelegt. Hier sind Bedingungen zu erfüllen für Entspiegelung, Flimmerfreiheit, Kontrast, Sichtabstand, Zeichenbreite, - höhe und -gleichmäßigkeit.
![]() | IT-Markt |
IT-Markt ist der Überbegriff für den Handel mit Informationstechnologie.Er beinhaltet die Bereiche Hard- und Software, EDV-Dienstleistungen und auch Unternehmensberatung sowie die Entwicklung und den Vertrieb von Komponenten.
![]() | Kerr-Effekt |
Linear-polarisiertes Licht wird durch einen Magneten gedreht. Je nach dessen Ausrichtung wird die Polarisationsebene in unterschiedliche Richtungen gedreht.
![]() | Logische Operatoren |
Operator Bedeutung
< Kleiner als
> Größer als
= Gleich
<= Kleiner oder gleich
>= Größer oder gleich
<> Ungleich.
![]() | MPR II |
(MPR 1990:8, MPR 1990:10) Enthält Empfehlungen mit Grenzwerten für elektrische und magnetische Felder, die ein Monitor im Betrieb nicht überschreiten darf. Die Richtwerte von MPR II gehen davon aus, daß das am Arbeitsplatz vorkommende Strahlungsniveau durch den Monitor nicht nennenswert erhöht wird.
![]() | Multimedia |
Multimedia ist eigentlich nicht mehr als die Verknüpfung mehrerer Medienelemente (also Text, Grafik, Videos, Klang) in einem Programm. In Lexika-CDs sind etwa Videos, 3D-Animationen oder Musikstücke eingebaut, mit dem Themen und Wissen veranschaulicht wird.
![]() | Multipartite-Virus |
Eine Kreuzung aus Dateivirus und Bootvirus. Sie können sich sowohl an Programmdateien anhängen als auch in Bootsektoren verstecken.
![]() | Nanotechnologie |
Ein Nanometer ist ein Millionstelmillimeter. So messen zum Beispiel AIDS-Viren 50 Nanometer. Für technische Anwendungen war dieser Größenbereich bis vor kurzem nicht zugänglich, doch das hat sich nun geändert: Die supramolekulare Chemie versteht es inzwischen immer besser, das Prinzip der natürlichen Selbstorganisation zum Aufbau großer Molekülverbände zu nutzen. Zum Beispiel erzeugt sie damit Käfige, die kleinere Moleküle einschließen, molekulare Drähte oder künstliche Filme, die den Membranen von Zellen ähneln.
![]() | NCI |
Abk. für Non Coded Information. NCI sind im Gegensatz zu CI (Coded Information) Informationen, die nur vom Anwender interpretiert werden können. Der Rechner kann zwar mit ihnen umgehen, sie aber nicht stelbständig weiterverarbeiten. Ein Beispiel für NCI ist das gescannte Bild eines Antragsformulars. Bevor Sie es nicht mit einer OCR-Software bearbeitet haben, können Sie es indizieren oder im Formular enthaltene Felder ausfüllen. Ein weiteres Beispiel für NCI-Dokumente sind Audiodaten.
![]() | ODMA |
Abk. für Open Document Management. Es bezeichnet eine einheitliche Schnittstelle zwischen Dokumentmanagementsystemen und Client-Software (Programme, mit denen Sie auf die Inhalte einer DMS-Datenbank zugreifen). Sie wird von vielen großen Firmen unterstützt, unter anderem von IBM, Microsoft und Lotus.
![]() | Pflichtenheft |
Die detaillierte schriftliche Erfassung eines Projektes wird als Pflichtenheft bezeichnet. Es beinhaltet eine umfassende Leistungsbeschreibung des geplanten Projektes, einen Zeitplan für die Umsetzung und einen Kostenrahmen.
![]() | PICS |
PICS ist ein Bewertungsstandard für "explizites" Bildmaterial, also Sex- und Gewaltszenen im Internet. Wenn Inernet-Seiten aufgrund dieses Standards gesperrt werden sollen, müssen sie allerdings vom Anbieter mit einem bestimmten Erkennungsmerkmal ausgestattet werden.
![]() | Polymorpher Virus |
Virenscanner erkennen Viren anhand typischer Byte-Folgen. Polypmorphe Viren verändern sich bei jeder Infektion, so daß der Scanner Schwierigkeiten bekommt. Aktuelle Virenscanner finden auch polymorphe Viren sehr zuverlässig.
![]() | Primfaktorzerlegung |
Diese Sonderform der Faktorisierung (siehe dort) sucht nach den Primzahlen, aus denen sich eine ganze Zahl durch Multiplikation zusammensetzt. Das Verfahren ist sehr aufwendig. Die meisten wesentlichen Verschlüsselungsverfahren basieren auf der Schwierigkeit, eine Zahl in ihre Primfaktoren zu zerlegen. Gelänge dies einfach und schnell, wären die gebräuchlichen Kryptoverfahren nicht mehr sicher.
![]() | QUBIT |
Die Quantentheorie ist fast so alt wie dieses Jahrhundert. Der deutsche Physiker Max Planck und sein dänischer Fachkollege Niels Bohr haben als erste erkannt, daß die Gesetze der klassischen Physik in der Welt der Atome nicht mehr streng gelten. Denn Elektronen und andere winzige Teilchen können ebensogut als Wellen wie als Materie aufgefaßt werden. Während ein Teilchen immer eine meßbare Geschwindigkeit hat und an einem bestimmten Ort ist, sind Wellen weniger leicht faßbar: Schlägt man eine Saite an, so schwingen gleichzeitig viele Obertöne mit. Für Physiker sind das verschiedene Energiezustände (Quanten) einer Welle. Schon in den 50er Jahren haben Forscher versucht, diese verschiedenen Quantenwerte zur Speicherung von Informationen auszunutzen. Die Idee ist bestechend: Man nehme das einfachste Atom, das des Wasserstoffs - es besitzt nur ein einziges Elektron. Durch das Einstrahlen von Laserlicht kann dieses Elektron seine Quantenzustände wechseln; die Physiker sprechen von einem Übergang vom "Grundzustand" in einen "angeregten Zustand". Strahlt man das Laserlicht nur für ganz kurze Zeit ein, so erzeugt man im Atom beide Zustände gleichzeitig - in der Quantenwelt ist das kein Widerspruch. Damit ist aus einem Bit - 0 oder 1, also Grundzustand oder angeregter Zustand - ein Qubit geworden. nämlich 0 und 1 zugleich. Mit zwei Atomen lassen sich dann zwei Qubits verwirklichen - sie nehmen die Weite 00, 01, 10 und 11 gleichzeitig an anstatt nur eine dieser Kombinationen. Damit kann ein Quantencomputer mit nur zwei Qubits gleich vier Zahlenwerte gleichzeitig verarbeiten; mit zunehmender Zahl von Qubits steigt die Kapazität rasch an. Zur Beruhigung: "Wer über die Quantenmechnaik nachdenken kann, ohne wirr im Kopf zu werden, hat sie nicht wirklich verstanden". Diese Worte über die Quantentheorie stammen von keinem anderen als einem ihrer Väter, dem dänischen Physik-Nobelpreisträger Niels Bohr.
![]() | Residenter Virus |
Nach dem ersten Start bleibt ein residenter Virus im Arbeitsspeicher des PC und arbeitet im Hintergrund weiter, bis Sie den Rechner ausschalten. Meistens hat sich der Virus dann bereits in Systemdateien so verankert, daß er beim nächsten Start gleich wieder aktiv wird. Um residente Viren zu umgehen, hilft der Rechnerstart mit der Windows-Startdiskette oder der Rettungsdiskette des Antiviren-Programms.
![]() | Retrieval |
Das Wiederfinden eines Inhalts: Retrieval ist synonym mit Recherche.
![]() | Retroviren |
Die Ziele von Retroviren sind weniger Anwendungsdaten als vielmehr Antiviren-Programme. Sie löschen gezielt die Dateien von Virenwächtern.
![]() | Solution-Provider |
Solution-Provider sind hochspezialiserte Dienstleistungsfirmen, die auf ihrem Gebiet kundenorientierte Lösungen mit hoher Kompetenz aus einer Hand anbieten können.
![]() | Stealth-Virus |
Ein Stealth-Virus versucht gezielt, seine Entdeckung zu verhindern, wenn er aktiv ist. Untersucht ein Virenscanner oder ein beliebiges anderes Programm beispielsweise eine Programmdatei, so entfernt sich der Virus vorher aus dieser Datei und infiziert sie nach der Prüfung wieder. Das klappt natürlich nur, wenn der Virus bereits aktiv ist.
![]() | Stemming |
Dieser Begriff bezeichnet das Bilden von Wortstämmen. Beherrscht ein DMS-System Stemming, kann es bei der Volltextsuche nicht nur das eingegebene Wort, sondern auch dessen konjugierte oder deklinierte Form finden. Suchen Sie zum Beispiel nach Finden, zeigt Ihnen das Programm auch Fundstellen mit fand und gefunden.
![]() | TCO'92 |
Geht vom technisch Machbaren aus und legt strengere Grenzwerte für elektrische sowie magnetische Felder fest als MPR II. Die Anforderungen wurden außerdem um die Nutek-Energiesparvorschriften (schrittweise Reduzierung des Energieverbrauchs während Arbeitspausen) ergänzt.
![]() | TCO'95 |
Fordert die gleichen Strahlungsgrenzwerte und Energiesparmaßnahmen wie TCO'92. Bei TCO'95 ist zusätzlich der Einsatz schadstoffarmer Materialien sowie eine Recycling-gerechte Konstruktion nachzuweisen. Für diese Punkte genügt eine Herstellererklärung. Es geten verschärfte ISO-Normen für Linearität, Leuchtdichte und Leuchtverteilung. TCO'95 beschreibt außerdem die ergonomischen Eigenschaften des gesamten PC (Tastatur, Geräuschentwicklung).
![]() | TCO'99 |
Für die Zukunft fordert dieses Prüfsiegel bessere Werte für Kontrast, Helligkeit (Bildwiederholfrequenz (mindestens 85 Hz) und ergänzt TCO'95 um Vorgaben für Gehäusedesign, Geräuschentwicklung, Einschaltzeit usw. Auch einige Bedienrichtlinien sollen in die kommende TCO'99 integriert werden.
![]() | Teledienstgesetz |
Das TDG hat zur Aufgabe, einheitliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen für die unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten der elektronischen Informations- und Kommunikationsdienste (Telebanking, Datenaustausch und -dienste, Nutzung von Onlinediensten und Unterhaltungsangebote) bereitzustellen und Lücken in der Verbraucherschutzregelung zu schließen. Es definiert die Verantwortlichkeit der Anbieter und verzichtet dabei auf komplexe Regelungen, die neuen Technologien in Deutschland Investitionshemmnisse in den Weg legen könnten.
![]() | Teletext |
Der Teletext stellt eine Bildschirmzeitung dar. In der Schwarzlücke der Teilbildwechselfolge (Austastlücke) können zusätzliche Zeichen für Textinformationen in digitaler Verschlüsselung eingegeben werden. Durch eine Zusatzeinrichtung kann diese Information wieder decodiert werden.
![]() | Thesaurus |
Ein Thesaurus ist ein Wörterbuch, in dem ein DMS-System sinnverwandte Wörter und Synonyme speichert. Mit dessen Hilfe können Sie bei der Suche nach einem Wort auch sinn- und sachverwandte Begriffe finden.
![]() | Trägerfrequenz |
Meist hochfrequente Sinuswelle mit konstanter Frequenz. Sie dient als Transportmittel für die eigentliche Information.
![]() | Trojaner |
Der Begriff des Trojaners wird heute in zwei verschiedenen Bedeutungen gebraucht:
Zum einen versteht man darunter ein Programm, das von der Oberfläche her eine harmlose Anwendung imitiert. Sie geben zum Beispiel bei einer vermeintlichen Zugangs-Software für einen Provider Ihren Namen ein. Das Programm ist aber ein Trojaner und schickt das Passwort an einen Hacker weiter.
Auch Fernbedienungs-Tools, mit denen Angreifer einen infizierten PC fernsteuern können, heißen Trojaner.
![]() | Tuner |
Bezeichnung für ein vollständiges Empfangsgerät inklusive ZF-Verstärker und NF-Vorstufe.
![]() | TÜV Eco-Kreis |
Enthält die Prüfungen für das TÜV-Ergonomie-Siegel. Bei der Ergonomie sind die Anforderungen nach ISO9241-3 und ISO9241-8 sowie zusätzliche Kriterien für die Bildqualität zu erfüllen. Der TÜV Rheinland legt außerdem Wert auf Einhaltung der EMV-Richtlinien sowie Recycling-gerechte Konstruktion und Altgeräte-Recycling. Der Monitorhersteller muß die Schadstoffarmut der verwendeten Materialien nachweisen. Zu allen Punkten muß ein Prüfbericht von einem akkreditierten Prüflabor vorliegen. Zusätzlich finden Stichproben in den Fertigungsstätten statt, die ein Qulitätsmanagement nach ISO 9000ff nachweisen müssen.
![]() | TÜV Ergonomie |
Kombiniert die Empfehlungen von MPR II und die Anforderungen an die Darstellungsqualität nach ISO 9241- 3 und ISO 9241-8. Zusätzliche Anforderungen gelten für Leuchtdichtegleichmäßigkeit, Konvergenz, Zeichenhöhe, Zeichengleichmäßigkeit, Linearität, Bedienungsanleitung sowie Handhabung der Bildschirmeinstellungen.
![]() | TWAIN |
Abk. für Tool without an interesting name. Es ist eine Schnittstelle zwischen Software-Programmen und Bildverarbeitungs-Hardware wie zum Beispiel Scannern. Hat ein Programm eine TWAIN-Schnittstelle, können Sie Bilder direkt von diesem Programm aus bearbeiten, ohne zum Beispiel zu einer speziellen Scan-Software wechseln zu müssen.
![]() | Unicode |
Ein Zeichensatz-Standard aus 16-Bit-Zeichen, der 1988 bis 1991 vom UnicodeConsortium entwickelt wurde. Unicode verwendet für die Darstellung eines Zeichens zwei Byte und kann auf diese Weise fast alle Schriftsprachen der Welt mittels eines einzigen Zeichensatzes darstellen. Dies ist notwendig, da der aus 8-Bit-Zeichen bestehende ASCII-Code noch nicht einmal alle möglichen Buchstaben und Zeichen mit zusätzlichen Kennzeichen (wie die Umlaute) des lateinischen Alphabets darstellen kann. Es wurden bereits etwa 39000 der 65536 möglichen Unicode-Zeichencodes zugewiesen. Davon wurden 21 000 für chinesische Begriffszeichen verwendet. Der Unicode-Standard kommt bei Windows NT zum Einsatz.
![]() | Volltextsuche |
Das Programm kann nicht nur nach Stichwörtern oder Beschreibungstexten suchen, die Sie einem Dokument zugeordnet haben, sondern auch nach Wörtern im Dokument selbst. Die Software legt also einen Index an, in dem jedes Wort vorkommt, das Sie in Ihrem gespeicherten Texten verwendet haben. Einige Dokumentenmanager bieten statt einer Volltext-Indizierung nur einen Index mit Stichwörtern an.
![]() | VPS |
Das Video-Programmier-System ermöglicht das automatische Ein- und Ausschalten von Videorecordern. Das funktioniert auch dann, wenn eine Sendung verspätet anfängt.
![]() | Webmaster |
Der Verantwortliche für die technische Pflege und Überwachung einer Website.
![]() | Widerrufsrecht |
Hat der Kunde mit der Kreditkarte im Internet bezahlt, kann er den Betrag wie bei einer Lastschrift innerhalb von sechs Wochen widerrufen. Das gilt nicht für SET (siehe dort).
![]() | Wildcard |
Ein Platzhalter, der einzelne Zeichen oder ganze Zeichenfolgen ersetzt. Am bekanntesten sind die vom DOS-Kommandointerpreter benutzten Wildcards ? und *.
![]() | Würmer |
Der Begriff Wurm bezieht sich auf den Verbreitungsweg dieses Virentyps. Würmer vervielfältigen sich und verschicken sich an weitere Empfänger.
![]() | Zertifikat |
Ein Zertifikat wird von einem Trust Center ausgegeben und bestätigt die Identität einer Person. Der Betreffende bzw. die Firma muß sich persönlich ausweisen, um ein Zertifikat für eine Signatur oder eine Kreditkartennummer zu bekommen.
![]() | ROI |
Als Return of Investment (ROI) bezeichnet man die Investitionsrentabilität.
![]() | Sandbox |
Beschränkungen im Datei- und Netzwerkzugriff, die für ein bestimmtes Programm gelten. Meistens wird der Zugriff auf das Dateisystem eingeschränkt, manchmal auch der auf die Registry.
![]() | Werbe-Trojaner |
Programm, das eine Verbindung mit einem Hersteller aufbaut. Diese Programme werden mit einigen kommerziellen Programmen, aber auch mit kostenloser Software ausgeliefert. Sie dienen dem Marketing und können Werbung, aber auch Daten über den Benutzer übertragen.
![]() | Backdoor |
Ein Backdoor funktioniert als Fernsteuerung für den PC. Viele Backdoors zeichnen Tastatureingaben auf, erlauben Zugriff auf Dateien und Registry per Internet.
![]() | BotNet |
Um möglichst viele PCs für einen DDos-Angriff oder den Spam-Versand zur Verfügung zu haben, schleusen Hacker Backdoor-Programme als E-Mail-Wurm in die Rechner argloser Computernutzer ein. Die ferngesteuerten Rechner bilden das Botnet.
![]() | DDos-Attacke |
Bei einer Distributed-Denial-of-Service-Attacke schicken tausende PCs gleichzeitig (distributed) legale Anfragen an einen bestimmten Web-Server. Dieser kann die Vielzahl an Anfragen nicht mehr verarbeiten und keine Antworten liefern. Praktisch ist der Web-Server damit für niemand mehr erreichbar (Denial of Service).
![]() | Massmailer |
Ein Wurm oder Virus, der sich selbst massenhaft als E- Mail-Anhang verschickt und so verbreitet. Aktuelle Varianten bringen eine eigene SMTP-Engine mit, mit der sie ihre E-Mails unbemerkt im Hintergrund über freie SMTP-Server verschicken teilweise mit verschleierten Absenderadressen.
![]() | Social Engineering |
Ursprünglich der Versuch eines Hackers, im sozialen Umfeld des Opfers Informationen für Angriffe aufzuspüren. Auch Telefonanrufe als angeblicher Service- Techniker, der für eine Reparatur Details zum Netzwerk braucht. Bei E-Mail-Würmern bedeutet Social Engineering, menschliche Schwächen der Empfänger auszunutzen, um sie zu einer Aktion zu verleiten.
![]() | Account |
Elektronisches Konto: Zugangsberechtigung zu den Diensten eines Providers oder Online-Dienstes (Web, E-Mail, News, IRC)
![]() | Apache |
Apache ist eine freie Webserver-Software. Sie stellt Techniken und Dienste bereit, die für das Betreiben einer Homepage notwendig sind. Frei heißt, die Software kostet nichts und ihr Quellcode liegt offen. Apache kam 1995 auf den Markt und führt heute mit gut zwei Dritteln Marktanteil vor Microsofts Internet Information Server (IIS). Entstanden sein soll der Begriff Apache aus "a patched http server", er meint also einen erweiterten und verbesserten HTTP-Server. Siehe auch Webserver.
![]() | Applet |
Mit Applets sind Programme gemeint, die in der Programmiersprache Java erstellt und in Webseiten eingebettet sind. Surfen Sie eine Seite mit einem Java-Applet an, lädt der Browser das Programm herunter und führt es auf Ihrem PC aus.
![]() | Assistent |
Auch Wizard: Programm, das dem Anwender bei der Erstellung von Dokumenten wie Faxen und Web-Seiten hilft. Es fragt Schritt für Schritt die erforderlichen Daten ab
![]() | Attachment |
Datei-Anhang einer E-Mail
![]() | Avatar |
Grafische Gestalt, die den Teilnehmer einer virtuellen Welt (Chat-Benutzer) darstellt
![]() | AVI |
Microsoft hat für digitale Videos vor einigen Jahren das Dateiformat AVI eingeführt. Es komprimiert Videos sehr stark, je nach dem verwendeten Codec
![]() | Backbone |
Hauptstrang eines Netzwerks mit besonders hoher Übertragungsrate (mindestens zwei MBit/s)
![]() | Bandbreite |
Übertragungs-Leistung einer Internet-Anbindung
![]() | Banner |
Web-Werbung, meist mit einem Hyperlink zur beworbenen Site
![]() | Baud |
Maßeinheit für die Geschwindigkeit der Datenübertragung mit Modems
![]() | BBS |
Bulletin Board System: elektronische schwarze Bretter zu bestimmten Themen; Mailbox
![]() | BCC |
Blind Carbon Copy (blinder Durchschlag): Kopie einer E-Mail, die an weitere Empfänger geht, ohne dass der Empfänger dies sieht
![]() | Benutzerkennung |
Auch: Benutzername, Loginname: Name oder Zahlenfolge, die in Verbindung mit einem Passwort verwendet wird, um sich als berechtigter User eines Internet-Rechners zu identifizieren
![]() | Beta-Version |
Lauffähige, aber noch nicht endgültige Version eines Programms, oft mit kleinen Fehlern
![]() | Bit |
Binary Digit (binäre Stelle); kleinste Speichereinheit in der elektronischen Datenverwaltung. Ein Bit kann den Wert 0 oder 1 annehmen. Acht Bit bilden ein Byte
![]() | Bit/s |
Bit pro Sekunde (auch: bps); Einheit, in der die Datenübertragungsgeschwindigkeit bei der Datenfernübertragung gemessen wird
![]() | Body |
Hauptteil einer HTML-Seite oder E-Mail, der den Inhalt enthält
![]() | Bookmark |
Lesezeichen, mit dem die Adresse einer favorisierten Web-Seite gespeichert wird
![]() | Browser |
Der Begriff ist abgeleitet von dem englischen Verb "to browse", durchkämmen. Browser sind Programme, die Informationen, sprich Webseiten, aus dem Internet abrufen und auf dem PC anzeigen. Die bekanntesten Browser sind Internet Explorer, Netscape, Mozilla und Opera.
![]() | Bug |
"Wanze"; Programmfehler
![]() | Bug Fix |
Auch Fix oder Patch: kleines Programm, das fehlerhafte Software repariert. Die meisten Patches werden von den Software-Herstellern auf ihrer Website zum Gratis-Download angeboten
![]() | Button |
Ein Button (Knopf) ist eine Fläche, die Sie mit der Maus anklicken, damit etwas passiert. In Windows ist der OK-Button oft anzutreffen
![]() | Byte |
Maßeinheit für Informationseinheiten. Ein Byte besteht aus 8 Bits. Ein Byte ermöglicht die Darstellung von 256 verschiedenen Zeichen
